Traden mit dem Expert Advisor (EA): Ist die vPE WertpapierhandelsBank und FXM seriös?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Tja, eine gute Frage, die Du da stellst. Meine Antwort fällt vorsichtig aus: Die FXM GmbH hatte die Gains-Strategie eingeführt, deren Performance einige Monate sich auf dem Chart sehr gut darstellte und dann lief nicht mehr viel (vgl. Chart). Dann kam die Gains Multihandels-Strategie, die auf dem Chart auch wieder viele Monate in 2011 sehr gut aussah und in den letzten Monaten von 2011 dann ein drastischer Abfall in den unteren einstelligen Bereich (vorher monatlich zweistellig, vgl. Chart), aber immerhin noch Gewinne. Zwischendurch war auch mal ein Angebot von eLogic auf der FXM Website, der Chart war unübersichtlich (keine Monatszahlen) und es gab kein up-date trotz "Anmahnung" durch mich. Dann erfuhr ich von anderer Seite von kurzfristigen Verlusten, wie auch immer, ich war nicht dabei. Von dem Handelsvolumen der Strategien konnte ich nichts in Erfahrung bringen, man hielt sich bedeckt. Woran das liegt, erschießt sich dem Außenstehenden nicht. Der Geschäftsführer der FXM GmbH, Herr Chevalier, ist so gut wie nie erreichbar, wenn man ihn zu sprechen wünscht, und wenn man um einen Rückruf bittet, kann man ewig warten - ich habe nach Monaten bis heute keinen erhalten. Was ist davon zu halten? Ich weiss es wirklich nicht. Unabhängig davon, die Forexhandelprofite sind ohnehin hochspekulativ und eine Extrapolation in die Zukunft verbietet sich deshalb selbstredend. Die VPE WertpapierhandelsBank hat mit den Forexrobot-Trading der FXM GmbH übrigens nichts zu tun, so wurde mir versichert. Jedenfalls wünsche ich den beiden Gesellschaften für 2012 viel Erfolg, Die Kontoeröffnungsabwicklung und Schließung ging zeitlich und fomal völlig in Ordnung.

Konkret zur Frage: NEIN. Dazu kann ich nichts sagen.

Allgemein jedoch: Forex-Handel ist extrem volatil und gefährlich. Ich würde mich daher nicht auf vorgefertigte Strategien und Tools verlassen, sondern auf jeden Fall mit kleinem Risiko erst mal selbst anfangen. Eine Strategie muss etwas sein, das Dir entspricht und nicht nur ein Automatismus, den Du selbst nicht verstehst.

Wenn ich mir allerdings Deine bisherigen Fragen anschaue, dann würde ich sagen: Finger weg von Forex. Das birgt mehr Gefahren als Potential für Gewinne.

Als exzessiver Vielschreiber schreibt gandalf94305

wohl auch, wenn er zur Sache gar nichts beizutragen hat, wie hier geschehen um dann mit Allgemeinplätzen daherzukommen, die auch noch falsch sind - echt nicht mehr hilfreich!

Zur Sache (Zitat)

Forex-Handel ist extrem volatil und gefährlich.<

Der Forex-Handel ist keineswegs "extrem volatil", allenfalls die Kursentwicklung der beobachteten Währungen, und dies auch nicht immer. Gefährlich ist der Handel auch nicht, sondern risikoreich, das ist im übrigen ja auch der Grund, warum mit etwas Glück auf spekulative Art Gewinne erzielt werden können. Und das Risiko kann mit dem eingesetzten Betrag und dem gewählten Hebel justiert werden, so wie es gewünscht wird. Dann können Forexhandelprofite mit gut definiertem Risiko entstehen.

Warum (Zitat)

Eine Strategie muss etwas sein, das Dir entspricht und nicht nur ein Automatismus, den Du selbst nicht verstehst<

einen solchen "Rat" geben? Weit über die Hälfte aller Forextransaktionen werden heute vollautomatisch abgewickelt, im Business- wie im Privatbereich, und dies weiterhin zunehmend, weil ein schnelles Handeln oft erforderlich ist. Ein Algorithmus, der diesen Handel vollautomatisch steuert, ist nicht nur hilfreich, sondern oft sinnvoll. Dabei kommt es weniger darauf an, dass der Nutzer die Strategie der eingesetzten Algorithmus-Software versteht - damit wären wohl die meisten auch überfordert -, sondern vielmehr geht es darum, ob Gewinne erzielt werden, denn dies ist das einzige Kriterium, das bei einem spekulativen Einsatz zählt. Und der kann sich auch einstellen, wenn der "Automatismus" nicht verstanden ist.

Typisch hier auch Dein Fazit (Zitat)

Finger weg von Forex. Das birgt mehr Gefahren als Potential für Gewinne.<

was wiederum daneben gegriffen ist. Wenn die Chancen und Risiken nicht etwa gleich verteilt wären, würde diese Geschäfte längst niemand mehr tätigen; es kommt eben auch auf Randbedingungen an wie zum Beispiel den Kosten für die Transaktionen, aber das ist ein Kapitel für sich und soll hier nicht vertieft werden.

Mein gutgemeinter Hinweis: halte Dich doch einfach raus, wenn Du von einer Sache nichts oder viel zu wenig verstehst, um Dich qualifiziert zu äußern. Das billige Stammtischgesabbere in unpräziser Ausdrucksweise wollen Leute, die ersthaft Antworten auf Fachfragen hier suchen, sicherlich nicht in gedroschenen Phrasen lesen. Mein Fazit: Hättest Du geschwiegen, wärest Du Philosoph geblieben. ;-) Oder auch: weniger ist oft mehr. Kapiert?

0
@goldprofite

Sorry, ich kenne leider einige Leute, die sich in der Dot-Com-Phase von ihrem Job getrennt haben, um sich auf das reine Trading zu verlegen... kann ja nur gutgehen... und wenn man so viel liest und hört, dann muss das ja auch gut sein.

Leichtsinn ist die Mutter des Verlusts und gepaart mit fehlender Erfahrung ist das alles andere als gewinnbringend.

Wenn Du Dir die anderen Fragen des ursprünglichen Fragers durchgelesen hättest, anstelle hier einen fünfseitigen, persönlichen Angriff zu schreiben, dann wäre Dir klar geworden, daß unabhängig vom Handel mit automatisierten Modellen dies für den Frager nicht in Frage kommt.

Ich bleibe daher dabei: Forex ist für Anfänger gefährlich - und wenn man dann noch automatisierten Robots folgt, die man selbst überhaupt nicht versteht, dann kann dabei nichts Gutes herauskommen.

0

Was möchtest Du wissen?