teilweise Erwerbsminderungsrente vs. abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren?

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5 Antworten

Hallo,

natürlich kannst du eine EM Rente ablehnen ..... nur wäre dies nicht die klügste Idee !!!

Mögliche Konsequenz ist,

Wegfall des Krankengeldes !!!

denn lt. Paragraf 51 SGB V

kann die Krankenkasse dich auffordern (mit einer Frist von zehn Wochen) einen Antrag auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und zur Teilhabe am Arbeitsleben zu stellen.

Dein Beweggrund ist zwar nachvollziehbar aber so etwas sollte im Voraus gut überlegt sein.

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hm.....irgendwann hatte ich mal von einer ähnlichen Anfrage gelesen. Damals wurde dem Fragenden geraten falls möglich, neben dem Rentenbezug einfach den von der RV begrenzten Zuverdienst zu überschreiten. Sobald die RV von der regelmäßigen Verdienstüberschreitung erfährt, stellt sie die Rentenzahlung ein und man wäre aus der Nummer raus. 

Ob dies eine Alternative zur Rentenablehnung ist und inwieweit die KK mitspielt ........kann und wage ich nicht zu beurteilen. 

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Hallo,

wird aktuell Krankengeld einer gesetzlichen Krankenkasse bezogen?

Hat die Krankenkasse zum Rehaantrag aufgefordert?

Gruß

RHW

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Kommentar von keineHexerei
24.08.2017, 19:21

Ja, nach der Reha wurde ein Antrag auf teilweise Erwerbsmiderungsrente gestellt. Ich möchte aber die Rente für besonders langjährig Versicherte (45 Jahre) mit 64 Jahren und 2 Monate in Anspruch nehmen. Kann ich den Antrag wieder zurücknehmen, bzw. habe ich dadurch Nachteile?

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Die Krankenkasse kann nicht verlangen, dass ich eine schlechtere Rentenlösung wähle. Dh. 45 Versicherungsjahre und abschlagsfreie Rente mit 64,2 muss ich nicht durch eine teilweise Erwerbsminderungsrente mit Abschlägen bestenfalls mit 66,2 Regelaltersrente ohne Abschläge hinnehmen. Widerspruch! 

In meinem Fall wurde der Antrag von der RV abgelehnt. Mir wurde vom Arbeitgeber ein Schonarbeitsplatz angeboten, darüber hinaus habe ich Lohnsicherung. Warum also eine teilweise Erwerbsminderungsrente?! Angeblich wird nach jeder Reha ein Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt?! Ist mir vollkommen neu. Was soll die ganze Verunsicherung?

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Kommentar von Primus
25.08.2017, 15:18

 Die Krankenkasse kann niemanden zwingen, einen Rentenantrag zu stellen. Aber: Die Krankenkasse kann einen Patienten dazu auffordern, einen Reha-Antrag zu stellen und dieser wird automatisch zu einem Renten-Antrag umgedeutet, wenn eine Reha nicht die gewünschten Erfolgschancen verspricht.

Somit wärst Du dann dauerhaft erwerbsunfähig und damit ein Fall für die Rentenkasse, nicht die Krankenversicherung.

Wem die Krankenkasse eine solche Aufforderung zusendet, hat zehn Wochen Zeit den Antrag zu stellen.

Wenn der Patient diese Frist versäumt, darf die Krankenkasse das Krankengeld nach dieser Frist einstellen, wenn sie vorher ausdrücklich auf diese Möglichkeit hingewiesen hat.

Ist der Antrag erst gestellt und als Rentenantrag umgewertet worden, kannst Du ihn nicht mehr ohne die Zustimmung der Krankenkasse zurücknehmen. Voraussetzung ist, dass die Reha die Erwerbsminderung nicht verhindern konnte. Typische Fälle sind z.B. schwere Krebserkrankungen.

Die einfachste Lösung wäre doch, Du verzichtest auf das Krankengeld und gehst weiterhin arbeiten.

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Dieser Antrag auf Erwerbsminderung nach einer Rehabilitation wird immer dann gestellt, wenn die Klinik in der die REHA stattgefunden hat es für wahrscheinlich hält, dass eine Erwerbsminderung vorliegt.

Ihren Schilderungen habe ich aber entnehmen können, dass ihr Arbeitgeber einen "Schonarbeitsplatz" für Sie bereit hält. Sollten Sie wieder arbeitsfähig an diesen Arbeitsplatz gehen, also kein Krankengeld beziehen, können Sie den Antrag auf Erwerbsminderungsrente zurücknehmen.

Der Antrag auf medizinische Rehabilitation wurde bei Ihnen höchstwahrscheinlich in einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente umgedeutet.

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Die Erwerbsminderungsrente wird- egal ob es die volle, oder die Teilerwerbsminderungsrente ist - mit Abschlägen belegt.

Diese Abschläge werden Dich immer begleiten, auch wenn Du in die Regelaltersrente wechselst.

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