Stress bei Leasingrückgabe Kfz

2 Antworten

Übliche Gebrauchsspuren muß der Leasinggeber hinnehmen. Allerdings gibt es dazu eine umfangreiche Rechtsprechung, die z.B. hier zitiert wird:

http://www.avd.de/startseite/recht-wissen/recht/urteile-und-rechtstipps/avd-ratgeber-leasing/

Letztendlich ist das eine Frage der Einzelfallbeurteilung und die läßt sich nicht vornehmen, wenn man das Fahrzeug nicht in Augenschein genommen hat. Bei einer so happigen Rechnung würde ich nicht klein beigeben. Allerdings sollte man sich wirklich absolut sicher sein, dass das der normale Verschleiß ist.

Gemäß den Vertragsbedingungen haftest Du nur für Mängel und Schäden, die über eine alters- und laufleistungsbedingte Abnutzung hinausgehen.

Bevor Du 3500 € zahlst, ohne Dir sicher zu sein, dass diese Forderung gerechtfertigt ist, würde ich mir überlegen, den Wagen von einem neutralen Gutachter überprüfen zu lassen.

Bevor Du 3500 € zahlst, ohne Dir sicher zu sein, dass diese Forderung gerechtfertigt ist, würde ich mir überlegen, den Wagen von einem neutralen Gutachter überprüfen zu lassen.

Das Problem wird sein, dass man wahrscheinlich gar keinen Zugriff mehr auf das Auto hat, oder es schon "repariert" wurde.

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@Primus

Ja, vielleicht. Aber ich könnte wetten, dass er die Abrechnung erst nach Rückgabe des Autos bekommen hat. Das Problem ist, dass er bei Ablauf keine Verfügungsgewalt mehr über das Auto hat. Der Ablauf ist schon "gut" geplant seitens der Leasingunternehmen.

In unserem Unternehmen wurde aus Erfahrung immer vor Rückgabe ein Gutachten in Auftrag gegeben.

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@gammoncrack

Die Methode, die von den meisten Leasingfirmen angewandt wird ist schon recht fies.

Für mich grenzt das fast schon an Betrug, denn viele nehmen das einfach so hin und lassen sich die ungerechtfertigte Rechnung vorlegen und bezahlen zähneknirschend.

Deinen Rat, sich einen Anwalt zu nehmen, finde ich sehr gut.

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