Testament ignorieren und anders handeln?

2 Antworten

Wir haben hier 2 Vorgänge.

  1. Der Erbvorgang nach dem Testament. der ist wie im Testament vorgesehen durch zuführen.

  2. Die Verfügung eines der Erben, über sein Vermögen. Er verkauft (wann haben die Eltern erworben, eventuell Steuerpflicht?) und schenkt dann den Geschwistern. Dabei muss er ggf. die Schenkungssteuer beachten, wenn der 20.000,- Euro Freibetrag überschritten wird. Aber er kann (wenn es denn nötig ist) ja einen Teil auch dem Ehepartner seines(r) Bruders/Schwester schenken.

Könnten die Kinder nach dem Tod auch anders handeln und z.B. das Haus verkaufen und gemeinsam mit dem restlichen Vermögen untereinander aufteilen.

Im Ergebnis schon.

Trotzdem wäre jeder, der ein privatschriftliches Testament auffindet, unter Strafandrohung verpflichtet, es beim zuständigen Nachlassgericht abzugeben. Und eine notarielle Verfügung würde von Amts wegen eröffnet.

Zunächst fiele also dem Begünstigten demnach Immobilienbesitz zu und er würde kostenlos als Eigentümer eingetragen. Nur er könnte es auch freihändig anbieten und verkaufen.

Dann kann er mit dem Erlös aber machen was er will.

G imager761

Natürlich kann er mit dem Verkaufserlös machen was er will, aber wenn der ausgezahlte Betrag an die Geschwister jeweils um mehr als 20000,- € höher ist als der im Testament vorgesehene Betrag, dann fällt Schenkungssteuer an.

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Testament ändern nach dem meine Frau gestorben ist?

Hallöchen, folgende Situation: Meine Oma und mein Opa haben ein Testament vor zwei Jahren geschrieben. Aus bedauerlichen Gründen ist mein Opa gestorben vor einem Jahr. Im Testament steht ungefähr, dass das Erbe gleichgerecht aufgeteilt werden soll an die Kinder. Also es sind vier Kinder. Nun ist der Wunsch groß, dass das Grundstück / Haus in Familienbesitz bleiben muss und nicht verkauft werden darf. Dies sollte geregelt werden über das Testament. Wie sollte man nun vorgehen? Darf die Oma das Testament nun ändern das zuvor von Ihr und dem Opa unterschrieben worden ist?

Freundliche Grüße

JackWayne

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Frage zu Testament und Erbschaft?

Hallo,

erstmal zur Situation:

Meine Oma hat mich kürzlich darüber informiert, dass sie ein Testament geschrieben hat. Ich bin mir aber sehr unschlüssig, ob das rechtlich so funktioniert, wie sie es sich vorstellt:

Es besteht ein Barvermögen über ca. 40.000 € und ein Haus/Doppelhaushälfte mit derzeit geschätztem Wert von ca. 250.000 €.

Es gibt zwei Kinder, zu welchen sie aber ein sehr schlechtes Verhältnis hat und insgesamt 4 Enkel (jeweils zwei von einem ihrer Kinder, falls das eine Rolle spielt).

In ihrem Testament hat sie nun festgelegt, dass jeweils 12.000 € an ihre Kinder gehen sollen. Von den restlichen 16.000 € soll die Beerdigung und die Grabpflege bezahlt werden.

Das Haus soll an mich gehen, wobei ich dafür meinen Bruder mit 80k und meine beiden Cousinen mit jeweils 30k auszahlen soll.

Nach ein wenig Recherche sehe ich folgende Probleme:

1) Erbpflichtteil der Söhne

2) das Haus ist nachweislich und wissentlich mehr wert, als ich an meinen Bruder + Cousinen auszahlen "müsste".

Zum Thema Erbpflichtteil: Müsste ich die Söhne dann zusätzlich auszahlen, obwohl ich auch schon meinen Bruder und Cousinen auszahlen würde? Würde sich daran dann etwas verringern oder müssten wir den Erbpflichtteil an die Söhne auszahlen und trotzdem die 130k an die übrigen Enkel ?

Ich will für meine Oma und auch für uns einfach, dass alles geklärt ist und wir auch wissen womit wir zu rechnen haben, wenn wir das Haus annehmen. Die Auszahlung an die anderen Enkel ist grundsätzlich kein Problem. Wenn wir aber die Söhne auch noch zu einem gewissen Teil auszahlen müssten, möchten wir im Voraus einfach wissen, was auf uns zukommen könnte.

Unabhängig davon, besteht die Überlegung, dass mein Anteil an dem Haus schon vor dem Tod an mich übergehen soll (durch Schenkung?). Wir würden dann aber einiges an dem Haus renovieren, was seinen Wert nochmal erhöhen würde. Hier würde dann aber der Wert des Hauses zum Zeitpunkt der Schenkung eine Rolle spielen, oder?

Vielen Dank im Voraus für die Antworten.

Viele Grüße

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Testament oder Erbvertrag Ehevertag gültig wer bekommt Haus?

1972 schloss ein Ehepaar ein Ehe- und Erbvertag ab, in dem unter anderem der Bruder des Ehemannes ihr Hausgrundstück als Vermächtnis bekommen soll nachdem auch der längst lebende verstorben ist.

Sollte der Bruder also Vermächtnisnehmer vorher sterben, sollen dessen Abkömmlinge es bekommen. Da behält sich das Ehepaar aber ausdrücklich das Recht vor, Teilungsanordnungen zu treffen soweit die Abkömmlinge des Vermächtnisnehmers zum Zuge kommen. Hierbei können einzelnen Abkömmlingen auch größere Miteigentumsanteile bis zur Hälfte des Grundstücks zugeteilt werden, im übrigen soll das Vermächtnis vertragsgemäß sein es sei denn, die Eheleute bekommen selbst noch Kinder.

1996 schreibt das Ehepaar ein handschriftliches Testament und setzten sich gegenseitig als alleinerben ein.

2004 verstirbt der Ehemann und beide Schriften werden eröffnet.

Das Ehepaar hat keine Kinder bekommen und der Bruder des Ehemanns ist 2006 verstorben und hat 2 Kinder.

Da sie aber all die Jahre weder den Neffen oder Nichte ihres Mannes sah hat sie ein noterielles Testament geschrieben in dem sie ihre Nachbarsfamilie die ein familiäres Verhältnis zu ihr haben als Erben eingesetzt.

Im Testament steht ich bin nicht an einen Erbvertrag gebunden und alles bisherige Widerrufe ich hiermit. So hofft sie, dass die Nachbarsfamilie, die sie auch pflegt, das Haus bekommt.

Sie möchte auf gar keinen Fall, dass diese beiden das Haus bekommen, weiß aber selbst nicht ob dieses Testament so ausreicht. Sie ist der Meinung, wenn ich gestorben bin brauchen die auch nicht mehr kommen.

Wer würde in so einem Fall das Haus bekommen?

Könnte Sie das Haus schon vorher auf die Familie umschreiben lassen oder was wäre, wenn sie das Haus verkauft?

Oder würde es nach der Testamentseröffnung allen zustehen falls vorher nichts gemacht wird?

Danke schonmal im Voraus.

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