Testament oder Erbvertrag Ehevertag gültig wer bekommt Haus?

2 Antworten

Der Ehevertrag/Erbvertrag von 1972 würde Rechte des Bruders/der Neffen nur dann begründen, wenn sie Vertragspartner wären.

Durch das Berliner Testament von 1996 wurde die Erbschaft neu geregelt. Es wäre interessant, ob zum Thema "Nacherbe" etwas in dem Testament steht.

Deshalb kann man diesen Sachverhalt auch nur lösen, wenn man dieses Testament kennt.

Stände dort "Wir setzen uns gegenseitig als Erben ein," dann könnte die Frau als ungebundene Vorerbin mit dem Vermögen machen was sie will. Also auch vererben an wen sie will.

Stände dort "Wir setzen und gegenseitig als Erben ein, für den Tod des Letztversterbenden gilt unser Ehe und Erbvertrag von 1972, so wäre die Frau vermutlich gebunden.

Für eine absolut sicherer Beurteilung müsste man beide Schriftstücke im Original sehen.

Woher ich das weiß:
Studium / Ausbildung

Vor dem Ableben sollte man nichts hergeben, weder als Freunde noch Verwandte

Wenn die Frau bereits alles geerbt hat und selber keine Kindern, dann ist da niemand der was bekommen könnte.

Der Bruder war nie Erbberechtigt ?!?!? Werden beim Mann noch bei der Frau.
Mit der Frau ist er ja nicht mal verwandt.

http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/recht-a-z/22099/erbrecht

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"Eine Sicherstellung wird vom Erwerber nach Belehrung durch den Notar ausdrücklich nicht gewünscht. Die damit verbundenen Risiken sind ihm bewusst und werden von ihm ausdrücklich in Kauf genommen."

Lt. Notar schließt diese Klausel keine Rechtsanspruch aus, wozu dann diese Klausel? Diese kommt auch nochmal später vor, bei der Zusicherung, dass der alte Eigentümer 50t € in die Rücklagen der Gemeinschaft einzahlt.

Vielen Dank für eure Antworten

Grüße Tobi

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