Toter verkauft Anteile. Wer versteuert?

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2 Antworten

Die Besteuerung erfolgt nicht bei dem Toten (egal wann auch immer die Erben festgestellt werden und ob es ein, oder mehrere erben sind), sondern beim (bei den) Erben.

Das die Bank nichts vom tod ihres Kunden wusste ändert daran nichts.

Auch wenn die Verkäufe noch vom später verstorbenen in Auftrag gegeben wurden, oder aber z. B. durch einen "Stopp Loss" automatisch erfolgten, so sind es Verkäufe durch den/die Erben.

Die endgültige Beurteilung erfolgt nach den Steuererklärungen, die alle Vorgänge bis zum Sterbedatum in die Erklärung des Verstorbenen gehören und die Vorgänge nach diesem Datum in die Steuererklärung des Erben, oder die einheitliche und gesonderte Feststellung der Erbengemeinschaft.

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Ein Toter verkauft nichts mehr - da beißt die Maus keinen Faden ab. Allenfalls die Erben können diese Geschäfte nach dem Todesfall abwickeln. Die Gültigkeit der NV Bescheinigung erlischt mit dem Tod. Damit muß zwar keine Steuererklärung für den Verstorbenen mehr gemacht werden, aber die Erben haben zumindest eine Feststellungserklärung in diesem Fall zu machen.

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