teilweise Erwerbsminderungsrente vs. abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

natürlich kannst du eine EM Rente ablehnen ..... nur wäre dies nicht die klügste Idee !!!

Mögliche Konsequenz ist,

Wegfall des Krankengeldes !!!

denn lt. Paragraf 51 SGB V

kann die Krankenkasse dich auffordern (mit einer Frist von zehn Wochen) einen Antrag auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und zur Teilhabe am Arbeitsleben zu stellen.

Dein Beweggrund ist zwar nachvollziehbar aber so etwas sollte im Voraus gut überlegt sein.

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hm.....irgendwann hatte ich mal von einer ähnlichen Anfrage gelesen. Damals wurde dem Fragenden geraten falls möglich, neben dem Rentenbezug einfach den von der RV begrenzten Zuverdienst zu überschreiten. Sobald die RV von der regelmäßigen Verdienstüberschreitung erfährt, stellt sie die Rentenzahlung ein und man wäre aus der Nummer raus. 

Ob dies eine Alternative zur Rentenablehnung ist und inwieweit die KK mitspielt ........kann und wage ich nicht zu beurteilen. 

Die Erwerbsminderungsrente wird- egal ob es die volle, oder die Teilerwerbsminderungsrente ist - mit Abschlägen belegt.

Diese Abschläge werden Dich immer begleiten, auch wenn Du in die Regelaltersrente wechselst.

Dieser Antrag auf Erwerbsminderung nach einer Rehabilitation wird immer dann gestellt, wenn die Klinik in der die REHA stattgefunden hat es für wahrscheinlich hält, dass eine Erwerbsminderung vorliegt.

Ihren Schilderungen habe ich aber entnehmen können, dass ihr Arbeitgeber einen "Schonarbeitsplatz" für Sie bereit hält. Sollten Sie wieder arbeitsfähig an diesen Arbeitsplatz gehen, also kein Krankengeld beziehen, können Sie den Antrag auf Erwerbsminderungsrente zurücknehmen.

Der Antrag auf medizinische Rehabilitation wurde bei Ihnen höchstwahrscheinlich in einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente umgedeutet.

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