Trennungsausgleich- wie ist das mit dem Wohnwert?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Das ist etwas "krumm" ausgedrückt, im Ergebnis aber zutreffend. Es geht natürlich nicht um den schlechteren Wohnwert den der Ehemann hat (vielleicht lebt seine Freundin in einem Schloß oder einer Luxusvilla und er verbessert sich dadurch...), es geht um den Nutzungsvorteil den der im gemeinsamen Haus verbleibende Ehegatte nunmehr alleine hat. Wenn es der Billigkeit entspricht, kann ein Ausgleich erfolgen. Zur Darstellung der Rechtslage in solchen Fällen während der Zeit des Getrenntlebens und der Scheidung:

http://www.wohnungsanwalt.de/Wohnungsanwalt/Mietverhaeltnis/Verlauf/Beendigung/Trennung%20Mieter.html

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Von Entschädigung würde ich nicht sprechen, eher von einem Ausgleich der Kosten. Dieser aber auch nur dann, wenn das "gemeinsame Haus" nicht mehr durch eine Hypothek belastet ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

was heisst Entschädigung.... Sagen wir besser, dass bei der Berechnung der Unterhaltszahlungen auch die Kosten für Wohnen auf den Tisch kommen. Und wenn es das gemeinsame Haus ist, dann gehe ich davon aus, dass es Eigentum ist. Und damit fliesst hier keine Miete, sondern nur der Mann wird wohl Miete zahlen. Damit kommt es zu einer Bewertung des Vorteiles des Hauses. Und der geht in die Rechnung mit ein.

Mit Entschädigung wg. schlechterem Wohnwert hat das wenig zu tun.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?