tatsächliche Abgeltungssteuer berechnen

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Da sind einige Sachen drin, die nicht funktionieren. Fangen wir mal langsam an.

Die Bank zieht aus den 10.000,- Kapitaleinkünften die Abgeltungsteuer ab, also 25 %, 5,5 % Soli auf die Abgeltungssteuer und 8/9 % Kirchensteuer auf die Abgeltungssteuer. Ist ein Freistellungsauftrag erteilt nur aus den 8.398,- weil für Ehegatten zweimal 801,- Euro frei sind.

Der Restbetrag geht auf das Konto der Kunden, die Steuer wird anonym überweisen, aber die Steuerbescheinigung für den Kunden weisst alles aus.

Die Einkünfte kann man nciht einfach zusammenaddieren (zumindest nciht wie oben geschildert) weil bei den Eink. aus nicht selbst. Arbeit noch 920,- Euro runtergehen, oder ggf. mehr bei nachgewiesenen Werungskosten. das gleiche bei den 5.000,- aus Teilzeitbeschätigung. Dann müßten noch Snderausgaben ermittelt und abgezogen werden.

Dann der letzte Fehler, es ist nciht der Durchschnittssatz interessant, sondern der sogenannte "Grenzsteuersatz", also die Steuer mit der die nächsten 100,- (oder hier dann 8.398,- Euro) belastet werden. Weil es ja eine Progression gibt.

Also in die Splittingtabelle mit höchstens 23.000,- (Grobrechnung Löhne, minus AN Freibetrag) und dann in die Tabelle mit 31.400,-. wenn der Unterschiedsbetrag zwischen den Steuerbeträgen geringer ist als 2.100,- dann lohnt es sich genau zu rechnen.

Habe mal eben nachgesehen. Der Unterschied ist exakt 2.000,- Es wird sich vermutlich lohnen eine Einkommensteuererklärung zu machen und die Kapitaleinkünfte anzugeben.

Getrennte Veranlagung trotz gemeinsamem Freistellungsauftrag möglich?

Bin verheiratet, bisher immer zusammen zur Einkommensteuer veranlagt. Unsere Steuersoftware hat errechnet, dass es günstiger ist, wenn wir getrennte Veranlagung wählen. Ist das möglich, wenn wir gemeinsame Freistellungsaufträge für Kapitalerträge erteilt haben? Wie wären gemeinsame Kapitalerträge bzw. Abgeltungssteuer aufzuteilen?

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Vorgehen bei erneuter Beantragung einer NV-Bescheinigung

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Kann das sein? Das würde ja den Sinn einer NV-Bescheinigung ad absurdum führen, wenn man ihm erst die Steuern erlässt und sie dann, wenn sie angefallen sind, doch einfordert.

Meine Frage also: Ruft das Finanzamt bei erneuter Beantragung einer NV-Bescheinigung die tatsächlichen Zinserträge der letzten Jahre ab?

VIELEN DANK FÜR EURE HILFE!!

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Verrechnung von Verlustvorträgen vor 2008 mit Aktiengewinnen 2009

Hallo,

folgendes angenommene Szenario: Verlustvortrag aus (Ver-)Käufen bis 2008: 5.000 EUR (verfällt bekanntlich 2013) Abgeltungssteuerpflichtiger Gewinn 2009: 3.000 EUR Abgeltungssteuerpflichtiger Verlust 2009: 1.000 EUR

Die Bank bescheinigt als "Gewinne aus Aktienverkäufen" lediglich die Differenz von 2.000 EUR. Diese könnte ich nun mit dem Verlustvortrag verrechnen (lassen).

Erreicht werden soll aber folgendes: Die 3.000 EUR Gewinn aus 2009 sollen VOLLSTÄNDIG mit dem alten Verlustvortrag verrechnet werden. Die 1.000 EUR Verlust sollen als neuer Verlustvortrag ausgewiesen oder bei der Bank im Verlusttopf verbleiben (strikte Anwendung von FiFo).

Geht das, wenn ja wie? Wenn nein sehe ich nur die Möglichkeit, Gewinne und Verluste bei unterschiedlichen Banken zu realisieren und die Verluste stehen zu lassen, wobei das auf Grund der Zeitspanne bei Depotübertragungen nicht ganz einfach wird (und für 2009 zu spät ist).

Gruß

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Liebe Freunde hier, ich blicke es einfach nicht mehr mit Abgeltungssteuer, Steuerrückzahlung, Anlage KAP und so weiter. Wie komm ich an die Daten? Ich habe einen Bausparvertrag, Sparbücher, eine Lebensversicherung, einen kleinen Riester und ein paar Aktien mit Dividendenzahlungen, bei verschiedenen Banken. Und leider habe ich überhaupt keine Übersicht wem ich wann, welchen Freistellungsauftrag gegeben hab - und so bin ich nun etwas überfordert herauszufinden, ob mir nun wer, welche und wie viel Steuern abgezogen hat, habt Ihr einen Rat für mich? Danke schon mal, möchte mein Chaos gern besser überblicken. Bin grade über der Steuererklärung.

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Muss man die Anlage KAP in der Steuererklärung wegen Abgeltungssteuer garnicht mehr abgeben?

Stimmt es wirklich, dass in der Steuererklärung die Anlage KAP gar nciht mehr abgegeben werden muss, weil die Banken durch die Abgeltungssteuer Zinsen usw. direkt abführen? Wenn das so ist, frage icgh mich weshalb es diese Anlage überhaupt noch gibt!?

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Steuererklärung Fragen zur Anlage KAP (Kapitaleinkünfte)

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  • Muss ich die Anlage KAP ausfüllen oder darf ich das auch weglassen (und damit freiwillig auf ein paar Euros verzichten)?
  • zum (möglichen) Ausfüllen eine Frage:
    • Wo trage ich die summierten (Brutto)Kapitalerträge ein?
    • Und wo die bereits abgeführten Steuern und Solizuschläge?

Danke für Eure Mühen!

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