Testamentsunterschlagung durch Mutter

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Das Nachlassgericht kann die Mutter mit Zwangsmitteln dazu bewegen, das Testament herauszugeben. Urkundenunterdrückung ist eine Straftat. Du kannst selbst im Wege des einstweiligen Rechtsschutzes vorgehen. Du benötigst zusätzlich einen Nacherbenvermerk im Grundbuch. Ich empfehle anwaltliche Hilfe.

Erbe unbekannt ob noch Halbgeschwister im Ausland leben?

Meine Tante liegt im sterben, es ist kein Testament vorhanden. Mein Onkel ist vor kurzem gestorben, sie war dort Alleinerbin (waren beide Kinderlos). Mein Vater ist der Halbbruder meiner Tante, Mutter meiner Tante und meines Vaters ist bereits verstorben (keine weiteren Geschwister). Der Vater meiner Tante ist Schwede und lebte dort, es gab nie kontakt zu Ihm, es kann davon ausgegangen werden das auch er nicht mehr lebt, unbekannt ist ob er weitere Nachfahren hat.

Ich deute das so das mein Vater im Todesfall meiner Tante erben wird da keine Kinder vorhanden sind und die beiden Eltern verstorben sind. Jetzt ist aber unbekannt ob der Vater wirklich bereits verstorben ist und ob er noch weitere Nachkommen hat die evtl. als Erben in Betracht kommen?

Würde das Nachlassgericht diese Ermittlung durchführen? Wenn nein, wie ist dann vorzugehen? Es wird auf jeden Fall ein Erbschein benötigt werden...

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Erbschein unrichtig, Einziehung § 2361 BGB, Verfahren

Hallo,

wir haben folgenden Sachverhalt: Im nicht handschriftlich verfassten Testament der Oma (nur eigenhändig unterschrieben) sind zwei Erben für ein Haus benannt (Mutter und Sohn X). Nach gesetzlicher Erbfolge erbt der Sohn der Oma alleinig (zugleich Vater von X). Die Oma war sehr krank und hat die Mutter und den Sohn einen Tag vor dem Krankenhausbesuch abends zu sich gerufen. Sie hat ihren letzen Willen der Schwiegertochter diktiert und nur selber unterschrieben. Formforschriften waren allen Beteiligten leider nicht bekannt, so doof das auch ist.

Nach dem Tod der Oma wurde der Erbschein ihrem Sohn ausgehändigt. Dieser wusste zunächst nichts vom Testament und hat dies auch nicht beim Nachlassgericht angegeben gehabt. Die Mutter hat später das Testament abgegeben.

Nun wurden Sohn X und die Mutter aufgefordert zum erteilten Erbschein Stellung zu nehmen bzw. etwaige Gründe dagegen hervorzubringen.

Die Mutter hat jetzt ein Schreiben an den Vater gefunden, wonach der erteilte Erbschein als unrichtig bezeichnet wird und von einer Einziehung nach §2361 BGB die Rede ist. Das Anschreiben enthält zwar eine Rechtsbehelfsbelehrung, jedoch keine direkte Aufforderung, den Erbschein beim Nachlassgericht zurückzugeben ("...wird eingezogen"). Auch eine Androhung von Zwangsmitteln ist nicht enhalten.

Ist durch die Einziehung des Erbscheins der Sachverhalt vom Amtsgericht (Testament wirksam ja/ nein) schon abschließend geprüft? Im Prinzip kann das Testament doch aus formellen Gründen allein schon keine Berücksichtigung finden, oder kommt es auf den Richter an? Oder ist die EInziehung eher eine Formsache, weil bei Erteilung des Erbscheins noch nicht das vorliegende Testament geprüft war und dieser somit definitiv unrichtig ist?

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Muß ein Vorerbe noch ein Testament machen, um Nacherben zu berechtigen?

Ich erhielt von meiner Mutter als Vorerbe eine Haus. Meine Söhne wurden als Nacherbe eingesetzt. Muß ich diesbezüglich für den Fall meins Todes noch etwas regeln? Wieviel Erbschaftssteuer fällt für meine Söhne nach meinem Tod an, was dieses Haus angeht?

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Braucht man immer einen Enderben?

Wenn jemand keine Angehörigen hat und seine Freunde mittels Vermächtnissen begünstigen will nach seinem eigenen Tod, so habe ich gehört, man brauche immer einen Enderben, Stimmt das? Was hat es damit auf sich - dieser Enderbe könnte sogar vom Nachlassgericht bestellt werden.

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Ist das Testament meines verstorbenen Vaters gültig?

Hallo zusammen!

Am 19.2.2018 ist mein geliebter Vater verstorben. Er hat ein Handschriftliches Testament hinterlassen das mich als Haupterbin aufführt allerdings ist es nicht Noteriell beglaubigt. Darin steht das mein Stiefbruder, der uneheliche Sohn meines Vaters 500 € erbt da er sich nicht gekümmert hat. Wir, meine Familie und ich waren immer für meinen Vater da. Gerade nach dem Tod meiner Mutter, war ich rund um die Uhr für meinen Vater bereit obwohl ich Gehbehindert bin seit meiner Kindheit.

Nun meine Frage könnte mein Stiefbruder das Testament anfechten, es gibt zwar nicht viel zuholen, da die Beerdigungskosten davon ja noch bezahlt werden müssen.

Danke für die Antwort.

LG Susanne

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