Strategie: Schlechte Performer eines Jahres kaufen!?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es gibt keine simple Strategie, die uneingeschränkt für alle Aktien sinnvoll angewendet werden kann. Dies gilt für deine vorgeschlagene Strategie genauso, wie für den umgekehrten Fall: in Aktien zu investieren die im vergangenen Jahr andere Aktien outperformed haben. Entscheidend ist bei der Aktienanlage sich die fundamentalen Daten des jeweiligen Unternehmens genau anzuschauen und danach zu evaluieren. Sieht man sich dazu außer Stande, so ist es wohl ratsamer in diversifizierte Fondsprodukte zu investieren, um zumindest das Risiko breiter zu streuen.

Das halte ich für keine gute Vorgehensweise. Das kann klappen, muss aber nicht. Die schlecht gelaufenen Werte sind ja nicht ohne Grund schlechter gelaufen als der Rest. Das hat ja Gründe. Insofern ist nicht garantiert, dass sie i Zukunft das aufholen, was sie in der Vergangenheit verpasst haben.

Das kann man durchaus machen, ist aber eine reine (langfristige) Trading-Strategie. D.h. man versucht aufgrund einer mathematischen Idee Gewinne zu erzielen. Die mathematische Idee ist hier, dass die am schlechtesten gelaufenen Werte wieder zum Durchschnitt zurück laufen. BONDT & THALER haben diesen Effekt wissenschaftlich überprüft und aus ihrer Sicht nachgewiesen. Trotzdem ist bei so einer Strategie Vorsicht geboten. Auch wenn diese Strategie in der Vergangenheit nachgewiesen wurde, muss sie bei den ersten Versuchen nicht aufgehen. Vielleicht macht man erst fünf Jahre Verluste und der Effekt stellt sich viel später ein. Hinzu kommt: Ab wann gilt ein Wert als Verlierer-Aktie? Wie viele Verlierer-Aktien nimmt man in das Depot? Wie lange will man sie halten? All das und mehr beeinflusst den Erfolg dieser Strategie.

Was ist ein Unterdepot?

Ich habe ein Depot für einen VL-Sparplan bei der Deka eingerichtet. Nun habe ich einige Zeit später im selben Depot einen FondsSparplan (DWS Aktien Strategie Deutschland), den ich aus eigener Tasche bespare, eingerichtet. Hier taucht aber der Begriff Unterdepot 00 auf. Was ist das?

...zur Frage

Wie genau wirkt sich das Währungsrisiko ausländischer Aktien aus?

Ich mache die Frage an einem Beispiel fest: Ein Europäer mit einem Depot in Deutschland (geführt in Euro) kauft Aktien von NESTLÉ zu 45 Euro, an der Heimatbörse in der Schweiz steht der Kurs bei 50 CHF. Profitiert der Käufer, wenn der Euro im Laufe der Zeit weiter gegenüber den Schweizer Franken an Wert verliert? Oder profitiert er, wenn der Euro stärker wird?

Wenn man davon ausgeht, dass der Euro weiter gegen CHF schwächelt, kann man dann das sogenannte Währungsrisiko in eine Chance verwandeln, wenn man Schweizer Aktien kauft?

Anders gefragt: Wenn Nestlé an der Heimatbörse immer nur seitwärts liefe, gleichzeitig der Euro gegen CHF schwächer wird, steigt oder fällt die Aktie in Frankfurt (Umfrage)?

...zur Frage

Wie kann ich Gewinne aus Aktien vortragen?

Ich habe für meinen Sohn ein Aktiendepot angelegt. Voraussichtlich werden dabei durchschnittlich Gewinne anfallen. Ist es möglich, diese Gewinne steuerlich geltend zu machen, damit nicht nach 15 Jahren der Gesamtgewinn auf einmal verststeuert werden muss? Bsp: Aus den anfänglichen 10.000 Euro werden im Laufe von 15 Jahren 25.000 Euro. Nach 5 Jahren steht das Depot bei 15.000, nach 8 Jahren bei 18.000 etc. Bei einem Verkauf im Jahr 2030 müsste dann auf 15.000 Euro der übliche Steuersatz gezahlt werden, da der Gewinn von 15.000 den Sparerfreibetrag für ein Jahr übersteigt. Wenn jedoch jeweils der nicht realisierte Gewinn bereits Jahr für Jahr steuerlich geltend gemacht werden könnte, würden 2030 nur Steuern auf die Gewinne des letzten Jahres anfallen. Gibt es eine Möglichkeit? Ansonsten wäre das Aktiendepot gegenüber dem Sparkonto, dass seine Zinsen/Gewinne regelmäßig ausschüttet, klar schlechtergestellt.

Vielen Dank für einen Hinweis.

...zur Frage

Hat es Vorteile, wenn man Aktien von mehreren gemeinsam gekauft werden?

Ich und weitere Bekannte von mir sind am überlegen, ob wir nicht gemeinsam ein Depot eröffnen sollten, wo dann jeder gleich viel Geld einzahlt und wir uns dann ein größeres Aktienpaket kaufen könnten. Hat dies irgendwelche Vorteile? Kann man, wenn man eine größere Menge an Aktien kauft irgend welche Kosten sparen?

...zur Frage

negative Nettoverschuldung als Auswahlkriterium für Aktien?

Was ist von der Strategie, nur Aktien von Unternehmen, deren Nettoverschuldung negativ ist, zu investieren? Sollte man dieser Kennzahl angesichts der Schuldenkrise mehr Gewicht zugestehen als den klassischen kennziffern KGV, Dividendenrendite und KBV? Also Beispiele für Unternehmen mit im Verhältnis zum Börsenwert signifikant negativer Nettoverschuldung sind u.a. Daimler, Cisco, Corning, Kontron

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?