Teilungsversteigerung Haus mit Wohnrecht vermeiden: geht Auszahlung an Miteigentümer trotz Veräußerungsverbot/Rückfallklausel?

1 Antwort

Das ist ein so exotischer Fall, dass man mit einiger Wahrscheinlichkeit dazu nichts Vergleichbares an Rechtsprechung auffinden kann.

Wirklich helfen kann Dir daher keiner.

Das Problem der Sache dürfte eindeutig darin zu sehen sein, dass die Rückfallklausel standardmäßig formuliert ist und natürlich niemand daran gedacht hat, dass es zum Streit unter den Beschenkten kommen kann.

Rein formal wird jeder Eigentumsverlust zum Rückfall des Eigentums an die Schenkerin führen. Deshalb ist auch nicht zu erwarten, dass überhaupt jemand bei dieser Versteigerung mitbieten wird.

Da hilft nur, anwaltliche Beratung aufzusuchen.

Vielen lieben Dank. Exotisch trifft es ziemlich gut und einen Anwalt habe ich schon, aber der konnte mir dazu auch nichts sagen. Wenn ich viel Glück habe, kommt noch eine Antwort vom Notar, der die Schenkung damals beurkundet hat. Mir läuft nur die Zeit für einen Eilantrag davon. Deshalb dachte ich, ich frage auch mal hier bei den Fachmenschen nach.

Falls noch jemand eine Idee dazu hat, immer gerne.

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@fragerin686

Und hier das Update für alle, die irgendwann mal in eine ähnliche Situation kommen sollten (was ich wirklich niemandem wünsche):

Laut Notar muss für beides eine Zustimmung von meiner Mutter vorliegen. Sie muss einer Teilungsversteigerung zustimmen und sie muss zustimmen, dass wir Geschwister unseren Anteil untereinander übertragen. Sonst kann sie ihr Eigentum nämlich einfach zurück fordern. Danke an alle, die mitgelesen und mitgedacht haben.

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