Teilung der Fixkosten als Mitbesitzer eines Privathauses und Grund?

4 Antworten

Das beschreibt unsere momentane Situation. Onkel 50%, wir 2 Kinder je 25 %. 1 Kind wohnt in dem Haus. Alle Fixkosten werden dementsprechend aufgeteilt. Egal, wer in diesem Haus wohnt oder nicht. Es kommt keiner um die Fixosten herum.

Was Verbrauchskosten angeht, sobald ein weiterer Miteigentümer tageweise im Haus wohnt: Mit einem guten Verhältnis zueinander lässt man den Miteigentümer kostenfrei hausen. Bei einem schlechten Verhältnis kann man zur Kasse gebeten werden.

Das verstehe ich jetzt nicht. Wenn von 4 Eigentümern nur einer das Haus bewohnt, schuldet er den anderen dreien eine Nutzungsentschädigung, in die man auch die-umlagefähigen Nebenkosten einrechnet.

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@Andri123

Die Eigentümer können doch einziehen. Ist doch jedem selbst überlassen, wo er wohnt. In unserem Fall wohnen Onkel und ich freiwillig nicht im Haus, also hat auch keiner Anspruch auf eine Nutzungsentschädigung. Im o.g. Fall könnte die Schwester/Der Bruder anscheinend auch einziehen, was sie oder er jedoch wohl nicht will.

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@JulieMarie87

Ja, Ihr habt das sehr schön und menschlich geregelt. Respekt.

Ich habe einen Fall, wo sogar das jobcenter die Nutzungsentschädigung an die anderen Miterben zahlt, die ebenso in dem Haus gar nicht leben wollen. Hat aber mit der Frage jetzt auch nichts zu tun.

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@Andri123

Die reale Überlegung wäre aber, wenn ich schon einen Besitz irgendwo habe, diesen zwar nicht benutze, muss ich trotzdem bei Versicherungen, Instandhaltung, Frostschutzheizen mitzahlen muß. Wie kommt der andere Teilhaber dazu, vermehrte Kosten für alle zu zahlen, obwohl dieser Teil gar nicht zu seinem Eigentum gehört?

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@forwa

Habe ich das richtig verstanden, dass nur einer der Eigentümer die Kosten bezahlt? In dem Fall kann sich der Eigentümer, der alles zahlt, sich die anteiligen Kosten von den anderen Eigentümern zurück holen. Das sind alles Kosten, die gezahlt werden MÜSSEN. Und den Firmen ist es egal, von wem es gezahlt wird. Das ist ein Fall, den die Eigentümer dann unter sich aus machen müssen. Bei uns läuft es alles andere als menschlich, aber in dem Punkt hat jeder Eigentümer seinen Anteil der Kosten zu zahlen, egal ob an eine Firma, Amt, etc... oder an einen Miteigentümer, der die Rechnungen bereits beglichen hat.

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@forwa

Ja, genau! Verbrauch natürlich keinen, aber dass mein Besitz und der Teil des anderen Mitbesitzers geschützt ist, die Heizung nicht einfriert - das sogenannte Frostschutzheizen - ein paar Ziegel am Dach neu eingesetzt werden müssen, das ist Instandhaltung und notwendig um den Besitz (auch der anderen) zu erhalten damit er nicht verfällt und an Wert verliert.

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Egal, ob ihr GbR oder Eigentümergemeinschaft seid, für externe Kosten haftet jeder gesamtschuldnerisch und alleine.

Und diesen Externen sind Eure internen Streitigkeiten egal, die erwarten, dass gezahlt wird und holen sich im Extremfall zwangweise das Geld von dem, bei welchem die höchsten Aussichten bestehen. Und dann seid ihr wieder am Anfang.

Deshalb müsst ihr eine interne Aufteilung gezwungenermassen selbst hinbekommen. Dazu gibt es unterschiedliche Ansätze, etwa nach Anteilen (mit gleichmässiger Aufteilung des Mutteranteils) oder nach einem Nutzungsschlüssel.

Hier hilft nur, sich gemeinsam hinzusetzen und solange zu verhandeln bis eine gemeinsame Lösung erreicht ist. Und diese wird definitiv ein Kompromiss sein und nicht das Interesse eines der Beteiligten allein ausdrücken, aber ansonsten siehe oben.

Die eigentümer können doch dort einziehen. Ist doch jedem selbst überlassen wo er wohnt.

Bitte nicht vergessen, dass jede Situation anders ist! Wer, warum und weshalb hier oder dort wohnt, tut jetzt nichts zu Sache, das ist reine Familiensache, die Gründe stehen nicht zur Debatte. Es gibt keinen Streit, ich persönlich mache sozusagen für meine Mutter die Vertretung. Alleine schon das sagt aus, dass das Verhältnis zur Mutter doch positiv zu sein schein! Was die geschwisterliche Person betrifft, gibt es nur das Unverständnis, warum zahlen, "wenn ich gar nicht hier wohne". Trotzdem ist man doch erfreut, wenn man irgendeinen Besitzanteil hat! Solange die pflegebedürftige Mutter lebt, ist für mich persönlich die Situation unverändert, was nachher kommt, wird sich zeigen. Die primäre Frage ist somit, ob es stimmt, dass einem Mitbesitzer, der einen anderen Wohnsitz hat, rechtlich die Fixkosten anteilig anzurechnen sind. Es wird genauestens Buch geführt, und nach Anteil berechnet. Der Verbrauch ist für den Nutzer aufzuteilen. Ich habe im Google versucht, rechtliche Bestimmungen in dieser Frage zu finden, leider erfolglos.

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@forwa

Als Argument könnte dienen, das es ja keine Wohnkosten sonder Fixkosten für das Eigentum sind die auch für ein unbewohntes Haus entstehen würden. Eigentum verpflichtet. Allerdings kann man auch nicht nur die Verbrauchskosten umlegen auf den Bewohner. Dann würden die Eigentümer ja die Grundgebühr für Strom zahlen müssen.

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