Stimmt es, dass derzeit die Finanzämter so sehr mit der Grundsteuerreform ausgelastet sind, dass andere Sachen liegen bleiben?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das war selffulfilling prophecy, nachdem Du Dein FA ja als eines der grottigsten beschrieben hattest.

Oder die lesen hier mit und haben sich an Dir gerächt :)

Ein Verlust meiner kompletten Steuererklärung ereignete sich mal lange vor der Grundsteuerreform, dieses Jahr lief alles bestens mit 2 Finanzämtern

Das war ja nicht nur "mein" Finanzamt.

Das andere muß genau so sein. Ein guter Freund von mir, bei dem das andere Wohnsitzfinanzamt ist verkehrt mit dem nur noch per Einschreiben. Bei dem sind nämlich auch Schreiben spurlos verschwunden.

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Das ist bei berliner Finanzämtern fast der Normalzustand.

Das geht soweit, dass es hier zu Kontopfändungen kommt, ohne das es vorher eine Mahnung gab.

Eine Änderung seit die Sache mit der Grundsteuerneuaufnahme läuft, kann ich bisher nicht feststellen, aber das liegt vermutlich daran, dass ich fast nur mit den Finanzämtern für Körperschaften zu tun habe.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

Ja, ist bei mir auch so. Warte seit Monaten auf meinen Einkommenssteuerbescheid für 2020 ! Habe letzte Woche eine Schulkameradin getroffen, die seit gut 30 Jahren beim FA ist. Völliges Chaos. Grundsteuer ist das größte Problem und dann unendlich viele Anfragen zu der Energiepauschale.
Das Callcenter ist völlig überlastet und Anrufer werden an die „normalen“ Mitarbeiter in den Büros weitergeleitet, die z.T. aber gar keinen Zugriff auf alle Daten haben. Es wurde zu wenig ausgebildet in den letzten Jahren. Fähige Bewerber haben gefehlt und die 60er Generation geht bald nach Hause.

Beim Jobcenter das selbe, viele Fallmanager wurden während des Lockdown in die Bearbeitung von Kug abgezogen.
Aktuell geht es wieder in diese Richtung, das fähige Leute aus der Frontline, welche sich um Ausbildungsberatung oder Vermittlung kümmern gesagt gekommen, bald wieder ins Kug zu müssen.
Wer im Moment ALG I bezieht, kann sie ganz entspannt zurücklegen. Keine Maßnahmen, keine Auflagen, keine Kürzungen.

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