Teilzeitjob mit Gleitzone - gibt das dann mal weniger Rente?

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In der Gleitzone (400,01 Euro - 799,99 Euro Verdienst)zahlt der Arbeitnehmer entsprechend weniger Rentenbeiträge, daher wäre auch die spätere Rente etwas geringer, aber in der Rentenversicherung kann der Arbeitnehmer, wenn er möchte, die vollen Beiträge zahlen.

Nein, ab der Gleitzone zählen die Beiträge voll.

Das kann sie im 400 Euro Job schon durch zuzahlung erreichen.

Bei einem Teilzeitjob - sprich 400,-- Euro Minijob, zahlt der Arbeitgeber 30 % pauschal an die Bundesknappschaft. Hiervon teilt es sich wie folgt auf: 13% Krankenvers., 12 % Rentenvers. und 2 % pauschale Lohnsteuer. Aber: mit einem Minijob ist der Arbeitnehmer selbst nicht (!!!!) sozialversichert. Und von der Rente ... es werden zwar die Beiträge abgeführt - aber : die Rentenversicherung erkennt von den 12 Monaten, die gezahlt worden sind, nur 2 Monate in der Rentenzeit an ... es sei denn, der Arbeitnehmer hätte seinen Rentenversicherungsanteil selbst dazubezahlt. Bei einem Job innerhalb der Gleitzone ist der Arbeitnehmer selbst (!) sozialversichert. Er bekommt in der Rentenkasse auch die vollen Zeiten angerechnet. Es stimmt - innerhalb der Gleitzone muss der Arbeitnehmer weniger Sozialversicherung zahlen, damit er netto mehr raus hat .... das ist das besondere an der Gleitzone. Aber ihm werden die vollen Zeiten angerechnet - während im Minijob nur 2 von 12 Monaten angerechnet werden. Und die Rentenhöhe später entscheidet sich von den eingezahlten Beiträgen .... wer wenig einzahlt, bekommt auch wenig heraus ... ist leider so.

Kann es Sinn machen, Teilzeitjob um einen Tag zu reduzieren um Minijob zu machen?

`Wäre das grundsätzlich denkbar, daß man finanziell gesehen damit besser fährt, weniger in Teilzeit zu arbeiten und daafür noch Minijob dazuzumachen-oder gibt es versteckte Kosten, die mir gerade nicht bekannt sind u.man verdient letztlich dann schlechter als vorher?

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Frage zur Krankenversicherungspflicht?

Hallo, folgende Frage zur Krankenversicherungspflicht:

Angenommen der Ehemann ist Beamter und beihilfeberechtigt, die Ehefrau ist derzeit über den Ehemann auch beihilfeberechtigt, weil sie ein Gewerbe hat , aber bestimmte Einkunftsgrenzen nicht überschreitet.

Nun wird auch die Ehefrau älter und bekommt irgendwann Rente, weil sie mal sozialversicherungspflichtig beschäftigt war.

Ist die Ehefrau nun über die Rente (wieder) gesetzlich versichert ? Oder ist sie weiterhin beihilfeberechtigt und es werden keine Krankenversicherungsbeträge von der Rente einbehalten ?

Ein Thema, von dem ich keinerlei Ahnung habe....

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Sozialversicherungsbeiträge bei Wechsel aus der Gleitzone

Servus,

googeln hat leider keine zufriedenstellende Antworten geliefert. Folgender Hintergrund: Habe dieses Jahr mein Studium beendet und wurde danach bei meinem früheren Minijob-Arbeitgeber in der Gleitzone beschäftigt. Nun habe ich endlich einen richtigen Job :-)

Meine Fragen:

  1. Für die Lohnsteuer gibt es ja einen Freibetrag von 8004 €. Gilt dieser auch für mich oder nur anteilsmäßig für die Zeit in der ich kein Student mehr war?

  2. Liege ich richtig, dass mein zukünftiger Arbeitgeber zunächst gemäß der Vorgaben dieser Lohnsteuertabelle die entsprechende Lohn- und Kirchensteuer samt Soli einbehält. Da aber aufs Jahr gesehen mein Einkommen nur unwesentlich über diese Einkommensgrenze liegen dürfte, müsste ich doch dann mittels Lohnsteuerausgleich einen Großteil wieder erstattet bekommen?

  3. Wie läuft das mit der Krankenkasse bzw. Sozialversicherungen ab. Werden da die Beiträge immer auf den entsprechenden Monat oder auch auf das gesamte Jahr bezogen? Falls die Beiträge auf das Jahr bezogen werden, muss ich dann noch zusätzliche Beiträge entrichten? Bei der Berechnung der Beiträge in Gleitzone wird ja von einem geringeren Einkommen ausgegangen. Versteht Ihr was ich meine?

Viele Grüße Rabun

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Welche Abgaben habe ich bei diesem Job?

Hallo,

ich bin Student, 24 Jahre alt und zurzeit familienversichert.

Mir wurde ein Job angeboten und mir stellt sich die Frage wie die einzelnen Monate versteuert werden und welche Beiträge bezahlt werden müssen, da sich die "Jobmodelle" durch die unterschiedlichen Löhne und durch unterschiedliche Arbeitszeiten unterscheiden. Der Job ist befristet und geht vorerst nur von November bis einschließlich Januar.

Ein paar Sachen sind mir klar (bitte korrigieren, falls nicht!), jedoch sind manche Sachen absolut unklar und deshalb bitte ich um Hilfe:

  • Im November würde ich 405,00 EUR verdienen und bleibe auch unter den von der Krankenkasse gesetzten 20 h/Woche um weiterhin als Student eingestuft zu werden.

--> Mini-Job, Familienversicherung bleibt bestehen

  • Im Dezember verdiene ich 1755,00 EUR bei deutlich mehr als 20 h/Woche. Durch diesen Betrag setzt die Familienkrankenversicherung aus und ich kann ich auch nicht studentisch versichern, da die 20 h/Woche überschritten werden.

--> Weder Mini- noch Midi-Job. Familienversicherung und studentische Versicherung nicht möglich. Ist die Regelung der kurzfristigen Beschäftigung bis 70 Tage im Jahr anwendbar?

  • Im Januar verdiene ich 810,- EUR und arbeite höchstwahrscheinlich über 20 h/Woche.

--> Midi-Job mit Gleitzonenregelung, Familienversicherung und studentische Versicherung nicht möglich.

Insgesamt arbeite ich ca. 25 Tage von November bis Dezember und hatte bisher in diesem Jahr keine weiteren Arbeitstage.

Ist es überhaupt möglich jeden Monat in den verschiedenen Jobmodellen zu wechseln? Kann ich bei meiner Krankenversicherung jeden Monat anders eingestuft werden? Und ist es möglich nach dem Job (endet Mitte Januar!) wieder in die Familienversicherung zu wechseln?

Ich bin recht ratlos und möchte nicht einfach "drauf los arbeiten".

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Gleitzonenbeschäftigung als Student in PKV der Mutter ?

Guten Tag, ich bin momentan in der PKV (Debeka) meiner Mutter (Beamtin) mitversichert, ich bin unter 25 und Student. 20% der Kosten trägt die KV, 80% die Beihilfe. Zur Zeit übe ich ein Minijobverhältnis an der Uni als SHK (studentische Hilfskraft) aus. Ab nächstem Semester wäre es möglich, mehr Wochenstunden für meinen SHK-Vertrag zu bekommen, ich würde somit die 450€ Grenze überschreiten, wäre aber noch unter 20 Wochenstunden, wäre also in der Gleitzone (Midijob). Jetzt habe ich online gelesen, dass ich als Arbeitnehmer in der Gleitzone nicht familienversichert sein darf, sondern mich selbst gesetzlich krankenversichern müsste. Aus diesen Umständen ergeben sich für mich folgende Fragen:

-zählt die 'Mitversicherung' bei der PKV überhaupt als Familienversicherung im Sinne einer Familienversicherung bei der GKV?

-kann ich überhaupt einen Midijob ausüben ohne mich parallel zu dem bestehenden privaten Versicherungsschutz noch gesetzlich versichern zu müssen (so wie ich das verstanden habe, rührt diese Pflicht daher, dass man als Midijobber Sozialversicherungspflichtig ist und diese Abgaben nur an die gesetzliche KV gezahlt werden können, da die Sozialversicherung staatlich 'gesteuert' ist)?

-wie verhält es sich mit der Befreiung von der Versicherungspflicht die ich vor Antritt meines Studiums einreichen musste? So wie ich ebendiese verstanden habe bin ich für die Dauer meines Studiums an die PKV gebunden (nach dem Studium ist ein Eintritt in die GKV geplant, aufgrund niedrigerer Beiträge)

Auf Nachfrage bei der Debeka gäbe es keine Probleme aus deren Sicht für das Beschäftigungsverhältnis, solange die 'Beihilfe mitspielt', das kann ich jedoch erst morgen erfragen.

Ich bin (wie man an Hand der Ausführungen vermutlich erahnen kann) absoluter Laie auf dem Gebiet und bin für jeden sachdienlichen Hinweis dankbar. (Evtl. auch Hinweise auf den Eintritt in die GKV nach dem Studium, falls dieser durch ein Beschäftigungsverhältnis über 450€ an dieser Stelle erschwert werden könnte?)

Ich bedanke mich im Voraus für die Hilfe und entschuldige mich im gleichen Atemzug für die vermutlich sehr stümperhaft formulierten Fragen. Falls weitere Informationen notwendig sind werde ich diese auf Nachfrage umgehend liefern.

Liebe Grüße

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Fragen zur Privatinsolvenz

Zählt eine Ehefrau, die 530€ Rente bezieht als unterhaltspflichtige Person bei gemeinsamer Veranlagung?

Ist beim Nettogehalt der Beitrag für die Krankenversicherung berücksichtigt oder nicht?

Bedanke mich für hilfreiche Antworten schon mal im Voraus.

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