Tägliches Leeren des P-Kontos

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Es geht beim P-Konto nicht darum, ob der Kontostand den Freibetrag je Monat überschreitet, sondern um die Höhe der im Monat erfolgenden Kontogutschriften.

Das bedeutet in Deinem Fall: nach Gutschriften von max. € 1028 in einem Monat ist der Rest gepfändet. Die Herkunft der Gutschriften ist dabei egal, das können auch eigene Bareinzahlungen sein.

Die Aussage "Das bedeutet in Deinem Fall: nach Gutschriften von max. € 1028 in einem Monat ist der Rest gepfändet." ist insoweit falsch, als dadurch zum Ausdruck kommt bzw. kommen kann, daß übersteigende Beträge für den Kontoinhaber und Pfändungsschuldner automatisch und zwangsläufig verloren / weg sind.

Im Folgemonat eines Zahlungseingangs kann im Rahmen des Freibetrags - der zudem mit gerichtlicher Hilfe (z.B. bei Einmalzahlungen) erhöht werden kann - über den die oben erwähnten € 1028 übersteigenden Betrag verfügt werden, da erst im übernächsten Monat die kontoführende Bank zum Abführen an den Pfändungsgläubiger verpflichtet ist.

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Das P-Konto soll sicherstellen, dass Gläubiger nicht über den Freibetrag hinaus auf das Guthaben zugreifen können. Natürlich kannst du jeden Tag abheben. Aber du bist auch verpflichtet die theoretischen Einnahmen von täglich 500 Euro anzugeben. Der Freibetrag soll die Grundbedürfnisse sichern: MIete, Strom usw.

Wichtige Frage zum P-Konto

Hallo,

es gibt seit ca. 2 Jahren eine Pfändung auf meinem Konto, welche bis vor einer Woche ruhend gestellt war. Die Pfändung wurde wegen zu später Ratenzahlung leider wieder aktiv. Ich konnte mich mit meinem Gläubiger Dienstag telefonisch auf eine erneute Ruhendstellung der Pfändung einigen, allerdings ist die Ruhendstellung bei der Postbank noch nicht aktiv, wahrscheinlich wegen deren Bearbeitungszeiten. Ich habe mein Konto am Montag in ein P-Konto umwandeln lassen, welches Donnerstag aktiv wurde. Die Mitarbeiterin von der Postbank sagte mir, dass damit die Kündigung, welche die Postbank mir androhte, vom Tisch ist. Ich hoffe, das stimmt auch und das Konto wird nicht doch irgendwann gekündigt.

Ich komme nun zu meiner Frage: Als ich gestern 10 Euro eingezahlt habe, um zu testen, ob das P-Konto wirklich funktioniert, sagte mir die Mitarbeiterin am Schalter, dass sie mir die 10 Euro nicht auszahlen kann. Ich rief daraufhin wieder bei der Pfändungsstelle der Postbank an und die teilte mir mit, dass die 10 Euro erst freigeschaltet werden müssen und dass das einige Stunden dauert. Das fand ich merkwürdig. Ich hoffe, ich kann mir die 10 Euro wirklich wieder abheben. Ist es wirklich normal, dass man das Geld, welches auf dem P-Konto eingeht, nicht sofort abheben kann, da das erst stundenlang überprüft werden muss? Es kann doch nicht so lange dauern zu überprüfen, dass 10 Euro unter dem Freibetrag von 1045 Euro liegen. Meine Frage lautet nun also: Ist es normal, dass ich bei einem P-Konto die eingezahlten 10 Euro nicht sofort nach der Einzahlung wieder abheben kann?

Dann wollte ich noch fragen: Wenn ich am Bankautomaten den Kontostand abfrage, steht dort -1300 Euro ca. Die Bank sagte mir, dass das nicht mein Kontostand ist, sondern nur der Betrag, der durch Pfändungen noch an meinen Gläubiger übergehen würde. Meine Frage lautet nun: Werden die 10 Euro, die ich gestern eingezahlt habe, mit den -1300 Euro verrechnet oder nicht? Mache mir Sorgen, dass die 10 Euro auch verpfändet wurden =(

Liebe Grüße

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