Studentin und freiberuflich

2 Antworten

"Freiberuflich" im engeren Sinne des Wortes wird eine solche Tätigkeit nicht sein, denn dies setzt bestimmte formale Qualifikationen voraus, die eine Studentin i.d.R. noch nicht hat. Aber eine selbständige nebenberufliche Tätigkeit könnte es sein. Die Verdienstgrenzen betragen 375 € p. M., wenn die kostenlose Mitversicherung in der Familienkrankenversicherung erhalten bleiben soll bzw. 400 € zur Vermeidung einer Bafög-Kürzung (vgl. Link unten). Wenn also gesetzlich KV-mitversichert bei den Eltern, dann max. 375 € pro Monat. Sofern dies also nur eine Nebentätigkeit ist neben dem Studium (wird bei max. 375 € so sein) und da ohnehin keine Steuern anfallen bis zumindest 8.004 € p.a. (=Grundfreibetrag), ist eine Anmeldung oder Steuererklärung in diesem Falle aus meiner Sicht verzichtbar. Im Zweifelsfalle nochmals bei einem Lohnsteuer-Hilfe-Verein (preiswert) anfragen zur Bestätigung. http://www.existenzgruender.de/selbstaendigkeit/entscheidung/branchen_zielgruppen/studenten/index.php

Steuererklärung .... verzichtbar.

Warum sollte die Steuererklärung (welche?) verzichtbar sein? Hierzu erkenne ich keine Grundlage.

Im Zweifelsfalle nochmals bei einem Lohnsteuer-Hilfe-Verein

LoHi hat nicht die Befugnis, Unternehmer zu beraten oder Steuererklärungen für sie zu machen. Und mangels Befugnis haben sie dort normalerweise auch keine Ahnung von diesem Teil des Steuerrechts.

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@GAFIB

Steht also auf irgendeiner Internetseite. Dann muss es ja stimmen, oder? Ich könnte ja mal eine Seite bauen, auf der immer das gegenteil steht. Eigentlich keine schlechte Idee.

Warum schaust du nicht einfach ins Gesetz? Ich bau dir sogar noch eine Brücke: § 46 (2) Nr. 1 EStG. Jetzt musst du es aber selbst rausfinden.

Und was ist mit den anderen Steuererklärungen?

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Vielleicht wäre dies ein gangbarer Weg: Eine Nichtveranlagungsbescheinigung beim FA zu beantragen. Bei max. 375 € pro Monat (max. wegen kostenloser KV-Familienversicherung) würden sich ja nur 4.500 € pro Jahr ergeben, also ein Betrag weit unterhalb des Grundfreibetrages von 8.001 €. -> Jede Person, die voraussichtlich keine Einkommensteuer zahlen muss (z.B. wegen geringer Einkünfte), kann beim Finanzamt eine Nicht-Veranlagungsbescheinigung (NV-Bescheinigung) beantragen. Profitieren können davon z.B. Rentner, Studenten, Kinder mit Kapitalerträgen und teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer. http://www.steuertipps.de/shop/service/nichtveranlagungsbescheinigung-2011/

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