Stress mit dem Vermieter: jetzt eine Rechtsschutz abschließen und dann klagen?

5 Antworten

Die gute Freundin von Dir kann natürlich eine Rechtsschutzversicherung abschliessen, aber die Probleme mit dem Vermieter sind dadurch nicht beseitigt. Ich würde mir die Kosten für die Rechtsschutzversicherung sparen und mir lieber eine andere Wohnung suchen. Wenn es dann wieder Stress mit dem Vermieter gibt, dann ist die Sachlage ebenso eindeutig.

Ich würde zu einem Rechtschutzabschluss für solche Mietvertragsfälle raten. Natürlicht geht da nichts für vor der Zeit liegende Fälle. Aber bei einem solchen Vermieter kommen sicher weitere Probleme. Und da hilft schon ein Rechtsschutz. Der hat wiederum den Vorteil, dass du deinen Anwalt selbst aussuchen kannst, was ja beim Mieterverein nicht geht, der seine eigenen Anwälte hat.

Nein, so einfach geht es natürlich nicht. Normalerweise gibt es Wartefristen von mindestens drei Monaten. Aber wenn der Konflikt schon länger schwehlt und das Grundproblem schon vor Vertragsabschluss bestand, dann muss die Rechtsschutzversicherung nicht zahlen. Und im Fall deiner Bekannten sieht es ja ganz danach aus. Ich denke also nicht, dass sie, zumindest in dem konkreten Streit, etwas von der Rechtsschutz hätte.

Natürlich gibt es Fristen, bei Vertragsabschluss leistet eine Rechtsschutzversicherung nicht. Die Wartefrist beträgt ca. 6 Monate, und auch nur dann für einen neuen Sachverhalt.

In oben genannten Fall muss der Kläger selbst sein Prozessrisiko finanzieren.

Eine spezielle Versicherung würde ich nicht abschließen, denn wann braucht man die sonst noch? Mieterschutzvereine sind die günstigere Lösung. Mietglied werden, und im Steitfall wird man beraten und vertreten, auch vor Gericht.

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