Stimmt es, dass man keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld hat, wenn man selber kündigt?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das ist nur bedingt richtig. Das Arbeitslosengeld wird nicht komplett gestrichen. Wenn ein Arbeitnehmer kündigt, wird jedoch in der Regel eine Sperrzeit von drei Monaten verhängt. Das heißt, dass die ersten drei Monate kein Arbeitslosengeld gezahlt wird.

Wenn der Arbeitnehmer jedoch gegenüber der Agentur für Arbeit glaubwürdig machen kann, dass es ihm nicht zumutbar war, weiter bei dieser Arbeitsstelle zu arbeiten und er sich während der Kündigungszeit bereits aktiv beworben hat, kann die Agentur für Arbeit auf diese Sperrzeit ganz oder teilweise verzichten.

Falls er es an seinem Arbeitsplatz wirklich nicht mehr aushält, sollte er sich VOR der Kündigung jedoch UNBEDINGT von der Agentur für Arbeit beraten lassen!

Ich habe allerdings auch schon diese Erfahrung gemacht, dass man sich bereits vorher an das Arbeitsamt wenden kann und in deinem Fall auch sollte. Diese geben dich sicher dahin gehend selbst Auskunft, dass du bzw. dein Mann selbst kündigen kann, ohne den Anspruch auf das Arbeitslosengeld zu verlieren. Denn damit ist nicht dein Mann der Auslöser für die Arbeitslosigkeit, sondern dessen Arbeitgeber bzw. seine unwürdigen Arbeitsbedingungen.

Ich würde raten durchzuhalten und zuerst eine neue Arbeitstelle zu suchen. Dann kündigen. Wenn er selbst kündigt, gibt es eine Sperre für das ALG 1

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