Student Freiberuflich & auf Lohnsteuer tätig.

5 Antworten

Stopp, hier werden Dinge durcheinandergeworfen. Die Lohnsteuer ist nur eine Erhebungsform (art der Vorauszahlung) der Einommensteuer.

Ein selbständiger zahlt die Umsatzsteuer auf den Umsatz, aber auf den Gewinn natürlich die Einkommensteuer. Dies sogar etwas früher als ein Arbeitnehmer, weil es eine Arbeitnehmerpauschale und eine Vorsorgepauschale, aber keine für Unternehmer gibt. d. h. ab einem Gewinn von 8.004,- beginnt die Einkommensteuer für Selbständige, bei Arbeitnehmern aber erst ab ca. 10.800,-

Nun zu Deinem speziellen Problem. Von den 300,- bis 400,- Euro sind ja ggf. auch die Betriebsausgaben abzuziehen. Wie kommst Du zur Arbeitsstelle? Gibt es Aufwand? Können Kosten für PC usw. abgezogen werden. Telefon/Mobiltelefon?

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

Der freiberufliche Job ist von zu Hause - aber Kosten für PC, Notebook (will ich mir ein neues kaufen - vielleicht wäre sinnvoll dieses Jahr zu machen dann) fallen durchaus an.

Also wenn man komplett selbstständig ist, zahlt man monatlich dann auch Einkommenssteuer? Wieviel ist das denn dann?

Ich denke ein Steuerberate wäre da nicht schlecht, ob sich da bei meinem geringen Einkommen lohnt?

Andererseits zahle ich dann vielleicht 100e für eine Steuererklärung und kann durch seine hilfe mein Freibetrag erweitern.

Was denkt ihr?

Werkstudent Sozialabgaben?

Hi, ich bin seit kurzem Werkstudent und mir immer noch unsicher wieviel ich jetzt verdienen darf. Vielleicht kann mir jemand sagen ob ich alles richtig verstanden habe, da das doch ein etwas verwirrendes Thema ist.

Als Werkstudent darf ich nur 20h die Woche arbeiten, es sei denn es sind Semesterferien. In diesen darf ich maximal 26 Wochen diese Grenze überschreiten. Ist dies bis hier erfüllt, bin ich "ordentlicher Student" und es gilt folgendes:

  1. Die Arbeitslosenversicherung fällt für mich unabhängig davon wie viel ich verdiene weg.
  2. In die Rentenversicherung wird vom Lohn automatisch ein Prozentsatz eingezahlt. ( Liegt das Einkommen unter 450€ wandert 9,35% davon hinein. Liegt das Einkommen über 450€ aber unter 850€ wandert ein Betrag zwischen 4% und 9,35% davon hinein. Liegt das Einkommen über 850€ wandert 9,35% davon hinein.
  3. In der Kranken-/Pflegeversicherung darf ich Familienversichert bleiben, solange mein Einkommen 425€/Monat zuzüglich 1000€ Webungskosten nicht übersteigt. Dieser betrag wird Jährlich behandelt, dh. ich darf zusammengerechnet 6100€ im Jahr verdienen.(also auch z.B. 6100€ im Januar und 0€ im restlichem Jahr)

Da ich mit 6100€ im Jahr im Freibetrag für die Lohnsteuer bleibe, entfällt diese.

Sagen wir ich verdiene Monatlich 200€, außer in 2 Monaten der Semesterferien, in denen ich 2000€ verdiene. 200€ * 10 + 2000€ * 2 = 6000€ Ich verdiene also wenig genug, um weiterhin in der Familienkrankenversicherung zu bleiben und zahle NUR o.g. Beiträge zur Rentenversicherung. Ich habe Jährlich also von 6000€ Brutto (0,9065 * 6000€) 5439€ Netto übrig.

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