täglich 75km Hinweg zur Arbeit. In Steuererklärung Kilometer und Kosten der Bahnkarte angegeben?

3 Antworten

Die Entfernungspauschale halte ich für günstiger.

Es gibt z. Zt. keine Kilometerbegrenzung, also

75 km mal 220 Tage mal 0,30 Euro sind 4.950,- Euro Abzug

Macht €2.724 im Jahr, also mehr als € 920 Werbungskostenpauschale, daher angeben. Auch den Bus o.ä. zum Bahnhof.

Ob mit dem Auto gefahren wird oder nicht ist egal. Es zählt die kürzeste Entfernung zur Arbeitsstätte. Der maximal absetzbare Betrag ist hier 4500 € im Jahr. Sind mehr Kilometer gefahren wie hier, müssen die mit einem Auto gefahren worden sein und meistens verlangt das Finanzamt dann auch Nachweise (Reparatur- /Kundendienstrechnungen oder ähnliches, aus denen der Kilomterstand hervorgeht). Die tatsächlichen Kosten können nur bei einer Behinderung von mindestens 70% angesetzt werden oder einer Behinderung von mindestens 50% und die Bewegnungsfreiheit im Straßenverkehr ist erheblich beeinträchtigt. In deinem Fall sind die Kilomter in der Steuererklärung anzugeben 220 Tage und 75 km. Als Werbungskosten sind dann gesamt 4500 € anzugeben.

Warum erhalte ich keinen Nachweis der Umsatzsteuer auf den Streckenanteil der Deutschen Bahn in Österreich?

Hallo zusammen,

ich habe gestern ein Ticket von Deutschland nach Wien hin- und zurück bei der DB gebucht. Folgendes steht auf der Fahrkarte:

Positionen / Preis / MwSt (D) 19%

ICE Fahrkarte / 117,00 € / 51,00 € 8,14 € 

Reservierungen / 18,00 € / 9,00 € 1,44 €

Summe / 135,00 € / 60,00 € 9,58 €

Demnach wird nur für 60,00 € MWSt. in Deutschland ausgewiesen. Die MWSt. aus Österreich wird ncht angeben. Eine Umsatzsteuer-ID konnte ich nicht angegeben.

Dies wollte ich nachholen und habe deshalb einen bahn.business account angelegt. Es wurde nach der HRG.-Nr. gefragt, aber die Möglichkeit, eine USt.-ID-Nr anzugeben, bestand nicht.

Ich habe dann die business-Hotline der Bahn angerufen, mit der Bitte mir die österreichische USt. auszuweisen. Darauf kam die Antwort, dass Fahrkarten der Deutschen Bahn in Österreich, Italien und der Schweiz von der dortigen Umsatzsteuer befreit sind.

Stimmt das wirklich? Kennt sich jemand damit aus?

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Ausziehen? - Wer hat Erfahrung?

Hallo,

zu meiner Lebenssituation -> ich bin 23 Jahre alt, wohne bei meinen Eltern, haben ein gutes Verhältnis, mache eine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel (Jahr 1 - von 3). Mein Betrieb, sowie meine Berufsschule sind mit dem Auto, welches ich besitze, 25 Minuten Fahrt, 30 Kilometer -von meinem Wohnort entfernt. Sprich: ich fahre täglich 60 Kilometer, arbeite 5 Tage die Woche = 300 Kilometer in der Woche * 4 = 1200 Kilometer pro Monat + in der Freizeit 300 - 400 Kilometer = 1600 Kilometer fahre ich ca. im Monat. 300 € gebe ich ca. im Monat "nur" allein für den Sprit aus... Im verdiene 510,00 € Netto - also bekomme ich raus.

Meine Frage(n):

Ich bin 23 Jahre alt, bin erwachsen - bin selbstständig - ich kann mir vorstellen, dass ich "alleine" klar kommen könnte - und "alleine" wohnen kann - dies traue ich mir zu! Mein Papa verdient quasi "zu viel Geld", sodass ich kein Barfög bekomme.

Meine Gedanken sind, dass ich mir eine (1) Zimmerwohnung suche, die in der Umgebung ist, wo ich arbeite. Somit hätte ich quasi viel Geld gespart, welches ich für den Sprit ausgeben würde. Allerdings würde das Geld für Miete, Storm usw. "drauf gehen" - wer hat Erfahrung? Wer kann mir helfen? Wer kann mir Tipps & Tricks geben?

Dies wäre eine Wohnung... Kaltmiete: 141,87 € Betriebskosten: 65,00 € Heizkosten: 53,00 € Gesamtmiete: 259,87 € Wohnfläche: 31,81 m² Baujahr: 1930 Lage: 2. OG Bezugsfrei ab: 01.06.2014

Wohnungstyp Dachgeschoss Keller ja Objektzustand Gepflegt Qualität der Ausstattung Normal Heizungsart Zentralheizung Etage(n) 2 Schlafzimmer 1 Badezimmer 1 Haustiere Nach Vereinbarung

Hinweis Voraussetzung für die Anmietung einer Wohnung der WBG Lünen ist der Erwerb der Mitgliedschaft durch die Zahlung eines Genossenschaftsanteils in Höhe von 500,00 € zzgl. eines einmaligen Eintrittsgeldes in Höhe von 10,00 €.

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Ich habe vom Arbeitgeber die BahnCard100 und nun könnte ich einen Dienstwagen bekommen, verbunden mit einer doppelte Haushaltsführung, ist das notwendig?

Mein Arbeitgeber hat mir bisher eine BahnCard 100 für meine dienstlichen Fahrten zur Verfügung gestellt. Für den Steuerprüfer führe ich eine Liste dieser Fahrten mit dem entsprechenden Flexpreis der Deutschen Bahn. Die Summe der Flexpreise übersteigt die Kosten der BahnCard 100 deutlich, ich muss daher den Geldwerten Vorteil nicht versteuern und darf sie auch privat nutzen. Entsprechend nutze ich die Karte für meine täglichen Fahrten zur Arbeit (153 KM einfache Strecke). Nun hat mir mein Arbeitgeber zusätzlich einen Dienstwagen in Aussicht gestellt und rät mir dazu, eine Wohnung in Arbeitsplatznähe zu suchen, um beim Dienstwagen nicht die vielen KM als Geldwerten Vorteil versteuern zu müssen. Ist dies denn unbedingt nötig? Ich fahre die Strecke an ca. 3-4 von 5 Tagen tatsächlich mit der Bahn, an den restlichen Tagen bin ich dienstlich unterwegs.

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Kilometerpauschale Google Maps

Hallo, ich mache nun seit etwa 10 Jahren meine Steuererklärung mit immer den gleichen Kilometerangaben, da ich GDB 50% G habe kann ich ja die Hin und Rückfahrt ansetzen. Das war bisher auch kein Thema. In 2003 kam mal eine Nachfrage, weil ich die weitere Strecke fahre (brauche aber rund 15 bis 20 min. weniger Zeit) da habe ich der Sachbearbeiterin einen Ausdruck der Route von Google Maps vorbeigebracht und sie hat es auch akzeptiert. Wieso auch nicht, ist ja alles korrekt gewesen. Das war dann alle 3-4 Jahre mal wieder ein Thema, also habe ich dann wieder einen Ausdruck der Route ins Finanzamt gebracht, dann wurde wieder alles ganz normal akzeptiert. Ich hätte wohl auch nicht aufgemuckt, wenn ich die kürzeste Strecke hätte abrechnen müssen. Das war aber wie gesagt kein Thema. Dann musste ich zeitweise wegen meiner neuen Hüfte etc. gefahren werden. Das hat mein Mann dann gemacht, die FA Beamtin hat uns dann auch noch empfohlen die Leerfahrten mit anzugeben. Das war auch gut so, ich bin ja fast nur noch für Benzin zur Arbeit gefahren. Im Jahr 2010 kam dann eine neue Sachbearbeiterin, die akzeptierte dann weder die Leerfahrten (obwohl vom Arzt und Versorgungsamt bescheinigt) noch die weitere Strecke. Gut, man ärgert sich, nimmt es aber dann doch hin. Leider habe ich den Fehler gemacht und einen Widerspruch eingelegt. Darauf kam jetzt aus heiterem Himmel eine Strafanzeige wegen Steuerhinterziehung - weil ich immer zu lange Strecken angegeben hätte! Wieso hat die vorherige Sachbearbeiterin denn nie gesagt, dass ich die kürzeste Strecke fahren muss? Ha tirgendjemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Wenn ja, kann man sich denn überhaupt gegen so eine ungerechte Anzeige wehren? Ich habe jetzt gelesen, dass die Finanzbehörden bis zu 10 Jahre rückwirkend die ihrer Meinung nach zu vielen Kilometer wieder zu berechnen und dann das doppelte draufzutun als Strafe! Ich verstehe so etwas nicht, ich dachte immer man kann seinen Sachbearbeitern trauen, und wenn was nicht passt, streichen die das. Bloß weil ich die Bearbeiterin mit einem Widerspruch geärgert habe, kann diese doch nun nicht einfach mal behaupten, dass ich die ganzen Jahre betrogen habe. Kann mir irgendwer einen Rat geben?

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Nutzung Privatfahrzeug für Dienstfahrten, höhere WK "trotz" Erstattung durch AG?

Sehr geehrte Mitglieder,

Ich hoffe, von Euch kann mir jemand zumindest in Teilen Auskunft zu dieser Frage geben. Ausgiebige Recherche hat leider zu keinen fruchtbaren Ergebnissen geführt.

Folgender SV:

Ich tätige sehr viele berufliche Fahrten. Die Angaben sind vollumfänglich beispielhaft. Halten wir 15 tkm fest. Privat fahre ich 10 tkm.

Mein Fahrzeug habe ich für 30 TEUR erworben. Die Abschreibung (/6 Jahre), Versicherung, Steuer, Garage, Wartung und alle zum Fahrzeug gehörigen Kosten durch die Gesamtlaufleistung ergeben (beispielsweise):

46 ct/km.

Mein AG erstattet 50 cent pro gefahrenem Kilometer, wovon natürlich nur 30 ct. Steuerfrei sind. Die 20 cent werden über die Lohnabrechnung unmittelbar versteuert und mindern meinen Nettoverdienst.

Den übersteigenden, nicht steuerfreien Anteil von 16 ct (46-30) multipliziert mit den beruflichen km von 15 tkm -ergibt 2400 EUR WK. Diese übersteigen die Pauschale von 1000 EUR und sind mMn. angabefähig. Da ich sonst nicht über die WK-Pauschale komme, ergibt sich exklusive anderer WK-Belege ein "Vorteil" von 1400 EUR, mithin also ~600 EUR netto Differenz bei einem angenommenen Steuersatz.

Meine konkreten Fragen zu diesem Beispiel: Ich hoffe, jemand hat bereits Erfahrung!

1) Ist diese Rechnung korrekt, oder ändert der (höhere) Ausgleich durch den AG diese Berechnung? 2) Was ist, wenn das Fahrzeug erst im April 2016 angeschafft wurde. Abschreibung 9/12, klar - rechne ich dann die 3/12 des alten Fahrzeuges noch hinzu, um das Jahr zu komplettieren? Hier ist die Belegbarkeit etwas schwieriger. 3) Wo ist dies bei der Steuerklärung anzugeben? Per Tabelle? Als Angabe zu den WK?

DANKE!

D A N K E im Voraus!

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Entfernungspauschale - Gesamtberechnung?!

Hallo,

ich bin bzgl. der Pendlerpauschale / Entferungspauschale etwas unsicher und habe dazu ein paar Fragen. Erstmal zu den Fakten:

Gesamtarbeitstage 2011: 257 160 Arbeitstage: 35KM gefahren (einfache Strecke) 97 Arbeitstage: 96KM gefahren (einfache Strecke)

Macht nach meiner Berechnung mit 0,30 EUR = 4474 Euro (Werbungskosten aufgrund der Entferungspauschale)

Ich habe an Steuern gezahlt:

Lohnsteuer: 3749 Euro Solidaritätszuschlag: 206,19 Euro Kirchensteuer: 337,41 Euro

= 4292,60 Euro.

Bedeutet dies, dass ich aufgrund der Pendler-/Entferungspauschale bei nach meiner Steuererklärung über 4000,- Euro erstattet bekomme?

Ich bin mir unsicher, da ich nicht genau weiß, wie alles berechnet wird. Ob X Prozent der Steuern "so oder so" immer gezahlt werden müssen, etc.

Ich brauche auch keinen genauen Betrag, eine Schätzung von jemanden von Euch, der sich da mit etwas auskennt, wäre super!

VIELEN DANK!!

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