Teilzeitjob machen und Profimusiker sein, wäre dann Sozialversicherung gesichert? Mehr Beiträge?

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Hi Andante, DAS wäre natürlich eine Möglichkeit, Du wärst weiterhin versichert und hättest mehr Zeit für Deine Musiktätigkeit. Du mußt Dich dann nur mit Deiner Krankenkasse/Pflegekasse verständigen, denn wenn Du aus dem Musikerjob mehr verdienst wie bei der Teilzeittätigkeit, dann würde die GKV Beiträge von Dir verlangen. Bei der Arbeitslosenversicherung und der Rentenversicherung fallen keine weiteren Beiträge an.

Unter umständen wäre es anders herum besser. Denn Du kämst in die Künstlersozialkasse (KSK) Kommt aber auf den Fall und die Zahlen an. Auf jeden Fall ist eine Statusfeststellung durch die GKV bzw DRV erforderlich. Schau mal auf der Seite de Künstlersozialkasse nach, da findest du auch die verschiedenen Fallkonstellationen.

Vorteil bei der KSK: 50% der DRV/GKV Beiträge werden durch die KSK getragen.

Gleitzonenbeschäftigung als Student in PKV der Mutter ?

Guten Tag, ich bin momentan in der PKV (Debeka) meiner Mutter (Beamtin) mitversichert, ich bin unter 25 und Student. 20% der Kosten trägt die KV, 80% die Beihilfe. Zur Zeit übe ich ein Minijobverhältnis an der Uni als SHK (studentische Hilfskraft) aus. Ab nächstem Semester wäre es möglich, mehr Wochenstunden für meinen SHK-Vertrag zu bekommen, ich würde somit die 450€ Grenze überschreiten, wäre aber noch unter 20 Wochenstunden, wäre also in der Gleitzone (Midijob). Jetzt habe ich online gelesen, dass ich als Arbeitnehmer in der Gleitzone nicht familienversichert sein darf, sondern mich selbst gesetzlich krankenversichern müsste. Aus diesen Umständen ergeben sich für mich folgende Fragen:

-zählt die 'Mitversicherung' bei der PKV überhaupt als Familienversicherung im Sinne einer Familienversicherung bei der GKV?

-kann ich überhaupt einen Midijob ausüben ohne mich parallel zu dem bestehenden privaten Versicherungsschutz noch gesetzlich versichern zu müssen (so wie ich das verstanden habe, rührt diese Pflicht daher, dass man als Midijobber Sozialversicherungspflichtig ist und diese Abgaben nur an die gesetzliche KV gezahlt werden können, da die Sozialversicherung staatlich 'gesteuert' ist)?

-wie verhält es sich mit der Befreiung von der Versicherungspflicht die ich vor Antritt meines Studiums einreichen musste? So wie ich ebendiese verstanden habe bin ich für die Dauer meines Studiums an die PKV gebunden (nach dem Studium ist ein Eintritt in die GKV geplant, aufgrund niedrigerer Beiträge)

Auf Nachfrage bei der Debeka gäbe es keine Probleme aus deren Sicht für das Beschäftigungsverhältnis, solange die 'Beihilfe mitspielt', das kann ich jedoch erst morgen erfragen.

Ich bin (wie man an Hand der Ausführungen vermutlich erahnen kann) absoluter Laie auf dem Gebiet und bin für jeden sachdienlichen Hinweis dankbar. (Evtl. auch Hinweise auf den Eintritt in die GKV nach dem Studium, falls dieser durch ein Beschäftigungsverhältnis über 450€ an dieser Stelle erschwert werden könnte?)

Ich bedanke mich im Voraus für die Hilfe und entschuldige mich im gleichen Atemzug für die vermutlich sehr stümperhaft formulierten Fragen. Falls weitere Informationen notwendig sind werde ich diese auf Nachfrage umgehend liefern.

Liebe Grüße

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Teilzeitjob + selbständig + 450 € Job?

Wäre denn Einkommen aus einem minijob wenn man zudem Teilzeit arbeitet und nebenbei selbständig ist, wäre dann ein Minijob mit 450 € steuerfrei oder würde er mit ins Einkommen zählen ? Ich blicke da nicht mehr durch das alles so kompliziert

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Nebenberuflich Selbstständig, Sozialversicherung, Arbeitslosenversicherung?

Hallo alle zusammen, Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Gedanken eine nebenberufliche Selbstständig auszuüben, der da wäre ein Onlinehandel. Aktuell bin ich als Arbeitnehmer angestellt und beziehe ein Festgehalt. Diesen Hauptberuf möchte ich nicht aufgeben.

Ich habe mir einen Ratgeber "nebenberuflich Selbstständig" von der Verbraucherzentrale gekauft. Diesen lese ich im Moment durch und bin auf nachstehende Passage gestoßen die ich gerne hinterfragen möchte. Ich schreibe die Passagen nieder.

Kein Arbeitslosengeld: Als Selbstständiger zahlen Sie keine Beiträge mehr zur gesetzlichen Arbeitslosenversicherung, da Sie auf eigene Rechnung arbeiten. Wenn alle Stricke reißen und Ihnen sämtliche Kunden den Rücken kehren würden, könnten Sie sich nicht einfach arbeitslos melden.

Sozialversicherung: Arbeitnehmer profitieren bei der sozialen Absicherung von ihrem Arbeitgeber. Die Prämien für Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung sind festgelegt und werden ungefähr zur Hälfte vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer bezahlt. Als Selbstständiger müssen Sie dafür anfallende komplett aus eigener Tasche bezahlen. Zwar sind Sie nicht verpflichtet, für Ihre Erträge aus der nebenberuflichen Selbstständigkeit Rentenversicherungsbeiträge zu zahlen - aber dafür fehlt Ihnen das Geld im Rentenalter, wenn Sie nicht anderweitig vorsorgen.

Das sind die zwei Passagen die mich "verwirren". Kann mir die bitte jemand näher erläutern? Ich dachte ein Vorteil der nebenberuflichen Selbstständig ist, dass die sozialen Abgaben durch den Hauptberuf abgedeckt werden? Verändert sich nun etwas an meiner Monatsabrechnung die ich von meinem Hauptberuf erhalte?

Erbitte eure Unterstützung - vielen Dank.

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Minijob vom Arbeitgeber nicht ordnungsgemäß angemeldet

Ich übe einen angemeldeten Teilzeitjob aus. Seit 2008 einen Minijob, angemeldet bei der Minijobzentrale u. verdiene 260 Euro. Seit Juni 2009 bis Okt. 2010 einen zusätzlichen Minijob u. bekomme da ca. 140 Euro. Es gibt keinen Arbeitsvertrag, keine Lohnabrechnung, keine Meldung zur Sozialversicherung. Das Geld wurde mir aufs Konto überwiesen. Ich sagte dort ganz klar, dass ich eine Beschäftigung und einen Minijob bereits habe. Auf meine wiederholte Nachfrage wurde mir heute erklärt, dass ich "nachgemeldet" worden sei...anscheinend bei der Minijobzentrale. Ich müsste aber eigentlich bei der Krankenkasse u. ausserdem wäre ich ja auch sozialversicherungpflichtig. Es wurde mir erklärt, das es mein Problem wäre, ich würde sowieso schon soviele Abgaben kosten und ausserdem wäre ich nur angemeldet worden, weil nächstes Jahr eine Betriebsprüfung ansteht. Wie soll ich mich verhalten? Bekomme ich Ärger mit dem Finanzamt? Bußgeld? Oder einfach mal abwarten?

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