Teilerbauseinandersetzung - Notarkosten?

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Ca. 1.900,- Euro für den Notar.

Dazu könnte Grunderwerbsteuer kommen, weil es so ein Kauf ist.

Als Folgesache der Erbschaft/Erbfolgeregelung würde die entfallen. Also überlegen, ob man die anderen Teile der Erbschaft bei dieser Gelegenheit auch regelt.

Vielen Dank für die Antwort. Frage für mich: wie setzt sich das zusammen und wer trägt die Kosten? Ist es üblich, dass es der Übernehmende/Käufer trägt oder eher, dass es sich die Erben teilen?

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@kostonix

Bei Erbauseinandersetzung würde ich die Kosten Teilen, bei einem Kauf, wie in Deinem Sachverhalt beschrieben, zahlt der Käufer.

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Haftung bei Erbengemeinschaft?

Mein Vater und ich besitzen zusammen in wirtschaftlich attraktiver Lage ein Mehrfamilienhaus. Ich besitze 2/3 des Hauses, da ich Erbteile von Verwandtschaft gekauft habe und werde irgendwann auch den 1/3 Anteil meines Vaters erben.

Wir wollen gemeinsam das Haus totalsanieren, wozu mein Vater 100.000 Euro Eigenkapital beisteuert. Die Gesamtkosten belaufen auf sich auf ca. 350.000 Euro. Ich benötige daher einen Kredit von ca. 220.000 Euro, den ich als Beamter mit Eigenkapital prinzipiell auch bekommen würde.

Kreditnehmer wäre also folglich ich. Mein Vater unterstützt das Vorhaben, möchte aber verständlicherweise nicht über seinen Erbteil hinaus, d.h. also mit seinem Vermögen und anderem Immobilienbesitz, für mich mithaften, falls mir etwas zustoßen sollte. Er wäre bereit mir seinen Anteil von 100.000 Euro als Eigenkapital zu dem Kredit dazuzugeben, da ja ein Großteil der Kosten auf "Gemeinschaftseigentum" wie Dach, Fassade, Heizung, Fenster etc entfällt.

Das Haus hat auch in dem aktuellen unsanierten Zustand einen Wert von ca. 300.000 Euro, danach wird es im Wert natürlich weiter steigen. Eine Wohnung im Haus wird vermietet, den Rest bewohne ich im Eigennutz.

Werden die Banken eine Teilung in Eigentumswohnungen verlangen (was wir nicht wollen) oder wird es eine Regelung geben, die unseren Vorstellungen entspricht?

Vielen Dank für kompetenten Rat!

Hr. Seiler

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Ich bin Testamentsvollstrecker des Nachlasses meiner verstorbenen Mutter (Dezember 2015). Zum Nachlass gehören Barvermögen und eine Immobilie (Doppelhaushälfte). Außer mir ist mein Bruder Erbe. Die Immobilie wurde Anfang 2016 auf uns zu gleichen Teilen (je 1/2) übertragen. Das Barvermögen ist noch nicht aufgeteilt und wird von mir verwaltet. Die Immobilie soll verkauft werden. Da mein Bruder den Verkauf immer wieder verhindert, weil er das vom Makler erzielte Angebot von etwaigen Käufern ablehnt, überlege ich jetzt, ihm meine Hälfte zum im Moment vorliegenden Höchstgebot zu übertragen. Fällt eine solche Übertragung unter Erben unter die Grunderwerbsteuer-Pflicht oder entfällt sie, wenn ich erkläre, dass ich meinem Bruder im Zuge der Erbauseinandersetzung meine Hälfte zum Wert x übertrage, selbst wenn das im Moment verhandene Barvermögen des Nachlasses für den Erwerb nicht ganz ausreicht? Bei einem nominellen Wert (Hälfte) von 50.000 EUR wären die Notarkosten überschaubar, die Grunderwerbsteuer in NRW wäre mit rund 3.300 EUR aber ein Hinderungsgrund.

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