Stimmt es dass man nur ein P-Konto haben kann?

2 Antworten

Ja, das ist richtig und ergibt sich unmittelbar aus § 850k Abs. 8 ZPO (http://www.buzer.de/s1.htm?a=850k&g=ZPO&kurz=ZPO&ag=7030):

"Jede Person darf nur ein Pfändungsschutzkonto unterhalten. Bei der Abrede hat der Kunde gegenüber dem Kreditinstitut zu versichern, dass er kein weiteres Pfändungsschutzkonto unterhält. Das Kreditinstitut darf Auskunfteien mitteilen, dass es für den Kunden ein Pfändungsschutzkonto führt. ..."

Woher ich das weiß:Beruf – Ich arbeite bei einer Bank in der Rechtsabteilung

Da jeder nur einen Pfändungsfreibetrag hat und dieser auf dem P-Konto voll eingetragen wird, wäre es natürlich Betrug ein zweites P-Konto einzurichten. Damit dieses tatsächlich nicht geschieht wird die Einrichtung eines solchen Kontos der Schufa gemeldet. Beantragt man nun in einer zweiten Bank ein weiteres P-Konto wird über die obligatorische Schufa-Abfrage erkannt, dass bereits ein Konto besteht und die Neueinrichtung verwehrt.

ja. Und das klingt auch sinnvoll, denke ich. Könnte man mehrere Konten einrichten, hätte man nicht nur den Pfändungsschutz, sondern eine sehr komfortable Situation.

Der Abgleich geht über die Schufa.

Besser ein Schweizer Bank-/Girokonto ohne Mindesteinlage und ohne SCHUFA: Werbung durch Support gelöscht

Ist zwar nicht ganz billig, aber diese Investition zahlt sich auf jeden Fall aus! ;-)

Ja du kannst nur ein P-Konto führen - was machen mehrere Konten auch für einen Sinn!? Damit würde der Pfändungsschutz ausgehebelt. Sparkonten und ähnliches kannst du dann auch vergessen. Und es ist insofern nachteilig, dass deine Bonität dadurch dauerhaft bzw. für immer nachhaltig geschädigt ist.

Bedeutet: du bekommst nirgends einen Kredit - weder Dispo noch eine einfache Media-Markt-Finanzierung.

Also sollte man sich das P-Konto nur anschaffen, wenn man es wirklich braucht (wenn Pfändungen zu erwarten sind).

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