Studiengebühren nachträglich steuerlich absetzen?

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2 Antworten

Im Netz sind viele Berichte, wie hierzu vorzugehen ist, vorhanden. Zusammenfassend berichten sie aber alle letztendlich das gleiche.

Hier mal ein Auszug von einem:

Wie sollen Studenten nun vorgehen?

Experten raten Studenten und Lehrlingen, nun eine Steuererklärung abzugeben. So könnten Kosten als vorweggenommene Werbungskosten geltend gemacht werden, sagte Anita Käding vom Bund der Steuerzahler. «Betroffen davon sind in erster Linie Studenten.» Aber auch Azubis, die sich in keinem Dienstverhältnis befinden, also etwa bei einem staatlichen Lehrbetrieb lernen, würden von der Entscheidung profitieren. Die Kosten würden zunächst als Verluste angegeben. «Wenn nach dem Abschluss des Studiums oder der Ausbildung ein Einkommen erzielt wird, können diese Verluste entsprechend verrechnet werden», sagte Uwe Rauhöft vom Neuen Verband der Lohnsteuerhilfevereine.

Das gehe in vielen Fällen auch rückwirkend. «Wer noch keine Steuererklärung abgegeben hat, kann dies für mindestens vier Jahre nachholen», sagte Käding. Bis zum 31. Dezember 2011 könne also noch die Erklärung für 2007 abgegeben werden.

Was genau kann man absetzen?

Man kann alles beantragen, was im Rahmen des Studiums oder der Ausbildung bezahlt werden musste und belegt ist. Dazu zählen die Studiengebühren pro Semester in einer Höhe von bis zu 500 Euro. Aber auch die Ausgaben für Computer, Bürobedarf, Bücher, Kurse, Prüfungen oder das Binden von Abschlussarbeiten. Die Fahrten zwischen Wohnung und Uni gehören ebenfalls dazu.

Doch nicht jeder wird profitieren können: Wer schon ein Steuererklärung eingereicht habe, könne die Kosten nur dann nachträglich geltend machen, wenn der Steuerbescheid noch nicht rechtskräftig sei.

Quelle, Urheberrechte und weitere Informationen hier:

http://www.news.de/gesellschaft/855213066/studienkosten-sind-rueckwirkend-absetzbar/1/

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Kommentar von Livetec
06.03.2012, 13:05

Das ist schon längst veraltet, man kann es NICHT als Werbungskosten absetzen!

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Kommentar von badangel2005
07.03.2012, 15:26

@ sumpfhexe: Danke für die Infos, ist aber leider nicht ganz das, was ich suche... Meine Frage war nicht, wie ich Studiengebühren nachträglich absetze, sondern vielmehr ob es für mich, die ich eh unter der Freigrenze liege, überhaupt einen Unterschied macht, die Gebühren anzugeben oder nicht. Aber trotzdem danke.

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  1. ja

  2. nein, nicht bei Erststudium Ausserdem würde der Minusbetrag aus den letzten Jahren sowieso mit 2011 verrechnet, so dass es wohl eh egal wäre.

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