Studentin und Rentenversicherungsnummer?

2 Antworten

Nach Ziff. 5 des aktuellen BMF-Rundschreibens zum § 35a EStG können bei der Mutter die Kosten für Nachhilfeunterricht nicht als haushaltsnahe Dienstleistungen anerkannt werden.

http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Einkommensteuer/2016-11-09-Paragraf-35a-EStG.html

Aber dies sollte nicht das Problem Deiner Tochter sein. Sie kann trotzdem einen Minijob mit der Mutter vereinbaren.


Es leigt der Verdacht nahe, dass ein Minijob über eine der beiden Firmen abgerechnet wird. Nachhilfe kann man ja auch in einem Arbeitsertrag hübsch umschreiben.

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@Snooopy155

Tja. Der Verdacht lag auch mir nahe.

Nur sollte man andererseits eher von mangelnden Kenntnissen des Steuerpflichtigen und nicht davon ausgehen, dass der Staat betrogen werden soll, oder? Ich gehe davon aus, dass sie Töchterchen anmelden, über eine der Firmen laufen lassen und Abgaben zahlen wird. Der Steuerberater schmeisst die Kosten als Privatentnahme raus.

Wenn sie als Näherin, Kellnerin oder als Putzfrau beschäftigt wird, würde Tochter allerdings auch nichts davon mitbekommen (?). Nur finde ich dann das Risiko der Entdeckung der Höhe der hinterzogenen Steuer angemessen ;). Jedenfalls in diesem Fall (mit mir als Vater der falsch deklarierten "Arbeitskaft").

Man sollte in Steuerfragen nicht von zu viel Wissen in der Bevölkerung ausgehen.

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Hallo, ich würde es erstmal begrüßen, wenn die Tätigkeit legal angemeldet wird und nicht sofort finstere Machenschaften vermuten. Vielleicht hat die Mutter einfach Angst,  Schwarzarbeit zu unterstützen.

Viel Glück

Barmer

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