taschengeld

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Ich möchte mich dem anschließen: Paris ist teuer, gerade Essen und Trinken haben dort einen anderen Stellenwert und man muss mit mehr Geld rechnen. Ich würde ihr 150-200 Euro mitgeben und dem Betreuuer noch mal 100, falls es nicht reicht. Generell hätte der Betreuer auch eine Art "Pflicht", über die Taschengeldanforderung zu informieren.

Ich habe auch eine 15-jährige Tochter und kann mir vorstellen, dass du ihr den Schnick-schnack, den es in Paris zu kaufen gäbe nicht finanzieren willst. In Paris waren wir vor einem Jahr, was aber wenig zur Sache beiträgt. Aber sie haben dort sehr genau das münchner Preisniveau.

Sie hat im wesentlichen die beiden Hauptmahlzeiten und Getränke zu finanzieren. Weil Mädchen in dem Alter üblicherwese auf dem Gebiet recht schmerzfrei sind, hält sich der Aufwand im Rahmen. Weil sie dann aber doch nur einmal ambulant und das andere mal wenigstens irgendwie sitzen wollen und weil ja Kaffee, Schnickschnack und so weiter auch nich finanziert werdne sollen, denke ich an etwa 22,93 € am Tag oder rund 160 € die Woche.

Der Rest hängt an deinen Möglichkeiten. Sie kann also mit 40 € weniger auskommen, könnte aber auch 40 € mehr brauchen, wenn sie dann, wenn sie ein mal am Tag Essen geht auch etwas vernünftiges essen soll. Ob oder ob nicht hängt an den Mitfahrern.

Wenn es sich um einen Schulausflug handelt, würde ich schon mal mit 150 - 200 € rechnen, denn gerade Orte wie Euro-Disney und Eiffelturm sind teure Verführer um sich Kleinigkeiten zu kaufen.

Du kannst ja zusätzlich dem Betreuer noch einen Reservebetrag mitgeben, wenn Du dies sicherer findest, als alles Geld der Tochter anzuvertrauen. Taschendiebe gibt es in Paris genügend und man muß hier schon sehr auf der Hut sein.

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Wie viel muss eine im Heim lebende, erwachsene behinderte Person mindestens an Taschengeld bekommen?

Hallo liebe Community,

ich habe eine Frage, zu einer Sache, die mich schon seit längerer Zeit ärgert. Ich betreue derzeit 2 behinderte Damen. Ich bin aber nur als Freizeitbetreuer tätig. Für die Freizeitaktivitäten, die ich mit den behinderten mache, haben diese unterschiedlich viel Taschengeld zur Verfügung. Leider müssen die Behinderten den Ausflug aus eigener Tasche finanzieren, was ja so kein Problem wäre... Eine der beiden Klientinnen bekommt extrem wenig Taschengeld, vorgeschrieben von ihrem strengen Vater (83j) und gleichzeitig gesetzlichen Betreuer. Meine Klientin bekommt von dem besagten ges. Betreuer vorgeschrieben, dass sie 1x die Woche 5€ Taschengeld ausgezahlt bekommt, jeden Mittwoch. Den anderen Mittwoch darf sie 10€ abheben und dann wieder 5€ und 10€, immer abwechselnd. Zudem bekommt sie am Tag, 5x die Woche 1€ für die Arbeit für einen Kaffee. Zusätzlich erhält sie alle 2 Wochen 50 Cent Taschengeld von ihrem Vater. Gehe ich von 4 Wochen aus, erhält die Dame gerade mal 51€ im Monat. Während eines Urlaubs sogar noch weniger.

Nun aber zu meiner Frage. Ist es rechtens, dass eine behinderte Dame nur 51€ Taschengeld bekommen darf? Das Kindergeld bekommt ihr Vater. Sie bekommen einen Werkstattlohn von 102€ netto und etwa genau so viel Taschengeld vom LWV. Nach meinem Informationsstand gibt es einen Taschengeldparagraghen. Gibt es so einen Satz auch für Behinderte?

Meine Klientin versteht nicht, warum sie sich kein 2. Eis kaufen kann, oder warum sie sich nicht mal eine Uhr kaufen darf. Sie hat nur so geringe Wünsche und ihr Betreuer / Vater sagt, dass man ihr nicht alle Wünsche erfüllen sollte...

Das macht mich alles so wütend, weil sie unschuldig in Armut lebt.

Wenn es irgendeinen Gesetzestext gibt, der besagt, dass Behinderte mehr als 51€, beziehungsweise mindestens einen Betrag X zur Verfügung haben dürfen, werde ich diesen diesem fürchterlichen gesetzlichen Betreuer und strengem Vater vorlegen.

Viele Grüße, Tobi.

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