Student - ca. 9000€/Jahr - Langfristig -

1 Antwort

Zur Steuer

Bei dem Umfang von ca. 9000€ pro Jahr bin ich leider aus allen Freigrenzen raus oder?
  • Der Grundfreibetrag bei der Einkommensteuer 2013 liegt bei 8.130,- € für Ledige und bezieht sich immer auf das zu versteuernde Einkommen
  • Bei der Umsatzsteuer kannst du die Kleinunternehmerregelung anwenden, wenn dein voraussichtlicher Bruttoumsatz dieses Jahr 17.500,- € (runterrechnen) und nächstes Jahr nicht übersteigt. Als KU bist du nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt. Musst aber USt. abführen, wenn du diese ausweist auf deinen Rechnungen.

Nächste Frage:

Was ist das günstigste für mich? Selbstständig? Freiberufler?

Das entscheidest nicht du. Ob deine Tätigkeit gewerblich (Einkünfte aus Gewerbebetrieb - Anlage G) oder freiberuflich (EInkünfte aus selbständiger-Arbeit - Anlage S), könnte dir z.B. ein Steuerberater sagen.

Wo bekomme ich gratis/günstig Beratung?

Selbständige können die Kosten für den Steuerberater steuermindernd ansetzen. Auch die Gefahr eine inkorrekte ESt-Erklärung abzugeben ist ohne Steuerberater deutlich größer und dann gibt es hinterher Geknatsche.

Wo bekomme ich eine Steuernummer her?

Fülle den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung aus.


Zur Sozialversicherung

Bevor ich hier ins Detail gehe, schmeiße ich jetzt einmal einen Begriff in den Raum: Scheinselbständigkeit.

Nach deinen Schilderungen ist die Gefahr, dass hier eine Scheinselbständigkeit vorliegt durchaus gegeben. Daher prüfe deine Tätigkeit auf folgende Gesichtspunkte um festzustellen ob du wirklich selbständig bist oder ab hier dein Auftraggeber in Wahrheit nur ein Arbeitgeber ist, der SV-Beiträge sparen will:

  • Selbständige bestimmen ihren Arbeitsort selbst.
  • Selbständige bestimmen ihre Arbeitszeit selbst.
  • Selbständige bestimmen über Höhe und Länge ihres Urlaubs selbst.
  • Selbständige handeln auf eigene Rechnung und im eigenen Namen.

Selbst wenn es keine Scheinselbständigkeit sein sollte gehe ich nun auf ein paar Punkte ein.

Habe vor Jahren schon 5 Monate kräftig in die Rentenkasse einbezahlt 

Anspruch auf Regelaltersrente entsteht erst nach Erreichen von 60 Beitragsmonaten. Die Höhe ist irrelevant. Ansonsten gibts mit 67 genau 0,- €.

Da du aber ein Selbständiger mit einem Auftraggeber wärst, wäre die Tätigkeit defitniv rentenversicherungspflichtig. Die Beiträge belaufen sich auf 18,9% vom Gewinn (einkommensbezogener Beitrag) oder 18.9% der monatlichen Bezugsgröße (Regelbeitrag). Selbständige mit einem Auftraggeber können bei erstmaliger Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit eine Befreiung von 3 Jahren bei der DRV beantragen.

Ist es Sinnvoll sich privat zu versichern?

Kann, muss nicht. Es hängt sehr von der Lebensplanung ab und dem Einkommen was man besitzt. Was steht denn für die Zukunft an?

  • Selbständigkeit?
  • Auswandern?
  • Familie?
  • Angestellt über oder unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze?
  • Verbeamtung?

Hierzu solltest du dringend einen Experten (Versicherungsmakler) befragen.

Kurz noch die Berechnungsgrundlage für den KV-Beitrag bei Selbständigen:

  • Grundlage ist prinzipiell erst einmal die Beitragsbemessungsgrenze i.H.v. 3.937,50 € pro Monat.
  • Ist dies nicht der Fall, so hast du dies nachzuweisen durch Vorlage des Einkommensteuerbescheides (womit wir wieder bei dem Thema Steuerberater wären und warum eine korreke ESt-Erklärung so wichtig ist).
  • Weist du also niedrigen Gewinn nach, so wird dieser als Grundlage herangezogen, ABER mindestens immer 75% der monatlichen Bezugsgöße. Dies wären 2.021,25 € im Monat.
  • 50% der Bezugsgröße werden nur in Härtefällen als Mindestbeitragsbemessungsgrundlage herangezogen.
  • Der Beitragssatz beträge ohne Anspruch auf Krankengeld 14,9% zur KV und 2,3% zur PV.
  • Auch für eine Weiterversicherung in der KVdS sehe ich unbeantwortete Fragen. Entscheidend ist aber hier die wöchentliche Arbeitszeit außerhalb der vorlesungsfreien Zeit. Das Studium MUSS zeitlich im Vordergrund stehen. Dann kann die studentische KV vorhanden bleiben.

Werkstudent + Minijob

Hi,

ich habe viel gesucht aber leider nichts gefunden, was mir in meiner speziellen situation weiterhilft. Ich würde gerne wissen was für Abgaben auf mich zukommen wenn die folgenden Bedingungen vorherschen:

1) Ich bin Student im 10. Semester, 26 Jahre, ledig, nicht mehr familienversichert, sondern studentisch versichert bei der TK (falls das so heißt...zahle etwa 70€ pro Monat)

2) Ich werde nächsten Monat einen Werkstudentenjob annehmen bei dem ich maximal 15-20 Stunden pro Woche arbeiten werde bei 16€ Stundenlohn (Komme also jährlich vermutlich über den Freibetrag der irgendwo bei 9000€ liegt richtig?)

3) Ich möchte außerdem einen 450€ Job annehmen bei dem ich ca. 10-12 Studen pro Woche arbeiten werde (komme dann also auch auf 400-450€ pro Monat) - jedoch werde ich ausschließlich am Wochenende arbeiten.

Den Studentstatus dürfte ich unter diesen Bedingungen nicht verlieren oder? Welche Abgaben kämen bei welchem Job auf mich zu? Ich würde mich über Hilfe sehr freuen. Wenn ihr noch Fragen habt nur zu.

Danke!!

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Am letzten Arbeitstag vor Ende Arbeitsverhältnis krank, Krankenkasse verweigert Krankengeld, nun?

Kann es angehen, daß die Krankenkasse plötzlich das Krankengeld verwehrt, weil man am letzten Arbeitstag krank war? (Attest lag vor und wurde bei Kasse eingereicht). Kann man dagegen vorgehen?

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überstunden auszahlen wieviele abzüge bei Steuerklasse 1??

Hallo

Ich habe meinen Chef gefragt,ob ich in Zukunft mehr stunden arbeiten kann,weil ich mich zur zeit in einem finaziellen Engpass befinde,er meinte ja zwischen 24 und 25 stunden im Monat wäre machbar die würde er mir dann auszahlen,mit wieviel Abzüge muß ich ca rechnen?Ich hab ein Stundenlohn von 9,20 butto..

*Vielen dank

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ALG II und Studium

Ich hätte da einige Fragen, sage aber gleich vorab, dass es nicht mich persönlich betrifft, bin schon aus dem Arbeitsleben raus (Rentner), wäre aber trotzdem dankbar, wenn ich hier rechtlich fundierte Auskünfte erhalten würde.

Ein Student fällt ja mit der Immatrikulation sofort aus der BG raus, gehört dann nur noch zur Haushaltsgemeinschaft, d.h. alles Geld wird ihm sofort komplett gestrichen, ganz egal, ob er Bafög beantragt oder nicht. Wie sieht es denn aus, wenn nach allen Abzügen den 2 Leuten in der Wohnung nur ca. 20,-- Euro für den ganzen Monat zum Leben bleiben und das Bafög, wenn überhaupt, erst viele Wochen später gezahlt wird. Wie überbrücken?

Wenn ein Student aus der BG rausgenommen wird, dann aber merkt, dass ihm das Studium überhaupt nicht liegt oder er längere Zeit krank ist oder er merkt, dass es finanziell nicht geht, bekommt er dann Ärger mit dem Jobcenter, weil man ihn dann wieder in die BG aufnehmen muss? Was ist z.B. wenn der Student zwangsexmatrikuliert wird? Spielt das überhaupt eine Rolle, ob er freiwillig aufhört oder zwangsexmatrikuliert wird? Muss das JC ihn auf jeden Fall wieder aufnehmen? Ist schon klar, dass er dann an die Arbeit gebracht wird, bis er vielleicht ein Studium aufnimmt (1/2 Jahr später), das seinen Interessen entspricht.

Muss man eigentlich Kindergeld, das man für die Zeit des Studiums bezogen hat, nach Exmatrikulation wieder zurückzahlen?

Wenn also ein Student aus der BG raus ist, darf das JC dann eigentlich den Unterhalt des Vaters einfach weiter wie bisher einbehalten oder hat dann der Student das Recht, diesen Betrag ausgezahlt zu bekommen und wird dann dieser Unterhalt von - sagen wir mal - 350,-- Euro wieder der Bedarfsgemeinschaft angerechnet?

Wird ein Student zwischen 2 verschiedenen Studiengängen (1/2 Jahr Unterbrechung) vom JC in Ruhe gelassen, wenn er einen 450-Euro-Job hat, oder muss er trotzdem dem Arbeitsmarkt für einen Vollzeit-Job zur Verfügung stehen, obwohl er vielleicht ein paar Monate später das gewünschte Studium aufnimmt?

Viele Fragen, ich weiß, aber ich erhoffe mir trotzdem ein paar fundierte Rechtsauskünfte und danke schon vorab für jede Hilfe.

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Steuern als Student mit Midijob + freiberufliche Tätigkeit

Hallo miteinander,

bin Student und habe seit einiger Zeit einen studentischen Job (Midijob) mit 80 Stunden im Monat. Brutto ca. 877, Netto bekomme ich 795 Euro. (Ich zahle nur die 9,45% Rentenversicherung.)

Jetzt wollte ich drei Monate zusätzlich eine freiberufliche Tätigkeit ausführen. Es wären 400 Euro im Monat, also 1200 Euro.

Stimmt es, dass ich das _gesamte_ Einkommen (also den studentischen Job und den freiberuflichen) versteuern muss, da ich schon über die knapp 9000 Euro Grenze bin?

Wie hoch wären also die ungefähren Steuern die ich dann zahlen muss?

Ich habe für den Job einen Laptop für 1200 gekauft, wie genau "verringert" das die Einkommensteuer?

Vielen Dank.

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Ist eine Beschäftigung bei vorzeitiger Rente, jedoch mit späterer Vergütung zulässig?

Ich habe einmal eine Frage an die Rentenexperten. Die Frage formuliere ich allgemein.

Wenn jemand vorzeitig in Rente geht und mit einem Unternehmen folgenden Beratervertrag abschließt:

Herr XY wird für einen Zeitraum von 15 Monaten im Projekt XYZ als Berater tätig sein. Ihm werden während dieses Zeitraums lediglich Fahrt- und Übernachtungskosten erstattet und eine Pauschale von 450.- Euro monatlich gezahlt.

Führt seine Mitarbeit nach Ablauf von 15 Monaten zu einem erfolgreichen Abschluss des Projektes (Enführung von XYZA) erhält er eine Vergütung von xx.xxx,xx Euro. Erfolgt keine Erführung von XYZA, erfolgt auch keine Vergütung.

wären ja die Vorschriften des § 34 SGB VI (Voraussetzungen für einen Rentenanspruch und Hinzuverdienstgrenze) erfüllt.

Wenn nun nach 15 Monaten und nach Erreichen der Regelaltersrente diese Vergütung gezahlt würde, fällt die Zahlung ja nicht mehr unter eine Hinzuverdienstgrenze

Die Frage ist nun, ob so etwas tatächlich zulässig wäre oder ob hier im Nachhinein Probleme mit der Rentenversicherung zu befürchten sind, da es sich ja eigentlich um eine nachträgliche Vergütung für einen Zeitraum handelt, bei dem die Zuverdienstgrenze von 450.- Euro galt.

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