Südafrikanischer Wohnsitz - deutsches & südafrikanisches Einkommen - Versteuerung, Gewerbeschein

2 Antworten

  1. Was willst Du mit einem Gewerbeschein überhaupt, Übersetzung ist freier Beruf. Und wenn Deine berufliche Niederlassung in Südafrika ist (vermutlich am Wohnsitz) betrifft das erstmal Deutschland nicht. Oder fliegst Um immer morgens zur Arbeit?

  2. DEine Leistungen gelten gem. §§ 3 a, Abs. 6 Nr. 2, i.V.m. 3 a Abs. 4, Satz 2 Nr. 3, als im Inland erbracht.Ich sehe da kein reverse charge, sondern dass Du Dich hier registrieren lassen musst für die Umsatzsteuer. Mal sehen, was unser "USt-Papst" EnnoBecker dazu einfällt.

  3. stimmt

  4. das Konto ist egal, weil es zählt, dass Du darüber verfügen kannst. für Währungskurse gibt es amtliche Feststellungen. http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Umsatzsteuer/Umsatzsteuer-Umrechnungskurse/2015-01-05-umsatzsteuer-umrechnungskurse-2014.pdf?__blob=publicationFile&v=1

Danke für die Antworten! Zur Arbeit fliegen wär ja mal was.. ein deutscher Auftraggeber hat mich neulich nach meinem Gewerbeschein gefragt , und der müsste sich damit ja auskennen, ob einer für die Tätigkeit benötigt wird oder nicht, deswegen war ich mir jetzt unsicher. Aber es wird keiner gebraucht, die Antwort gefällt mir. :-) Vielen Dank auch für die Referenzkurse, das hilft mir weiter! LG

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@cucumba

Du kannst dem Kunden einfach mal das Einkommensteuergesetz zur Lektüre empfehlen:

§ 18 (EStG)

(1) Einkünfte aus selbständiger Arbeit sind 1. Einkünfte aus freiberuflicher Tätigkeit. 2Zu der freiberuflichen Tätigkeit gehören die selbständig ausgeübte wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeit, die selbständige Berufstätigkeit der Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Rechtsanwälte, Notare, Patentanwälte, Vermessungsingenieure, Ingenieure, Architekten, Handelschemiker, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, beratenden Volks- und Betriebswirte, vereidigten Buchprüfer, Steuerbevollmächtigten, Heilpraktiker, Dentisten, Krankengymnasten, Journalisten, Bildberichterstatter, Dolmetscher, Übersetzer, Lotsen und ähnlicher Berufe. 3Ein Angehöriger eines freien Berufs im Sinne der Sätze 1 und 2 ist auch dann freiberuflich tätig, wenn er sich der Mithilfe fachlich vorgebildeter Arbeitskräfte bedient; Voraussetzung ist, dass er auf Grund eigener Fachkenntnisse leitend und eigenverantwortlich tätig wird. 4Eine Vertretung im Fall vorübergehender Verhinderung steht der Annahme einer leitenden und eigenverantwortlichen Tätigkeit nicht entgegen;

Und freier Beruf ist eben ohne Gewerbeschein.

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@wfwbinder

Das zeigt doch, dass auch Firmen immer wieder unsicher sind. PS: Jetzt hab ich den Smiley falsch gedrückt, ich hoffe, das kann ich noch rückgängig machen.

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@cucumba
ein deutscher Auftraggeber.... müsste sich damit ja auskennen

LOL.

Ich weiß ja nicht, wie es bei auch da unten ist, aber hier ist es so, dass die Wenigsten überhaupt einen Schimmer davon haben, was sie eigentlich machen.

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  1. Nein. Du übst in DE ja kein Gewerbe aus.
  2. Du weist deine Unternehmereigenschaft nach und stellst die Rechnungen ohne Umsatzsteuer. Reverse-Charge.
  3. Wir haben hier keinen Doppelbesteuerungsfall.
  4. Nein. Es werden überall nur Einkünfte besteuert, nicht Kontobewegungen.

Vielen Dank für die kurzen und deutlichen Antworten. Mir ist aber nicht klar, warum kein Doppelbesteuerungsfall vorliegt - ich habe ja deutsche Einkünfte, die erst mal auf mein deutsches Konto fließen.. würde da das dt. Finanzamt nicht irgendwann hellhörig werden?

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@cucumba

Du hast keine Deutschen Einkünfte. Dein Betrieb ist in Südafrika, nur ein Konto von Dir ist in Deutschland.

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Deutsches Finanzamt will Steuern von Österreich zurück - muss ich für die Fehler des Finanzamts gerade stehen?

Ich arbeite 4 Jahre in Österreich, pendelte jeden Tag 65 km, die Luftlinie zur Grenze ist knapp über oder knapp unter 30 km. Ich bekam vom Finanzamt in Österreich bestätigt, dass ich kein Grenzgänger bin, sondern mein Einkommen in Österreich versteuern kann. Dies bekam ich auch vom österreichischen Arbeitgeber und dem österreichischen Finanzamt schriftlich bestätigt. Ich führte die Steuern rein in Österreich ab.

Jetzt arbeite ich wieder in Deutschland und ein Mitarbeiter des Finanzamts sagte mir, dass laut luftlinie.org, eine Webseite die nicht mal ein vernünftiges Impressum hat und wer weiß woher die Ihr Kartenmaterial nehmen, mein zu versteuerndes Einkommen in Deutschland gewesen wäre und ich den Fehler nun berichtigen muss. Was heißt, ich muss vom österreichischen Finanzamt die Steuern wieder zurückverlangen und dem deutschen Finanzamt bezahlen.

Meine Frage dazu, muss ich für Fehler die das Finanzamt gemacht hat gerade stehen? Ich will mir auf keinem Fall den Aufwand machen und mir viele Behördengänge ersparen. Es gibt Formulare vom österreichischen Finanzamt zur Steuerrückerstattung, welche für mich als Leihen aber sehr undurchsichtig und schwer zu verstehen sind. Ich bin auch der Meinung, dass die Mitarbeiter des deutschen Finanzamts einen Fehler gemacht haben, welchen ich ausbügeln soll. Der Finanzamtmitarbeiter war sehr verunsichert und unentschlossen. Die Webseite luftlinie.org ist für mich nicht vertrauenswürdig aufgebaut, weder vom Layout noch vom Impressum und Kartenmaterial.

Was ist eure Meinung zu diesem Fall? Wie soll ich am besten vorgehen? Der Finanzamtmitarbeiter sagte mir, wenn ich mich nicht drum kümmere, dass ich die Steuer von Österreich zurückbekomme, muss ich sie 2mal abführen.

Schreibt mir bitte zurück, ich will hier eine offene Diskussionsrunde führen.

Danke

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Wie Steuerschuldnerschaft bei Reverse-Charge Rechnung aus dem Ausland behandeln?

Hallo,

ich habe eine Frage zum Reverse Charge verfahren. Und zwar habe ich folgende Situtation als Beispielbeschreibung (Quelle: https://welt-der-bwl.de/Reverse-Charge-Verfahren):

Ein in Italien ansässiger selbständiger Programmierer (Unternehmer) führt im Juni für ein deutsches Softwareunternehmen ein Softwareprojekt durch, das Honorar ist 10.000 €.

Es handelt sich dabei um eine sonstige Dienstleistung eines im übrigen Gemeinschaftsgebiet (im EU-Land Italien) ansässigen Unternehmers i.S.d. § 13b Abs. 1 UStG und das deutsche Softwareunternehmen muss als Leistungsempfänger die steuerpflichtige sonstige Leistung von 10.000 € in seiner Umsatzsteuer-Voranmeldung (dort gibt es einen eigenen Abschnitt "Leistungsempfänger als Steuerschuldner (§ 13b UStG)") für Juni aufnehmen, wodurch 1.900 € (19 %) Umsatzsteuer resultieren. Das deutsche Softwareunternehmen kann zugleich die 1.900 € als Vorsteuer geltend machen, so dass die Zahllast aus diesem Geschäftsvorfall 0 ist.

Das heißt, der Staat zahlt den Unternehmen, die im Ausland einkaufen immer die dazugehörige Steuer zurück? Wird der Staat dadurch nicht arm? (Bitte nicht hauen....ich bin neu in dem Thema :o) )

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Steuern zahlen bei Provision in der Schweiz?

Hallo, ich bin für ein deutsches Unternehmen als Selbstständiger auf Provisionsbasis tätig. Dieses Unternehmen expandiert mit selbstständigen Zweigstellen weltweit. Ich nehme von Deutschland telefonisch ausschließlich Bestellungen aus der Schweiz entgegen bzw. kommuniziere mit den Firmen. Die Provisionseinkünfte kommen also ausschließlich durch Aufträge in der Schweiz zu stande. Die Provision erhalte ich von der deutschen Hauptfiliale in Euro. Ich habe gehört, das ab dem 15.04.16 statt bis zu 60% nur noch 15% von der Provision zu versteuern sind. Kennt sich da jemand aus und kann mir sagen ob das so ist und wo ich das nachlesen kann? Oder mir sagen wie das mit der Provision in so einem Fall ist?

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Ist Verlustvortrag möglich, wenn im Ausland Gewinne erwirtschaftet werden?

Folgendes fiktives Szenario: Arbeitnehmer Max Mustermann arbeitet in den Niederlanden und verdient 36.000 Euro im Jahr 2017. Außerdem ist er in Deutschland, wo er auch wohnt, gewerblich tätig, erwirtschaftet hier aber ein negatives Einkommen von -3.000 Euro.

In den Niederlanden wird Max Mustermann behandelt als unbeschränkt einkommensteuerpflichtig (kwalificerende buitenlandse belastingplicht), da sein Niederländisches Einkommen >90% des Welteinkommens ausmachen.

Im Jahr 2018 hat Max Mustermann kein Niederländisches einkommen mehr. Kann er seinen Verlust von 2017 (-3.000 Euro) in den Jahr 2018 vortragen, oder wird hier das gesamte Welteinkommen verwendet?

Vielen Dank für die Antworten.

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Besteuerung in Deutschland bei Wegzug ins Ausland

Hallo zusammen,

ich bin Ende letzten Jahres (2012) zum promovieren ins Ausland gegangen und habe noch ein paar Fragen zur Besteuerung in Deutschland. Teilweise gibt es sie schon in ähnlicher Form, es sind aber immer noch ein paar Fragen offen. Es wäre klasse, falls ihr mir (gerne auch teilweise) bei den Punkten unten weiterhelfen könntet.

Kurz zum Hintergrund:

Ich habe die letzten Jahre in Deutschland sozialversicherungspflichtig gearbeitet und bin Ende 2012 ins Ausland (nennen wir es Land A) gegangen, um zu promovieren. Dort erhalte ich ein geringes aber steuerfreies Promotionsstipendium.

Grober Verlauf von 2012:

Januar – September Aufenthalt und Einkommen in Deutschland

Oktober – Abreise Deutschland, Resturlaub im Ausland (nicht Deutschland, nicht Land A)

November – Ankunft und Aufenthalt in Land A, kein Einkommen

Dezember – Aufenthalt in Land A, Stipendium

Ab 2013 – Aufenthalt in Land A, Stipendium

Nun zu den Fragen:

1) Werbungskosten

Ich hatte a) im September und b) im November Ausgaben zur beruflichen Weiterbildung (Fernstudium) die ich bislang als Werbekosten angesetzt habe und auch normalerweise ansetzen würde. Kann ich a) und b) in meiner deutschen Steuererklärung für 2012 absetzen (Nach Zufluß/Abflußprinzip ja schon, oder? b) ggf nicht?

2) Wegzugsbesteuerung/Progressionsvorbehalt

a) Da ich ja in Land A lebe, muss ich für das Stipendium auch in Deutschland keine Steuern zahlen, ich muss es aber im Dezember als Progressionsvorbehalt angeben, oder? Wo und wie mache ich das denn genau? Wenn ich das als zusätzliches Einkommen angebe wird es doch automatisch versteuert, oder?

b) Land A hat das Steuerjahr vom Juli 2012 - Juni 2013. Muss ich in Land A Ende 2013 in meiner dortigen Steuererklärung dann meine Einkünfte aus Deutschland im Juli-Oktober 2012 ebenfalls für den dortigen Progressionsvorbehalt angeben?

3) Steuererklärung in den Folgejahren

Jetzt im Jahr 2013 lebe ich ja komplett in Land A. Muss ich dann nächstes Jahr trotzdem eine deutsche Steuererklärung abgeben bzw. wird mich das Finanzamt dazu auffordern (ich bin ja „im System“)? Kann ich, falls mich das Finanzamt auffordert, einfach so mitteilen, dass ich in Land A lebe und damit hat es sich erledigt?

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Mattes

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Darf ich der Insolvenz ein zweites Konto führen?

Ich stecke in einer privaten Insolvenz, mache mich aber auch selbstständig.

Da ich ein getrenntes Firmenkonto benötige habe ich mich bei den Fin-Tech Angeboten umgeschaut. Habe nun ein Guthabenkonto in GB mit super Konditionen eröffnet (Ist eigentlich besser als mein Deutsches). Der Anbieter hat keine Bankzulassung, darf also keine Geldschöpfung betreiben. Damit zählt das doch auch nicht als Bankkonto? (Würde ich jetzt mal meinen.)

Da ich aber international arbeite, muss ich auch PayPal benutzen. Wenn ich aber mein Konto bei PayPal hinterlege, um meine Einnahmen nach GB zu bringen, macht PayPal vorher einen Schufa abgleich um die Adresse und das Konto zu verifizieren. Das heißt danach wäre der Schufa dieses Konto bekannt.

Wäre ja nicht so schlimm, da in GB. Nur würde der Insolvenzverwalter die Info ebenfalls bekommen? Ich will kein Geld an Ihm vorbeischummeln. Ich will einfach nur ein Konto haben das sicher vor den Gläubigern ist.

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