Stuerklasse 6 bei weniger als 450 Euro

1 Antwort

Das klappt so, wie es anscheinend sowieso nciht.

Wenn beides nebenjobs sind, also ein Hauptjob existiert, ist einer der Nebenjobs sowieso dem Hauptjob zuzuschlagen und der Sozialversicherung zu unterwerfen. dann kann der zweite Nebenjob nach der 450,- Euro Regel behandelt werden, pauschale Sozialversicherung und pauschale Lohnsteuer.

Wenn es DEine beiden einzigen Beschäftigungen sind, werden sie entweder zusammen gezählt und normal versteuert und versichert.

Oder, einer ist über 450,- Euro und wird zum Hauptjob in der Gleitzone und der zweite kann dann nach der 450,- Euro Regel behandelt werden.

So, wie es im Moment läuft ist ein Problem vorprogrammiert.

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vielen dank.

zur erläuterung. ich habe neinen hauptjob klasse 1, ca. 1000 euro im monat. und würde eben gerne 2 nebenjobs nebenher laufen lassen, eben gerne auf klasse 6, unabhängig davon, ob ich jeweils mehr oder weniger als 450 hier und dort verdiene.

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@dennis7

Steuerklasse 6 geht sozusagen immer.

Aber es ist eben nicht die beste Lösung.

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Bei meinem derzeitigen Minijob verdiene ich so gut wie immer weniger als 450 Euro (meistens ca. 250-350 Euro), weil manche Schichten aufgrund Lieferprobleme ausfallen müssen. Als wissenschaftliche Hilfskraft würde ich voraussichtlich 250 Euro im Monat verdienen. Wenn ich beide Jobs behalten würde, wäre ich somit über die 450 Grenze.

1. Meine Frage ist jetzt, was sich Steuer- und abgabenmäßig ändern würde und ob es sich dann überhaupt lohnt, beide Jobs auszuüben? Wie hoch wären die neuen Abgaben oder muss ich weiterhin keine Steuern zahlen, da ich unter den Freibetrag kommen werde? Was kommen darüber hinaus noch für sonstige Abgaben in Frage?

2. Ich habe gelesen, dass die Arbeitgeber durch den zweiten Nebenjob einen Nachteil haben, da sie höhere Steuern zahlen müssen. Es wurde vorgeschlagen, den Lohn für einen Job auf 451 Euro zu setzen, um sich dadurch einen Steuervorteil zu erhaschen. Leider komme ich bei beiden Jobs (jeweils) nicht auf die 450 Euro. Bin ich am Dienstag verpflichtet, von mir selber aus zu erzählen, dass ich zurzeit noch einen weiteren Nebenjob ausübe (auf Nachfrage seitens des Arbeitgeber werde ich dann natürlich nicht lügen)? Auf der einen Seite möchte ich nur ungern einen Nachteil im Bewerberpool haben, weil ich für den Arbeitgeber dann "teuerer" wäre, auf der anderen Seite werde ich jetzt natürlich nicht vorher meinen derzeitigen Minijob kündigen ohne Feedback von dem Bewerbungsgespräch zu haben.

Zur Info noch: Trotz des niedrigeren Gehalt bei dem Job an der Uni würde ich diesen aufgrund der Erfahrung vorziehen und zur Not meinen jetzigen kündigen, falls Punkt 2. wirklich ein Problem für den Arbeitgeber darstellen sollte. Ich bin 25 und in der studentischen Krankenversicherung der Barmer GEK selbst versichert. Ebenso bin ich noch in der Probezeit meines jetzigen Jobs mit einer Kündigungsfrist von 2 Wochen.

Danke für eure Hilfe!

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