Strafverfolgungsverjährung bei vorsätzlicher Steuerhinterziehung?

2 Antworten

Da gibt es erstmal den Unterschied zu sehen zwischen der noprmalen Steuerhinterziehung, oder der gewerblichen.

Geerwerblich, wenn es also organisiert ist, nciht einfach nur absichtliches Verschweigen von ein Paar Geldanlagen.

Steuerhinterziehung verjährt in 5 Jahren, die gewerbliche in 10 Jahren.

Frist beginn ist, wenn die Steuerhinterziehung vollendet ist. spätestens also mit Rechtskraft des Bescheides mit dem man die falsche Steuerfestsetzung zuläßt.

Eine Bestrafung ist tatsächlich nicht mehr möglich nach Ablauf von 5 Jahren ab Beendigung der Tat. Diese tritt ein mit der Bekanntgabe des Steuerbescheides, wenn die Steuer falsch und unvollständig erklärt wurde.

Was haltet ihr von Bitcoins als spekulativer Geldanlage?

Ich beschäftige mich seit Ende letzten Jahres mit dem Thema Bitcoin als spekulative Anlage und kleine Vermögensbeimischung. Ursprünglich mit der Idee selbst Bitcoins zu minen, aber dafür war ich 1-2 Jahre zu spät dran. Bei den Kosten für spezialisierte Hardware und vor allem den Stromkosten in Deutschland rechnet sich das nicht, da kann man für das Geld gleich Bitcoins kaufen und sich den Stress sparen. Inzwischen spekuliere ich auf einen weiteren starken Anstieg der Bitcoin-Kurse durch mehr Handelsmöglichkeiten und den Durchbruch in die Massenkultur.

Es müsste halt mal ein richtig großes Unternehmen auf den Zug aufspringen z.B. ein großer App-Store oder warum nicht Amazon, um dem Thema einen entscheidenden Kick zu verleihen. Die aktuelle Ralley ist ja vor allem durch die Zypern Geschichte und Angst vor Verlust der Ersparnisse durch staatliche Eingriffe geprägt. (So kaufen wohl vermehrt Spanier Bitcoins auf) Auch wenn es der Philosophie hinter Bitcoin vielleicht ein Stückweit widerspricht, würde ich mir wünschen dass Banken auf den Zug aufspringen und man dort gesichterte Bitcoin-Konten führen kann.

Die Vorstellung mich für eine größere Summe Geld auf Hoster von Wallet-Dateien verlassen zu müssen, bei deren Verschwinden ich alles verliere oder die Vorstellung den Rechner gehackt zu bekommen auf dem meine private Wallet liegt sind mir ein Graus. Da fehlt im Moment noch etwas um dann auch eine entsprechende Breitenakzeptanz aufzubauen... bis dahin ist es noch das "magische Internetgeld".

Wer von euch hat sich schon mit Bitcoin beschäftigt und mit welchem Ergebnist? Wo handelt ihr? Ich fühl mich bei Werbung durch Support gelöscht als Marktplatz recht gut aufgehoben. Nach Abschluss eines Trades bewerten sich die Nutzer gegenseitig, ähnlich dem Ebay Bewertungssystem und schaffen dadurch ein Stück weit Transparenz. Durch die stark angezogenen Bitcoin Kurse der letzten Wochen, ist es aktuell aber schwer selbst im Trust-Level zu steigen, weil das dazu benötigte Handelsvolumen, welches in Bitcoin berechnet wird in € umgerechnet doch schon recht hoch ist. Bei manchen Nutzern kann ich daher nicht kaufen, weil diese nur Trust-Level aktzeptieren die über meinem aktuellen liegen.

Ich freue mich auf eure Meinungen!

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Steuererkl. 2012 d.Verschulden v. Stb. zu spät eingereicht /Säumniszuschl. +Schätzung d. FA droht

Habe Anfang 2013 alle Belege zur Erstellung eines Jahresabschlusses (aus Selbstständigkeit G+V , Umsatzsteuererkl. + Einkommenssteuererklärung) bei meiner Steuerberaterin eingereicht. Diese konnte den Jahresabschluss aus termin- und krankheitsbed. Gründen nicht anfertigen und hat die Belege dann an die Steuerberatungsgesellschaft weitergeleitet, auf deren Rechnung sie arbeitet. Ich habe dann, nach ständigem Nachhaken am 06.09.2013 eine Honorarechnung dieser Steuerberatungsgesellschaft zuges. bekommen, ohne jedoch den Jahresabschluss usw. erhalten zu haben (Rg. habe ich dann nicht bezahlt) Nur die eingereichten Belege habe ich zurückerhalten.Nach ständigem Nachfragen bezügl. des ausstehenden Jahresabschlusses hat mir nun meine Stb. mitgeteilt, dass es Unstimmigkeiten gäbe, die sie noch korrigieren müsste.Dafür bräuchte sie jed. nochmals die Belege.Zwischenzeitl. wurde ich am 04.02.14 zum 1x vom FA an die Abgabe erinnert. Am 12.02.14 gingen die Belege nochmals an die StB. Diese versicherte mir telef.,dass der Jahresabschluss nun in KW 09/14 (24.02.-28.02.14) korrigiert/angefertigt? würde. Seit dem ist absolut nichts passiert! Ich wurde nun vom FA zum 2x angemahnt, mit dem Hinweis, dass ab 08.04. nun Säumniszuschläge anfallen und es nach Ablauf zur Schätzung der Besteuerungsgrundlagen kommen kann. Steuerberaterin wurde per Einschreiben/Rückschein angeschrieben, mir bis heute, Freitag einen verbindl. Abholtermin meiner Unterlagen zu nennen. Ich habe weder einen Termin erhalten, noch kam der Rückschein bis heute wieder bei mir an. Außerdem weiss ich bis heute nicht, ob nun wirklich ein Jahresabschluss gem wurde, oder nicht. Meine konkreten Fragen hierzu: Wie soll ich nun hier weiter vorgehen? Schilderung an FA bereits erfolgt, Frist kann jedoch nicht mehr verl. werden. Wie kann ich die Herausgabe meiner Unterlagen erzwingen (wenn mögl. ohne Anwalt, wegen der Zusatzkosten)? Wer muss die Säumniszuschläge etc.zahlen bzw. kann ich alle anfallenden Kosten dann an der Honorarechnung, falls der Jahresabschluss dann irgendwann erstellt ist, einfach abziehen? Die Sache" brennt mir unter den Nägeln", deshalb wäre ich für eine schnelle Antwort dankbar.

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Mietkaution - Exvermieter reagiert nicht

Ich habe von August 2000 bis Januar 2006 zur Miete gewohnt. Die Vermieterin war zunächst eine ältere Dame, die die Wohnungen für eine Erbengemeinschaft verwaltet hat. Im Laufe der nächsten Jahre wurde das Haus an einen Immobilienmakler verkauft, der stadtbekannt für "krumme Dinger" ist, man findet seinen Namen des öfteren in diversen Tageszeitungen weil er mit sagen wir mal unorthodoxen Methoden vorgeht und seinen Verpflichtungen als Vermieter selten nachkommt.

So kann es vorkommen, dass im Winter wochenlang die Heizung ausfällt und er nix macht, er Mietnomaden einziehen lässt und deren Vermüllung nicht beseitigt, so dass der ganze Keller voller Ratten ist etc pp.. Mietkürzungen interessierten ihn herzlich wenig und so zogen wir dann auch aus.

Die Kaution war damals in Form eines verpfändeten Sparbuchs hinterlegt worden, auf meinen Namen angelegt bei meiner Bank.

Nach dem Auszug wollte er die Kaution nicht rausrücken weil er meinte wir seien zu grossartigen Renovierungsarbeiten verpflichtet. Wir hatten da gerade erst 1 Jahr zuvor alles renoviert und Bad und Küche nochmals vorm Auszug gestrichen, obwohl wir das nicht gemusst hätten. Dann kam er mit angeblichen Forderungen irgendwelcher Nebenkosten. es hatte einen Wasserschaden im Keller gegeben und den wollte er auf alle Mieter umlegen. Haben wir natürlich nicht gezahlt.

Mein damaliger Mann hatte dann einen Anwalt beauftragt der Verwaltung zu schreiben und danach kam auch nichts mehr, keinerlei Forderung etc.

Letztlich wollte ich das Sparkonto auflösen, weil ich davon ausging, dass durch die Verjährung der Ansprüche des Vermieters das kein Problem darstellt. tuts aber doch. Sie brauchen eine Rücknahme der Verpfändung und das Buch.

Das Problem ist, dass der Ex-Vermieter nicht zu erreichen ist. Keine Mailadresse, Briefkastenfirma in der Innenstadt, nie jemand telefonisch zu erreichen, keine Reaktion auf Briefe etc..

Die Bank meinte ich müsse nun einen Rechtsanwalt einschalten. Das würde ich aus Kostengründen natürlich ganz gerne vermeiden. Ich frage mich ob sich die Bank da wirklich so quer stellen kann, wenn die rechtlichen Ansprüche des Vermieters eh verjährt sind. Oder liege ich falsch und das sind sie gar nicht?

Würde es nicht mehr Sinn machen Druck auf die Bank auszuüben? Oder kann ich das gleich vergessen?

Hinzu kommt, dass ich eh keinerlei Unterlagen mehr besitze weil mein Exmann alles mögliche einfach mitgenommen hat und wir gar keinen Kontakt mehr seit der Scheidung 2011 haben.

Alles doof. Aber ich will die 1400 Euro auch nicht so einfach in den Wind schiessen.

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Strafverfahren wegen angeblicher Steuerhinterziehung???

Ich habe seit etwa 13 Jahren ein Haus vermietet und jedes Jahr durch die Schuldzinsen und die Abschreibung etwa 1500€ negative Einkünfte. Im Jahr 2011 hatte ich ausnahmsweise etwa doppelt so viel, weil ich ziemlich oft zu meinem Anwesen fahren musste um Schimmel zu entfernen und Maßnahmen wie Steine vom Garagenvorplatz aufnehmen, neue Schüttung reintun, Steine wieder verlegen. (Habe ich aus Kostengründen alles selbst gemacht) Nun hatte ich bei meinen Werbungskosten einen Posten mit Pflanzringen und Rasengittersteinen, weil die auf dem Grundstück verarbeitet werden sollten. Dazu kam es aber vorerst nicht, weil nach den Trockenlegungen das Jahr schon wieder vorbei war. Also kamen die Steine erst mal in die Garage, da stehen sie nun immer noch.

Da ich in der Steuererklärung ja immer nur Rechnungen aus dem ´jeweiligen Jahr einreichen darf, habe ich das auch getan. Obwohl die Steine noch nicht verarbeitet wurden. Ich habe, nachdem die Bearbeitung meiner Erklärung schon 7 Monate in Anspuch genommen hat mal angerufen, wurde vertröstet und bekam promt eine Sachverhaltsaufklärung am Haus zugestellt. Da bin ich natürlich sofort hin, weil ich wissen wollte, was mir vorgeworfen wird, der SB konnte aber angeblich nix sagen, weil er gar keine Akte hätte!? Er solle nur aufnehmen.

Ich helfe ja gerne und habe alle Fragen beantwortet. Es wurde bloß nicht nach den in der Garage stehenden Steine gefragt. Es hätte, trotz Abwesenheit meines Mieters, nur 10 Sec. gedauert, die Garage zu öffnen. Einige Tage nach der Besichtigung kam dann eine Postzustellung mit der Einleitung eines Strafverfahrens gem. §370AO!? Ich war sprachlos, habe daraufhin sofort bei dieser Stelle angerufen und wollte wissen, was mir vorgeworfen wird. Hier hieß es nur ganz lapidar:

Tja, V+V der Klassiker, sie haben die Steine, welche Sie für die Vermietung angegeben haben an ihrem eigenen Objekt verbaut. Ich dachte ich höre nicht richtig. Der Beobachter vom Finanzamt war doch vor Ort, der hätte doch mal gezielt nach dem Material fragen können! Weit gefehlt, anscheinend hat er an meinem Wohnort noch spioniert und eine Mauer aus ebensolchen Steinen gesehen, da war für den alles klar! Sowas gibt es doch nicht wirklich! Hier wird mir einfach eine Straftat regelrecht untergejubelt, weil der SB vom Finanzamt nicht richtig recherchiert hat. Ich habe nun mit Hilfe meines Anwaltes Fotos von meiner Garage mit den übrigens vollzähligen Steinen gemacht, und warte auf das Verfahren. Aber ich weiß ja nicht was da noch unterstellt wird. Hat jemand Erfahrungen damit?

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