Stromkabel angebohrt, erster Handwerker hat was übersehen, Vermieter ruft eigenen Handwerker und stellt ihn mir in Rechnung?

3 Antworten

Hallo

Eines vorweg. Eine Haftpflichtversicherung ist schon fast als Pflicht anzusehen - dein teures Erlebnis zeigt es leider zu deutlich.

Nun stellt sich jedoch die Frage, ob es tatsächlich notwendig war einen Elektriker kommen zu lassen, der lediglich eine Sicherung ausgetauscht haben soll. Ich verstehe nun allerdings gerade nicht, wie es kommt das die Hausverwaltung einen Handwerker beauftragt den "Schaden" zu beheben und warum du dann von deinem Vermieter eine Rechnung dafür bekommst - das erschließt sich mir nicht ganz, weil Hausverwaltungen grundsätzlich Haustechniker/Hausmeister beschäftigen, die solchen kleineren Arbeiten dann ausführen. Dafür dann 180,-€ in Rechnung zu stellen, wäre schon sehr unseriös.

Um das ganze nun auf Richtigkeit hin zu überprüfen, solltest Du dir die Rechnung dafür zeigen lassen; ich kann mir nämlich nicht vorstellen, das dort lediglich das wechseln einer Sicherung aufgeführt sein kann. Wenn ich nun davon ausgehen muß, das es sich bei der Sicherung um eine übliche Sicherung aus Keramik handelt, kostet eine solche Sicherung um die 7,00 €.

Allerdings hast du dann tatsächlich das Problem, das Du tatsächlich die Rechnung begleichen mußt, weil du der Schadenverursacher bist. Und genau deshalb die Rechnung mit allem, was abgerechnet wurde, unbedingt überprüfen. Wie gesagt, 180,-€ für den Wechsel einer Sicherung erscheint mir doch etwas überzogen zu sein. Arbeitszeiten beim Kunden werden in Zeiteinheiten abgerechnet, dazu kommt noch eine Anfahrtpauschale und eben die besagte Sicherung.

Der von Dir beauftragte Handwerker hat den Schaden nicht vollständig behoben. Klar mußt Du dann die Nachbesserung durch einen zweiten Handwerker bezahlen. Kannst ja versuchen, das bei Deinen Elektriker als Schadensersatz geltend zu machen.

Warum sollte der vorherige Elektriker den dafür aufkommen müssen? Es ist lediglich eine Sicherung nicht gewechselt worden, weil sich der Elektriker darum gekümmert hat, in diesem bewohnten Teil die Versorgung wieder herzustellen. Davon, das man in der Verwaltung kein Strom hatte, konnte weder der Elektriker noch der hier fragende etwas wissen. Deshalb ist es insgesamt völlig unverständlich wie es denn überhaupt dazu gekommen ist, warum er über seinen Vermieter dann die Rechnung bekommen hat. Woher wußte man in der Verwaltung das dort ein Elektriker gearbeitet hat, woher wußte man welcher Mieter es war um dann dem vermieter die Rechnung zu präsentieren?!

Einen Schadenersatz von dem anderen Elektriker gibt es nicht; das wäre ja auch wohl ziemlich unseriös dem die Kosten dafür aufzuerlegen.

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@MichaelOL

Ist das der Startbeitrag zum "Besserwisser des Tages"? Höchst unseriös!

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@Privatier59

Was ist denn daran unseriös? Das werden Sie schon mal begründen müssen. Vielleicht lesen Sie vorab erst noch einmal den Hergang der dazu geschildert wurde undbeachten dabei, das erst am Montag von der Veraltung bemerkt wurde, das es dort keinen Strom gibt; das hätte der erste Elektriker gar nicht wissen können, zumal der Auftrag ganz klar war, nämlich in dem bewohnten Teil des Hauses die Stromversorgung wieder herzustellen, was ja auch geschehen ist.

Das Sie nun behaupten, das der Fragende Shujin nun den ersten Handwerker in Regress nehmen soll und kann, ist dann tatsächlich unseriös!

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@MichaelOL

Hausverwaltungen haben Bürostunden und die beginnen am Montag. An Wochenenden läuft da nur der Anrufbeantworter. So einfach kann das sein.

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@Privatier59

Soso, und was bitte hat das damit zu tun, das am Montag erst festgestellt wird, das man in den Büroräumen keinen Strom hat? Und was hat das nun mit dem ersten Elektriker zu tun, der den Stromausfall wohl kaum erahnen kann und der Auftrag klar und deutlich war? Ein Handwerker macht das, wofür er beauftragt wurde, nichts mehr. Zudem kann eine Sicherung sich von ganz alleine verabschieden, was dann die Frage aufkommen läßt, warum niemand erst einmal die Sicherung überprüft hat - z.B. der Hausmeister, der dafür der erste Ansprechnpartner ist. Es ist also genau genommen ein kompletter Verstoss gegen das Wirtschaftlichkeitsgebot, denn wie bereits in der Antwort an den Fragenden geschrieben, sind 180,-€ für den lediglichen Ausstausch einer Sicherung wohl schon eher als Wucher anzusehen.

Und was die Hausverwaltung anbelangt, die an Wochenden keine Bürozeiten hat, muß jemand übers Wochenende erreichbar sein, falls es z.B. zu einem Rohrbruch oder ähnlichem kommt. Oder sollen die Mieter dann solange warten, bis das Büro dann Montags wieder besetzt ist?

Zudem haben Hausverwaltungen immer eine Liste an Handwerksbetrieben, die der Mieter im Notfall dann auch am Wochenende erreichen kann. Ich kenne keine Hausverwaltung die nicht am Wochende erreichbar ist oder kein Kandwerksbetrieb bzw. ein Hausmeister Notdienst hat um in solchen Fällen sofort zu helfen.

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@Privatier59

Das ändert leider nichts daran, das Sie offenabr nicht die geringste Ahnung haben und hier Unfug erzählen. Tut mit leid, aber anders kann man das wohl nicht sehen.

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@MichaelOL

Das ändert leider nichts daran, dass Sie ein unverbesserlicher Besserwisser ohne jede Ahnung vom Fach sind. Wahrscheinlich Lehrer von Beruf.

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Am falschen Ende gespart. Haftpflichtver. braucht der Mensch.

Leider musst Du diese Rechnung ebenfalls bezahlen.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Haftpflicht und Hausrat sind einfach Pflicht, da gibt es nichts. Und dabei ist so eine Versicherung nun wirklich nicht teuer.

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