Studienkosten später vom ersten Gehalt absetzen?

1 Antwort

Das klappt so nicht. Die Idee hatte fürher mal einer, nach der Methode Werbungskosten und vortragsfähig

Das hat 2002 mal einer geschafft (vor Gericht) udn danach wurde das Gesetz geändert.

Nun probiert es eine Studentin wieder über das Gericht:

http://www.impulse.de/politik_steuern/steuer/270115.html

ggf. anhängen. Aber es gibt bisher definitiv nichts, sondern nur den Prozeß.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

steuerliche Verlustvorträge optimal nutzen

Hallo allerseits,

ich habe Verlustvorträge aus der Zeit meines Zweitstudiums (ich glaube, man nennt dies "vorweggenommene Fortbildungskosten"; es handelt sich um Studiengebühren, die das Finanzamt mir für 2008 bereits als Werbungskosten anerkannt hat). Aktuell habe ich einen Steuerbescheid für das Jahr 2008. In den Jahren 2009 und 2010 habe ich ebenfalls Kosten für das Zweitstudium gehabt, Einkommenstuererklärungen für diese Jahre habe ich noch nicht gemacht. Seit 2011 arbeite ich und zahle Einkommensteuer per Lohnsteuerabzug. Einkommensteuererklärungen für die Jahre ab 2011 habe ich ebenfalls noch nicht gemacht (ich bin nicht zur Abgabe verpflichtet und habe als freiwiliig Steuererklärendern ja 4 Jahre Zeit, meine Steuererklärungen abzugeben). Ich rechne also damit, für 2009 und 2010 noch weitere Verlustvorträge anzusammeln, die dann ab 2011 mein zu versteuerndes Einkommen mindern sollten. Mein Gehalt steigt mit der Zeit, war also 2011 niedriger als 2012 niedriger als 2013 und ich nehme an, das es so weitergeht.

Ich frage mich nun, wie ich meine Verlustvorträge optimal nutzen kann. Wenn der gesamte bis einschließlich 2010 aufgelaufene Verlustvortrag mit meinem ersten Gehalt aus 2011 verrechnet wird, ergibt eine niedrigere Steuerentlastung, als wenn ich meine Verlustvorträge weiterhin vortragen kann und z.B. erst 2014 verrechne (höherer Grenzsteuerdsatz).

Hat jemand Hinweise für mich, ob/wie letzteres möglich wäre? Was würde z.B. passieren, wenn ich Steuererklärungen für 2008 bis 2010 (die lediglich zu steigendem Verlustvortrag führen werden) abgebe, dann aber für 2011 bis 2013 keine Einkommensteuererklärungen abgebe und sobald mein Grenzsteuersatz sehr hoch ist, z.B. ab 2014, wieder eine Einkommensteuererklärung abgebe (um meine Verlustvorträge nur mit dem hohen 2014er-Einkommen zu verrechnen und nicht mit dem niedriegen 2011er Einkommen)?

Oder kann ich nichts dagegen tun, dass Verlustvorträge mit Einkommen verrechnet werden, sobald Einkommen da ist, bei mir also ab 2011?

Vielen Dank!

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Gehaltsverhandlung aufnehmen (noch vor Vertragsaufnahme)

Also ich arbeite seit 1-3 Monaten bei einem Unternehmen über die Zeitarbeit. Als ich mich dort vorstellte, hatte mein Sachbearbeiter bei der Zeitarbeitsfirma, mir gesagt, dass wenn ich nach meinen Gehaltsvorstellungen gefragt werde, auf keinen Fall mehr als xx € verlangen sollte. Da ich in der Not war und schon über 4 Monate arbeitslos war und das ALG Geld einfach nicht ausreichte, habe ich notgedrungen genau diesen Betrag auch beim Interview genannt. Dann gab es ein Assesement-Center und nochmal ein Gespräch und ich wollte von mir aus das Gehalt noch nicht ansprechen, da ich auf keinen Fall den Einstieg bei dem Unternehmen, dass mir sehr gefällt vermasseln.

Es wurde vereinbart, dass ich 6 Monate über die Zeitarbeit probearbeite, dann einen festen Vertrag wenn sie zufrieden sind bekomme und dann eine weitere Probezeit von 6 Monaten beginnt, weil das nunmal so bei denen ist. Jetzt ist die Hälfte der Zeit rum und die wollen mich behalten und wollen mir nun einen Vertrag geben. Ist ja toll. Aber das XX Jahresgehalt ist einfach zu wenig für mich und Familie zum Leben, auch noch im Branchendurchschnitt und schon gar für meine Qualifikationen. Da ist durchschnittlich noch 5-7 Tausend im Jahr mehr drin. Aber jetzt nach 2-3 Monaten zu sagen, "ah sie wollen mir einen Vertrag geben, toll, danke aber lassen sie uns nochmal über das Gehalt sprechen" finde ich würde einen falschen Eindruck hinterlassen und könnte das Unternehmen vielleicht nochmal dazu bringen darüber nachzudenken ob sie mich wirklich nehmen wollen oder ob sie nicht einen nehmen der alle 3 Monate nach einem Gehaltsplus fragt. Da das ein Inhabergeführtes Mittelständisches Unternehmen mit ca. 70 Mitarbeitern ist, kann ich mir vorstellen, dass die so jemanden nicht wollen.

Was denkt ihr was ich machen soll? Soll ich es nochmal ansprechen? Welche Argumente soll ich liefern? Soll ich erwähnen, dass die Zeitarbeit mich dazu instruiert hat meine Gehaltsvorstellungen runterzuschrauben. Bei der Zeitarbeit habe ich Fahrtkostenzuschlag und Verpflegungsgeld bekommen. Das erwähnen? Verpflegungsgeld ist mir egal aber habe halt die Fahrtkosten die höher sind als beim ersten Interview gedacht sind.

Ich weiss wirre Situation und ich bin manchmal etwas wage mit meinen Angaben, aber ich möchte nicht dass jemand sich zufälligerweise hier reinschaut und mich findet.

Gruß und Dank.

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