Suche Tipps & Hinweisse zum Bestandsschutz gegenüber dem Finanzamt

7 Antworten

Ein "Faß" aufmachen könnte man sich nur erlauben, wenn die besagten Versicherungsbeiträge ohne jeden Zweifel steuerlich anzuerkennen sind. Ansonsten kann die Sache mächtig in die Hose gehen. Da wir über Deinen Fall absolut keine Einzelheiten erfahren kann niemand abschätzen, ob Du überhaupt berechtigt gewesen bist, Ausgaben dieser Art abzuziehen. Bestandsschutz kann es jedenfalls niemals im Unrecht geben.

.... sorry - ich hatte vorhin die nähere Details vergessen einzufügen!

Es handelt sich um eine Kapitallebensversicherung, mit der ein Bankkredit zur Finanzierung einer Immobilie (zur Altersabsicherung als Selbstständiger) abgesichert wurde.

Nochmal vielen Dank für die bisherigen Antworten! Gruß Hans

Lieber Censere,

bitte nutze in Zukunft die "Antwort kommentieren" Funktion um deine Anmerkungen zu machen. Dies dient der besseren Übersicht.

Freundliche Grüße

Ihr Finanzfrage.net Support

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Sorry und danke für den Tipp! Das System dieses Boards ist für mich leider ungewohnt!

Und die Immobilie (in Berlin) ist seit 1996 durchgehend vermietet! Danke & Gruß Hans

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Wenn es keine Rechtsgrundlage gibt, dass im Jahr Y bestimmte Versicherungsbeiträge steuerlich zu berücksichtigen sind, dann handelt das Finanzamt korrekt, wenn es sie nicht berücksichtigt.

Ich weiß ja nicht, wie du auf den Gedanken eines "Bestandsschutzes" kommst; jedenfalls existiert der nicht in der Art, wie du ihn dir offenbar vorstellst. Du kannst dich allenfalls auf Bestandskraft der Steuerbescheide (falls sie verfahrensrechtlich tatsächlich vorliegt) bis zum Jahr X berufen - das schafft dir aber kein Recht, dieselbe Handhabung für das Jahr Y zu verlangen. Erst recht nicht, wenn die Handhabung bis zum Jahr X rechtswidrig, aber zu deinem Vorteil war, oder sich die Gesetze zwischenzeitlich geändert haben sollten.

Deine Suche nach Urteilen, die deinen (anscheinend falschen) Rechtsstandpunkt stützen, ist deshalb von vornherein aussichtslos, denn du gehst doch wohl nicht davon aus, dass ein Gericht ein Finanzamt zu einer rechtswidrigen Verfahrensweise verurteilt?

Steuer für Provisionen meiner Vertriebspartner

Hallo zusammen,

ich bin 21 Jahre alt und werde demnächst ein Einzelunternehmen gründen, welches eine Homepage beinhaltet und eine Dienstleistung anbietet. Diese Dienstleistung kann prinzipiell jede Person annehmen wollen, gibt es auf dem deutschen Markt noch nicht, aber man kommt ohne einen Hinweis anderer nicht auf die Idee solch eine Dienstleistung anzunehmen. Deshalb suche ich Methoden wie man die Menschen auf diese Dienstleistung hinweisen kann. Hierbei kam bei mir die Idee auf, Vertriebspartner zu suchen die auf Provisionsbasis die Menschen auf die Dienstleistung aufmerksam machen. Diese können zb. auf Internetportalen wie facebook, twitter, instagram werben oder im reallife durch empfehlungen, briefkasteneinwürfe etc. neue Kunden akquirieren. Der Vertriebspartner wäre pro Kauf eindeutig identifizierbar -ja es wäre alles durchdacht... Nur die Steuer macht mir Probleme weshalb ich Fragen hätte: 1. müssen meine vertriebspartner für ihre provision ünerhaupt steuern zahlen? Ich bin mir ziemlich sicher, dass dies so ist - jedoch gibt es auch beispiele, wo keine steuer auf provisionen gezahlt werdn mussten, denn in meinem fitnessstudio habe ich einmalig 20 euro erhalten, weil sich jemand wegen meinen empfehlungen angemeldet hat. Das Fitnessstudio wirbt sogar damit. Weiterhin erhält mein Vater manchmal Provisionen, wobei er sagt dass er diese nicht versteuern muss- könnte jedoch auch schwarz über die bühne gehen. 2. Angenommen sie müssen die zusätzlichen einnahmen versteuern, ( ich habe 0.00 Ahnung von Steuern ) wie hoch ist der aufwand diese in deren einkommenssteuererklärung kenntlich zu machen? Habe noch nie eine gemacht... Könnte es ein grund sein kein vertriebspartner zu werden, da das mit steuern und steuererklärung zu aufwendig ist? 3. Ich will kein Steuerhinterzieher o.Ä. werden, keine Sorge, trotzdem interessiert mich, was passiert, wenn meine Vertriebspartner die Provision nicht versteuern?! Wie kommt das Finanzamt auf die Idee, dass diese Geld von mir erhalten haben? Meine Idee wäre, dass dies in meiner Gewinn/Verlust Rechnung steht, welches ich dem FA geben muss, was mich auf die Frage bringt wie diese GuV Rechnung aussieht... Müssen da die Namen meiner Vertriebspartner draufstehen oder steht da dann nur " Ausgaben für Provisionen: 100 €" - und mehr nicht? Wie muss man sich das vorstellen?

Vielen Dank im Voraus für eure Antwort. LG

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