Teilzeitjob Student über 20h

2 Antworten

Hallo,

das Stichwort lautet Werkstudent.

Als solcher kann man dauerhaft bis zu 20 Stunden und 5 Monate im Jahr Vollzeit arbeiten, ohne dass man sozialversicherungspflichtig wird. Lediglich Rentenversicherung wird fällig. Und wahrscheinlich die studentische KV,

Ganz ohne Abgaben geht es bei kurzfristigen Beschäftigung, das sind wohl die 2 Monate, von denen Du gehört hast.

Entscheidend bei beidem ist, dass der Arbeitgeber keine Fehler mcht.

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Hallo,

aber muss denn die Tätigkeit als Werkstudent nicht auch als solche durch den Arbeitegeber deklariert werden? Ich bin bisher bei meinem zukünftigen Arbeitgeber als studentische Hilfskraft gelistet, das ist ja dann etwas anderes, bzw. soweit ich verstanden hab, einfach Minijob für Studenten.

Ich verstehe den Sachverhalt "bis zu 20 Stunden und 5 Monate im Jahr Vollzeit arbeiten" nicht, was ist damit gemeint? Darf ich dann in 5 Monaten jeweils bis zu 20 Stunden mehr arbeiten?

Die 2-Monats-Regelung ist mir bekannt, allerdings darf der überschüssige Verdienst nicht im Voraus vertraglich festgesetzt werden, richtig? Das ganze trat bei uns in der letzten Saison in Kraft, da wir durch eine rückwirkende Gehaltserhöhung in einem Monat deutlich über den 450€ verdient haben.

Vielen Dank auf jeden Fall!

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@SvenjaLea

Hallo,

studentische Hilfskraft sagt nichts über den SV-rechtlichen Status aus , kann sowohl Minijob als auch Werkstudent sein.

Man darf 5 Monate im Jahr (gemeint sind hauptsächlich, aber nicht zwingend die Ferien) Vollzeit arbeiten. Nach verbreiteter Ansicht dürfen das sogar alle Wochenenden im Jahr sein. Die übrige Zeit darf man unter 20 Wochenstunden arbeiten.

Wichtig bei der kurzfristigen Beschäftigung ist, dass die Dauer vorher feststeht und natürlich auch eingehalten wird. Verlängerungen und Verkürzungen einES Dauerjobs sind schädlich !

Vorher unbedingt mit Arbeitgeber alles besprechen und am besten auch mit Krankenkasse

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Für Dich käme eventuell ein Midi -Job in Frage. Studenten mit einem Midijob dürfen monatlich zwischen 450,01 Euro und 850 Euro einnehmen

Näheres dazu liest Du hier:

http://www.studentenwerk-potsdam.de/jobben-und-studium.html

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Hallo,

das schien mir bisher auch die beste Lösung zu sein - von den 680€ (80 Stunden/ Monat à 8,50€) würde dann doch zwar RV abgehen, aber solange ich nicht mehr als 20 Stunden pro Woche arbeite, bleibe ich familienversichert und muss keine KV zahlen, richtig?

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@Primus

Super, danke :) Ich denke mal, das wird es dann wohl werden ;) Weißt du zufällig noch, ob es schlimm ist, wenn man dann im Monat mal auf 1, maximal zwei Stunden mehr kommt, bzw. ob es auch okay ist, wenn man insgesamt 80h arbeitet, aber zB zwei Wochen 19h und zwei Wochen 21h?

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@SvenjaLea

Dabei gilt es aufzupassen.

Wenn Du mehr als 20 Stunden die Woche arbeitest, dann aber vor allem abends, nachts oder am Wochenende, wenn normalerweise keine Vorlesungen stattfinden.

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450 Euro Minijob + wissenschaftliche Hilfskraft?

Servus zusammen,

zurzeit studiere ich noch und übe seit knapp 2 Monaten einen 450 Euro Minijob nebenher aus. Nun habe ich am Dienstag ein Bewerbungsgespräch für eine Stelle als wissenschaftliche Hilfskraft an der Uni und wollte mich vorher mal informieren, wie das mit zwei Nebenjobs läuft. Google hat dazu teils widersprüchliche Aussagen geliefert.

Bei meinem derzeitigen Minijob verdiene ich so gut wie immer weniger als 450 Euro (meistens ca. 250-350 Euro), weil manche Schichten aufgrund Lieferprobleme ausfallen müssen. Als wissenschaftliche Hilfskraft würde ich voraussichtlich 250 Euro im Monat verdienen. Wenn ich beide Jobs behalten würde, wäre ich somit über die 450 Grenze.

1. Meine Frage ist jetzt, was sich Steuer- und abgabenmäßig ändern würde und ob es sich dann überhaupt lohnt, beide Jobs auszuüben? Wie hoch wären die neuen Abgaben oder muss ich weiterhin keine Steuern zahlen, da ich unter den Freibetrag kommen werde? Was kommen darüber hinaus noch für sonstige Abgaben in Frage?

2. Ich habe gelesen, dass die Arbeitgeber durch den zweiten Nebenjob einen Nachteil haben, da sie höhere Steuern zahlen müssen. Es wurde vorgeschlagen, den Lohn für einen Job auf 451 Euro zu setzen, um sich dadurch einen Steuervorteil zu erhaschen. Leider komme ich bei beiden Jobs (jeweils) nicht auf die 450 Euro. Bin ich am Dienstag verpflichtet, von mir selber aus zu erzählen, dass ich zurzeit noch einen weiteren Nebenjob ausübe (auf Nachfrage seitens des Arbeitgeber werde ich dann natürlich nicht lügen)? Auf der einen Seite möchte ich nur ungern einen Nachteil im Bewerberpool haben, weil ich für den Arbeitgeber dann "teuerer" wäre, auf der anderen Seite werde ich jetzt natürlich nicht vorher meinen derzeitigen Minijob kündigen ohne Feedback von dem Bewerbungsgespräch zu haben.

Zur Info noch: Trotz des niedrigeren Gehalt bei dem Job an der Uni würde ich diesen aufgrund der Erfahrung vorziehen und zur Not meinen jetzigen kündigen, falls Punkt 2. wirklich ein Problem für den Arbeitgeber darstellen sollte. Ich bin 25 und in der studentischen Krankenversicherung der Barmer GEK selbst versichert. Ebenso bin ich noch in der Probezeit meines jetzigen Jobs mit einer Kündigungsfrist von 2 Wochen.

Danke für eure Hilfe!

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