Theoretischen Eröffnungskurs ermitteln?

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Du meinst sicher den Emissionskurs für eine Aktien-Neuausgabe.

Der wird nicht über Orders kalkuliert, sondern der Emittent (Herausgeber der Aktie) legt ihn in Abstimmung mit der emittierenden Bank selbst fest.

Es gibt dabei mehrere Kriterien, die auf diesen Kurs Einfluss haben, so u.a. das Platzierungsvolumen, der aktuelle Marktzins, die Bonität des Emittenten usw.

Das wäre im Rahmen eines IPO. Ich meine aber gelistete Werte. Auf EURONEXT gibt es während der "Preopen-Phase" (kein Handel, nur Order platzieren) immer wieder mal einen "theoretical opening price", welcher i.d.R. während der "Trading-At-Last-Phase" (Gesetzte Order gehen durch) auch entsprechend eintritt. Der theoretische Eröffnungspreis wird anhand der gesetzten Kauf- und Verkauforder ermittelt. Nun wollte ich Erfahrung bringen, wie genau man das macht, ob es da einen bestimmten Rechenweg oder gar eine Formel wie den Z-Score gibt, um zu dem gewünschten Ergebnis zu gelangen.

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Liegt hier ein fristloser Kündigungsgrund für eine Mietwohnung vor?

Ich wohne derzeit in einer Mietwohnung und habe meine ordentliche Kündigung gemäß gesetzlicher Kündigungsfrist eingereicht. Ich erhielt vor kurzem eine - sagen wir es mal so eine Art - Nebenkostenabrechnung, worin nur zwei Sätze mit der Höhe des Guthabens vorhanden war, jedoch keinerlei Auflisung mit eingezahlten Vorauszahlung abzüglich den effektiven Nebenkosten. Da aber eine Anlage der Thermomess vorhanden war, konnte ich ohne größeren Aufwand die Berechnung durchführen um festzustellen, dass das Guthaben weitaus höher ist als auf der dargestellten Abrechnung. Die Abrechnung war formell wie inhaltlich zu beanstanden. Bevor ich hier einen schriftlichen Widerspruch mit Fristsetzung von 14 Tage einleiten wollte, habe ich mit den Vermieter den telefonischen Kontakt gesucht. Hier muss ich noch erwähnen während des Mietverhältnisses gab es einen spontanen Eigentümerwechsel. Die derzetigen Eigentümer und Vermieter gaben an, bewusst nur anteilige Nebenkosten zurückgezahlt zu haben mit der Angabe der ehemalige Vermieter hätte noch Miete weiterzuleiten. Um das verständlich zu erklären, die Mieter im Mehrfamilienhaus bekamen ca. 2 Monate später erst die Benachrichtung, dass es neue Eigentümer gibt die auch gleichzeitig die Vermieter sind. Während der Kautionsübergabe, wo wir von ehemaligen Eigentümer wieder erhielten und die Kaution die wir dann zeitgleich an die neuen Eigentümer übergeben haben, hatte der ehemalige Vermieter schon klar ausgesagt, dass die Miete, welche noch auf sein Konto einging entsprechend weitergeleitet wurde. Das war ein kurzer Umriss aus der Vergangenheit um die Situation zu verstehen. Um wieder in Jetzt sein: Die aktuellen Vermieter gaben an, es fehlen noch Miete samt Nebenkosten so dass nur eine anteilige Auszahlung möglich wäre. Ich habe gegoogelt und als Mieter kann es hierbei egal sein, da der interne Ausgleich der Betriebskostenabrechnung die beiden Eigentümer selbst klären müssten und der aktuelle Eigentümer in der Verpflichtung steht. Um das ganze etwas zu beschleunigen rief ich meinen ehemaligen Eigentümer mal an, was da vor sich ging. Er gab mir an, es gibt keine offene Forderungen mehr, sie hätten auch von der anderen Seite ein Anwaltsschreiben erhalten das noch Summen fehlten, aber der ehemalige konnte anhand passender Belege nachweisen, dass dem nicht so ist. Die Frage, die sich mir jetzt stellt, sollte ich von meinem ehemaligen Eigentümer diese Nachweise zur Verfügung gestellt bekommen, dass hier wirklich keine offene Forderung besteht. Könnte ich damit mein Mietverhältnis aufgrund Vertrauensbruchs bzw. argliste Täuschung fristlos kündigen 14 Tage Räumungsfrist? - da hier scheinbar bewusst eine falsche Abrechnung angefertigt wurde.

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Schätzung der Kapitalerträge 1999 durch Finanzamt, Kapitalertragssteuer 1999 Freistellungsaufträge

Wir haben gegen den Steuerbescheid 1999 Einspruch eingelegt, weil eine Abfindungszahlung des Arbeitgebers für meinen Ehemann zu hoch besteuert wurde. Nach Abschluss des Verfahrens vor dem Bundesverfassungsgericht hätte man uns Recht geben können und einen höheren Freibetrag ansetzen können. Jetzt verlangt aber das Finanzamt eine Erklärung über die Zinseinkünfte aus dem Jahre 1999. Ich habe keinerlei Steuerbescheinigungen und habe deshalb keinen Überblick über die Zinserträge. Warum ich keinerlei Steuerbescheinigungen habe, weiß ich nicht.Eine Bank konnte uns noch Auskunft über die erzielten Zinseinkünfte erteilen. Eine andere Bank aber gibt an, dass sie keinerlei Unterlagen mehr hat. Da wir damit keine Erklärung über die Zinseinkünfte innerhalb der gesetzten Frist geben konnten hat das Finanzamt die Zinsen geschätzt. ME. zu hoch. Das Finanzamt hat auch keinerlei Kapitalertragssteuer abgesetzt, obwohl aus früheren Erklärungen ersichtlich ist, dass im Vorjahr und im nachfolgenden Jahr KESt. gezahlt wurde. Meine Fragen: 1. Müßte das Finanzamt gezahlte KEST absetzen? Aus einem alten Sparbuch ist ersichtlich, dass KKESt gezahlt wurde? Müßte das Finanzamt evtl. sogar KESt in der Höhe berücksichtigen, wie sie 1998 bzw. 2000 bezahlt wurde. Das Finanzamt hat sich bei der Einschätzung der Zinserträge an den Zinsen orientiert, wie sie in diesen Jahren erzielt wurden.

  1. Was könnte ich unternehmen, um die tatsächlich erzielten Zinsen noch zu ermitteln?
  2. Kann ich bei der Bundesschuldenverwaltung noch Auskunft erhalten über die Zinserträge im Jahre 1999? Wie heißt diese Behörde jetzt? Adresse?
  3. Wo kann ich nachfrage wie hoch der Freistellungsauftrag 1999 war?
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