Trade Republic ja oder nein?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Naja, man muss nicht glauben, die neumodernen Finanzdienstleister kämen auf der Wurschdsuppe daher geschwommen. Die wollen wie alle anderen auch Geld verdienen. Discountbroker lassen ihre Kunden dann beim Service gerne mal im Regen stehen oder treten als Aktienverleiher der derzeit wieder mal so gescholtenen Leerverkäufer auf, sind dann also Teil des vermeintlichen Problems. Das wird in jugendlicher Naivität gerne mal übersehen.

Die Jugendliche Naivität ist bei mir längst überwunden. Mich nerven nur die Gebühren, die frage ist, wenn diese Anbieter jetzt fast Gebührenfrei arbeiten ob da die klassischen Onlinedepots bei den Banken irgendwann mitziehen.

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@berlina76

Die alteingesessenen gehen bis zur jeweiligen Schmerzgrenze mit, die newbies gehen entweder pleite oder ziehen sobald sie können die Preise an. Degiro übermittelt bei Depotwechsel keine Kaufpreise, was bei der Steuer irgendwann schmerzhaft wird. N26 hat bei Fehlbuchungen schon in der Erreichbarkeit jämmerlich versagt.

Wo biste denn und was zahlste jetzt?

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@jgobond682

Prozentual, mindest aber 9,50? +Börsenplatzgebühr nagel mich jetzt nicht auf die cents fest. D.h. mindest 12-13€ je Kauf und Verkauf. Das ist aber bei anderen klassischen Depots nicht anders.

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@berlina76

ich bin bei onvista. 7,- + ggf Börsenplatz + ggf Namensregister. Der jeweils günstigste Trade wird aber recht zuverlässig angezeigt. Sparplan 1,- bei 500,- gedeckelt. PLV ist ok. Gute Tel.-Hotline bei Fragen. Mußt schauen ob dir die dort angebotenen Sparpläne taugen. Aber obacht, Konditionen und angebot können sich jederzeit ändern. Ist aber bei allen Brokern und auch Fondsgesellschaften der Fall.

Von Trade R würde ich aus bereits genannten Gründen eher die Finger lassen, in jedem Fall jetzt aber erst mal abwarten bis sich der Rauch um die Gamestop Affäre gelegt hat.

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Hab mich mal ein wenig eingelesen in die ganzen Apps, ich glaub ich lass da mal die Finger von. Größter Makel bei den Apps ist, das die nicht auf alle Handelsplätze zugreifen sondern nur auf ein paar. Trade Republick sogar nur auf LS. Dazu gibt es immer wieder einschränkunger beim Handel und verzögerung beim Geldauszahlen. Ich glaub ich bleib bei der Comdirekt und nehme die hohen Kosten in kauf, kann dafür aber eben alles machen.

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@berlina76

du wirst lachen. Die meisten Trades bei onvista wickel ich über LS ab, weil sie dort für mich am günstigsten sind.

Ich denke, du solltest Deine Rangehensweise ändern. Im Moment ärgerst Du Dich über die aktuellen Gebühren die Dir berechnet werden. Dein Ärger ist objektiv aber völlig irrelevant. Du solltest emotionslos überlegen welche Anlage du willst und dann schauen wo du sie am günstigen bekommst. Flatex z.B. verlangt Negativzins auf Cash-Einlagen und Gebühren auf ausländische Dividenden. Wenn Du also nicht ständig 20k vorhälst um günstig in US Aktien einzusteigen, kann das interessant sein. US-Aktien würde ich woanders bunkern. Bei ETF ist es wichtiger sich erst mal für einen Fonds zu entscheiden und sich dann den Broker dafür auszusuchen.

Ich bin sowohl bei onvista als auch comdirect. Bei onvista gibt es auch ab und an probleme. Da ist mal das Postfach nicht erreichbar oder der Anschluss an einen Handelsplatz ist nicht erreichbar. Die Frage bei den Superdiscountern ist eben, was passiert wenn es wirklich ernst wird. Bei N26 kam es zu Fehlbuchungen und die Bank war 4 Tage lang nicht erreichbar. Ne Telefonnummer gabs und gibt´s wahrscheinlich bis heute nicht und auf mails wurde nicht reagiert. Bei Trade Republik hast Du eben eine Kundschaft um dich rum, die du vielleicht gar nicht haben möchtest. Wie eben jetzt die Harakiri Hasardeure um die Gamestop Affäre, die den Broker so in Bedrängnis gebracht haben, dass er den Handel aussetzen mußte. Und jetzt mal ehrlich, wer will denn mit solchen Deppen zu tun haben, die mutwillig und vorsätzlich ihre ganze Kohle mit solchen Aktionen in den Sand setzen? Das kann nicht gut gehen.

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@berlina76

Interessant ist (für mich) auch, ob man das Depot mit den relevanten Daten in eine Excel exportieren kann.

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Trade Republic hat seinen Sitz in Deutschland.

Folglich ist die steuerliche Seite sehr einfach zu handhaben. Von erzielten Gewinnen werden die gesetzlich geschuldeten Steuerabzüge vonseiten der Bank vorgenommen und dem Kunden per Jahressteuerbescheinigung bescheinigt.

Was die Zufriedenheit der Kundschaft betrifft gibt es wohl sehr unterschiedliche Meinungen:

https://de.trustpilot.com/review/www.traderepublic.com

Die Unterschiedliche Meinung scheint sich sehr um den derzeitigen Game Stop Hype zu drehen und da sind ja schon die Kontrolleure dran, ob das alles so rechtens war mit dem sperren.

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Habe mir aus dem gleichen grund jetzt auch noch einen zusätzlichen brooker ausgesucht. Bin nach dem vergleichen dann aber bei scalable gelandet.

Falls du vor allem in ETFs investierst findest du auf justetf.de einen super Depotvergleich.

Du wirst immer Gebühren fürs Trading haben, egal ob fixkosten oder in Form von Spreads.

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