Suche Tipps & Hinweisse zum Bestandsschutz gegenüber dem Finanzamt

7 Antworten

Ein "Faß" aufmachen könnte man sich nur erlauben, wenn die besagten Versicherungsbeiträge ohne jeden Zweifel steuerlich anzuerkennen sind. Ansonsten kann die Sache mächtig in die Hose gehen. Da wir über Deinen Fall absolut keine Einzelheiten erfahren kann niemand abschätzen, ob Du überhaupt berechtigt gewesen bist, Ausgaben dieser Art abzuziehen. Bestandsschutz kann es jedenfalls niemals im Unrecht geben.

Wenn es keine Rechtsgrundlage gibt, dass im Jahr Y bestimmte Versicherungsbeiträge steuerlich zu berücksichtigen sind, dann handelt das Finanzamt korrekt, wenn es sie nicht berücksichtigt.

Ich weiß ja nicht, wie du auf den Gedanken eines "Bestandsschutzes" kommst; jedenfalls existiert der nicht in der Art, wie du ihn dir offenbar vorstellst. Du kannst dich allenfalls auf Bestandskraft der Steuerbescheide (falls sie verfahrensrechtlich tatsächlich vorliegt) bis zum Jahr X berufen - das schafft dir aber kein Recht, dieselbe Handhabung für das Jahr Y zu verlangen. Erst recht nicht, wenn die Handhabung bis zum Jahr X rechtswidrig, aber zu deinem Vorteil war, oder sich die Gesetze zwischenzeitlich geändert haben sollten.

Deine Suche nach Urteilen, die deinen (anscheinend falschen) Rechtsstandpunkt stützen, ist deshalb von vornherein aussichtslos, denn du gehst doch wohl nicht davon aus, dass ein Gericht ein Finanzamt zu einer rechtswidrigen Verfahrensweise verurteilt?

.... sorry - ich hatte vorhin die nähere Details vergessen einzufügen!

Es handelt sich um eine Kapitallebensversicherung, mit der ein Bankkredit zur Finanzierung einer Immobilie (zur Altersabsicherung als Selbstständiger) abgesichert wurde.

Nochmal vielen Dank für die bisherigen Antworten! Gruß Hans

Lieber Censere,

bitte nutze in Zukunft die "Antwort kommentieren" Funktion um deine Anmerkungen zu machen. Dies dient der besseren Übersicht.

Freundliche Grüße

Ihr Finanzfrage.net Support

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Sorry und danke für den Tipp! Das System dieses Boards ist für mich leider ungewohnt!

Und die Immobilie (in Berlin) ist seit 1996 durchgehend vermietet! Danke & Gruß Hans

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Hauptbeschäftigung nicht beim Finanzamt gemeldet, was tun?

Hallo zusammen ...

Ich suche nun schon seit Stunden, finde aber nichts, was mit weiter hilft. Folgendes Problem:

Mein Mann arbeitet seit Januar 2016 bei seinem jetzigen Arbeitgeber. Ende des Jahres hat er dann auch einen Ausdruck der Lohnsteuerbescheinigung bekommen. Nun wollten wir zum ersten Mal überhaupt seine Steuererklärung machen, haben uns entsprechende Unterlagen besorgt, alles ausgefüllt und die Zettel persönlich zum Finanzamt gebracht. Mein Mann hatte auch eine Kopie seiner Lohnsteuerbescheinigung gemacht, die er mit abgeben wollte, nur für den Fall, dass es notwendig sei.

Nun hatten wir versehentlich auch meine Lohnsteuerbescheinigung eingesteckt und gaben zunächst die falsche ab. Die Dame sah das natürlich sofort und gab den Zettel zurück. Dann bemühte sie ihren Computer. Sie meinte, wenn alles im System sei, bräuchte sie den Wisch gar nicht.

Sie gab also die ID-Nummer meines Mannes ein und fand: NICHTS! Zumindest nichts über ein Beschäftigungsverhältnis meines Mannes. Mir konnte sie direkt sagen, wo ich arbeite, aber mein Mann war offenbar nie von seinem Arbeitgeber beim Finanzamt angemeldet worden. Und es handelt sich hier nicht um einen Minijob, sondern um seine Hauptbeschäftigung, bei der er weit mehr als 450€ verdient!

Er fand schließlich auch seine eigene Lohnsteuerbescheinigung und gab sie der Frau. Diese stellte fest, was mir vorher nie aufgefallen war: Oben in der Überschrift "Ausdruck der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung" war das Wort "elektronisch" durchgestrichen. Nicht nach dem Ausdruck, sondern mittels Textformatierung schon für den Druck.

Sie teilte uns mit, der Arbeitgeber hätte meinen Mann nie für das ELStAM Verfahren registriert, weshalb seine Steuererklärung so nicht bearbeitet werden könnte und sagte, wir sollten der Firma sagen, sie solle dringend noch die Anmeldung vornehmen und alle Daten von 2016 übermitteln, denn so sei das Ganze sogar strafbar. Mein Mann habe daran keine Schuld, aber das müsse geklärt werden.

Jetzt hat mein Mann ein Gespräch darüber mit dem Büro seiner Arbeit gehabt und alles genauso weitergegeben, wie es uns gesagt wurde. Es hieß, man würde sich darum kümmern. Jetzt, drei Wochen später, haben wir beim Finanzamt angerufen und nachgefragt, bekamen aber die Auskunft, es sei bisher nichts eingegangen.

Mein Mann möchte nun nicht noch einmal mit dem Büro darüber reden, denn es kommt bei dieser Firma immer wieder vor, dass gesagt wird, man würde sich um etwas kümmern, doch es passiert nichts. Stattdessen will er die Angelegenheit nun anwaltlich klären lassen.

Ich verstehe hierbei immer noch nicht alles daher nun meine eigentliche Frage: Was hat es mit dieser ganzen Sache auf sich? Handelt es sich um Steuerhinterziehung seitens der Firma? Wie gehen wir da am besten vor? Ich möchte morgen bei den Versicherungen nachfragen, ob die Abzüge tatsächlich stimmen. Macht das Sinn?

Ich hoffe, uns kann jemand aufklären und Tipps geben. Vielen Dank im voraus.

Schöne Grüße Meowsa

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Nachweispflicht der Inventarübernahme bei Hauskauf in Form von Rechnungen gegenüber Finanzamt

Bei unserem Hauskauf wurde neben dem Kaufpreis auch der zu zahlende Preis für verschiedenes Inventar im Notarvertrag festgeschrieben. In Verbindung mit Festlegung der Grunderwerbsteuer verlangt das Finanzamt Rechnungen oder Gutachten, etc. über dieses Inventar. (Küche, Trockner, Rasenmäher, Gardinenstangen, u.s.w.) Ist das zulässig? Einige Rechnungen können die jetzigen Eigentümer noch zur Verfügung stellen aber eben nicht mehr über das gesamte Inventar. Einen Gutachter zu bestellen bedeutet Extrakosten. Welche Möglichkeit besteht in diesem Fall das Finanzamt trotzdem Zufriedenzustellen? Vielen Dank für hoffentlich hilfreiche Antworten.

Merlin

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Ich wohne seit zwei Jahren mit meinem Freund zusammen in seiner Wohnung stehe aber nicht im Mietvertrag. Habe ich das sogenannte "Gewohnheitsrecht"?

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Kann man rückwirkend die Differenzbesteuerung anwenden?

Hallo,

ich habe im Jahr 2016 Artikel mit 7% USt. verkauft, soll jetzt aber plötzlich doch nachträglich 19% abführen. Das "lustige" dabei: das Finanzamt selbst hat mir damals die Auskunft mit den 7% erteilt (leider nur mündlich).

Sofern ich eine gute Argumentation liefere, würden sie jedoch die nachträgliche Differenzbesteuerung akzeptieren, was für mich einen ENORMEN Vorteil im Vergleich darstellen würde. Nun wäre ich dringend auf der Suche nach hilfreichen Tipps/Argumenten, sodass ich die Differenzbesteuerung doch noch rückwirkend anwenden kann.

Fakt ist: die EUSt. wurde als Vorsteuer geltend gemacht und die 7% auch auf den Rechnungen ausgewiesen.

Ich wäre über jeden Hinweis dankbar!!!

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Gibt es Berater die Finanzen/ Versicherung checken (Berlin)?

Hallo ich suche Honorarberater, die meine Finanzlage überprüfen (viele Kredite, Dispo, unnötige Versicherungen, zu teure Versicherungen) in Berlin.

Unabhängig und freundlich, am besten auf Honorarbasis, also unabhängig von Provisionen.

Gibt es da jemanden in Berlin (Internetseite, Tipps etc)

Danke für eure Hilfe

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Widerrechtlicher Umleitung der Gartenwasserpumpe/Eigentumsrecht

Wir haben vor zwei Jahre ein Reihenhaus gekauft mit Garten. Alle Nachbarn haben eine Wasserpumpe, wir nicht. Jetzt haben wir gebuddelt und festgestellt, daß wir sehr wohl ein Pumpenrohr im Boden haben. Nur unser Nachbar hat vor ca. 50 Jahre es heimlich in seinem Garten umgeleitet und dort eine Pumpe raufgesetzt. Wie sind da jetzt unsere Rechte ? Wir wollen eine Vereinbarung aufsetzen, wo schriftlich festgehalten wird, daß wir zu jederzeit sein Grundstück betreten können um dort Wasser zu pumpen auch über seinem/unseren Tod hinaus und/oder bei Hausverkauf ? Wenn wir es jetzt durchtrennen würden, geht wahrscheinlich alles kaput, da es schon 50 Jahre in der Erde steckt.Er hat unser Grundstück damals verkauft und hat sich geärgert, daß die Wasserpumpe auf unsere Seite war und wollte wohl keine neue Pumpe auf seinem Grundstück schlagen. MfG

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