Stimmrechtsanteil

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4 Antworten

Die Teilungserklärung ist das "Gesetz" der WEG. Allerdings ist diese Stimmrechtsverteilung verbesserungsfähig, nämlich das Stimmrecht im Verhältnis zu den Miteigentumsanteilen. Dies sollte die Eigentümergemeinschaft beschließen.

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§25 Abs 2 WEG: "Jeder Wohnungseigentümer hat eine Stimme. Steht ein Wohnungseigentum mehreren gemeinschaftlich zu, so können sie das Stimmrecht nur einheitlich ausüben."

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Das ist sicherlich eine Sache, die nicht so ohne weiteres zu beantworten ist und ggf. die Gerichte beschäftigen wird. Meine Meinung dazu ist, dass der Verwalter die Entscheidung durchaus richtig getroffen hat. Dass zwei Ehepartner für eine Wohnung nicht zwei Stimmrechte ist doch nachvolziehbar. Wenn in der Teilungserklärung nun steht, dass ein Eigentümer maximal ein Stimmrecht hat, dann ist das erstmal so. Falls nun aber zwei Ehepartner (wieso sollte es hier einen Unterschied zu zwei nicht verheirateten Personen geben?) jeweils eine Wohnung besitzten, ist es natürlich auch so, dass diesen jeweils ein Stimmrecht zusteht. Einzig wäre es vielleicht noch etwas strittig, wenn beiden jeweils 50% der beiden Wohnungen gehören. Aber selbst dann würde ich dem Verwalter zustimmen.

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Jeder Wohnungseigentümer hat eine Stimme, so steht es im WEG. Dazu anliegender Link mit weiteren Nachweisen, ua zur Gesetzeslage:

www.brennecke-partner.de/70064/WEG-Die-fuenf-haeufigsten-Fragen-zum-Stimmrecht-in-der-Eigentuemerversammlung

Und jetzt fragst Du uns, wer Recht hat? Ich würde sagen, das ist immer derjenige, der sich ans Gesetz hält. Der Besserwisser mit den 4 Wohnungen steht insofern bei mir nicht auf Platz 1 der Kandidatenliste!

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