TER von 0,15 - Was bedeutet in Bezug auf meinen ETF mit 10000 Euro Wertanteil das genau?

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3 Antworten

Der Fonds hat eine interne Gesamtkostenquote von 0,15 % im Jahr, sollte sich also immer etwas schlechter als der ihm zugrunde liegende Index entwickeln. Sie werden dir aber nicht in Rechnung gestellt sondern in der Regel Börsentäglich dem Fondsvermögen entnommen.

Auf die 10.000 €, die du in ihn investiert hast, hat das faktisch keinen Einfluss.  0,15 % im Jahr ist nur bei Zinsen eine "relavante" Größe. Indizes oder das, in was der Fonds investiert, können aber mehr als 1,5 % (also das zehnfache davon) am Tag schwanken.

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0,15% von 10.000 sind nach meinem in der Baumschule erworbenen Kenntnisstand 15,- EUR.

Die TER sagt aber meist wenig über die echten Fondskosten aus:

  • Wenn es sich um einen physisch replizierenden ETF handelt, kommen noch die Transaktionskosten für die Anpassungen an den Index dazu.
  • Ist es ein synthetisch abbildender ETF, sind jede Menge Kosten in den Preisen für die Swaps und Zertifikate enthalten, mit denen sich der Fonds die Anpassung an die Indexentwicklung erkauft. Auch diese Kosten sind in der TER nicht berücksichtigt.
  • Dein ETF weist eine vergleichsweise niedrige TER aus. Das legt die Vermutung nahe, dass die Fondsgesellschaft Wertpapiere aus dem Fonds gegen Gebühren an andere Finanzinstitute verleiht. Diese Geschäfte bedeuten ein zusätzliches Risiko, welche der ETF-Anleger alleine trägt, während er von den vereinnahmten Gebühren nur die Hälfte erhält. Die andere Hälfte kassiert die Fondsgesellschaft, ganz ohne eigenes Risiko. 
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TER bedeutet übersetzt Gesamtkostenquote. Wenn Du dann 0,15% von 10.000 Euro ausrechnest hast Du das Ergebnis.

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