Stiefmutter Alleinerbin, was tun?

1 Antwort

Die Situaton ist etwas unklar.

  • Wie es scheint wir kein Erbe um den Pflichtteil gebracht. Damit entfällt der Anfechtungsgrund.

  • Im Prinzip wird ja das Wohnrecht/der Nießbrauch (was soll es denn sein?), als zusatzanteil ausgestzt.

  • Anscheinend sind die FRonten klar, Stiefmutter möchte Bargeld und Wohnrecht, Kinder das Haus.

Wenn das geklärt ist, wozu der Streit? dann geht es doch nur noch um Ausgleich der Interessen.

Also auf zum Notar. Die Stiefmutter verzichtet gegen ein Wohnrecht für X-Jahre und gegen Y-Euro aus dem Erbe auf Ihren Teil am Haus.

Ist eine Urkunde von 1 seite.

Hallo, brauche nochmal dringend Hilfe, da der Testamentsvollstrecker das Haus versteigern lassen möchte. Eine Einigung mit den Kindern kommt nicht zustande, da diese nicht genug Geld für das Haus aufbringen können.

Den Kindern gehören seit 5 Jahren 25% vom Haus aus dem Erbe der Mutter. Stiefmutter hat die anderen 75% vom Vater geerbt. Testament ist noch nicht vollstreckt, eine Auflistung des Nachlasses ist noch nicht erfolgt. Kinder möchten nicht verkaufen, da das Haus ein Familienangehöriger bekommen sollte. Der Anwalt der Stiefmutter, gleichzeitig Testamentsvollstrecker, will jetzt Zwangsversteigerung nach §180 ZVG beantragen, Kinder bieten Ihre Anteile aber der Stiefmutter zum Verkehrswert an und fordern als Pflichtteilsberechtigte ein Verkehrwertgutachten zum Zeitpunkt des Erbfalles. Kann trotzdem Zwangsversteigerung von der Stiefmutter beantragt werden? Mit einem Verkauf möchte niemand etwas zu tun haben, da es der Wunsch des Vaters war, dass das Haus in der Familie bleibt, wenn die Stiefmutter sich als Familienmitglied darüber hinwegsetzt, ist das ihre Entscheidung. Desweiteren scheinen Baugenehmigungen zu fehlen und niemand will sich in die Nesseln setzen.

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@Micky7019
  • Wenn der Vater wollte, dass das Haus in der Familie bleibt, htte er nict so in Testament erstellen, sondern einen Erbvertrag abschißn sollen.

  • aus der geschilderten Situation gibt es nur die Chance der Zwangsversteigerung zum Zwecke der Auseinandersetzung (also es wrd versteigert und jeder bekommt seinen Anteil aus dem Versteigerungserlös). Wenn die 2. Ehefrau den Anteil nicht kaufen will, oder sich eine leichtere Lösung durch die Versteigerung erhofft, kann man nichts machen.

  • Wenn die

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@wfwbinder

Wenn die 2. Ehefrau nicht kaufen, will, oder auch ncht kan kappt es nicht. Möglich wäre auch, sie denkt es aus der Versteigerung billiger zu bekommen.

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@wfwbinder

Tja, nun wird verkauft. Aufgrund der Androhung des Testamentsvollstreckers das Haus zwangsversteigern zu lassen, haben alle dem Verkauf zugestimmt. Jetzt gibt es aber diverse Fragen, da nur 75% des Hauses zur Erbmasse gehören und der Rest Eigentum der Kinder ist. Wie wird sichergestellt, dass den Miteigentümern durch den erzwungenen Verkauf kein Schaden oder Minderwert entsteht? Wer legt den Kaufpreis fest? Der Testamentsvollstrecker gibt nur eine grobe Schätzung ab. Die Stiefmutter bewohnt das Haus, zieht jetzt aber aus. Wer stellt sicher, dass der Wert des Hauses erhalten wird (im Winter jetzt z.B. Wasserrohrbruch, wenn Heizung nicht läuft, Beschädigungen durch Schneelasten, etc., Winterdienst). Wer zahlt Energiepass? Schließlich will nur die Stiefmutter verkaufen. Die Stiefmutter hat nicht vor, dass Haus leer zu hinterlassen sondern wird 99% aller Sachen einfach liegen lassen. D.h. Haus, Garage und Dachboden sind vollgemüllt. Das senkt definitiv den Verkaufswert des Hauses, zumal man sich so gar kein Bild über die Raumgrößen machen kann und Möbel älterer Leute nicht jedermanns Geschmack sind. Ich würde auch lieber einen leeren Raum sehen und mir dann meine Vorstellungen machen und mal etwas ausmessen können.Der Testamentsvollstrecker muß ja den Wert des Erbes erhalten und ggfs. vermehren, bisher macht er aber nichts als sich auf die Angaben der Erbin zu verlassen, eine unvollständige Kontenübersicht abzugeben und eine ungenaue Schätzung zum Hauswert mit Übergabe des Verkaufes an den Makler. Auch bewertet er den Hausrat mit 0,00 Euro, obwohl sich Schmuck, eine Standuhr und Sammelgegenstände im Nachlass befinden.

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@Micky7019

Ihr seid eine Grundstücksgmeinschaft. Als slche müßt Ihr das Haus in Ordnung halten.

Die Frau muss das Haus natürlich selbst räumen, bzw. die Kosten tragen. Das kann ggf. von Ihrem Verkaufserlös abgezogen werden.

Das gleiche gilt für die Verkehrssicherungspflicht. die Grundstücsgemeinschaft muss sich einigen, wie der Schnee geräumt wird, die Heizung geregelt wird usw.

Preisfindung? Zusammensetzen und festlegen, wie man verkaufen will.

Ich weiss, ich habe gut schribn, aber es sind eben Sachen die geregelt werden müssen.

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wie lang kann ich meinen Pflichtteil bei Erben einfordern, wenn ich ursprünglich enterbt wurde?

wie lang hab ich Zeit, meinen Pflichtteil einzufordern bei den Erben, wenn ich enterbt wurde?

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Erbe und Elternunterhalt bei Alkoholikerin?

Hallo,

mein Opa ist vor ca. 2 Jahren gestorben und hat meiner Schwester und mir zwei Wohnungen per Testament vererbt. Mein Opa hat zwei Töchter. Meine Tante hat bereits eine andere Wohnung per Schenkung erhalten, meine Mutter wurde bis auf das Nießbrauchrecht einer unserer Wohnungen, welche zudem noch nicht vollständig abgezahlt ist, enterbt. 

Leider entwickelt sich meine Mutter (52 J.) durch ihr Verhalten (Alkoholikerin) immer schneller zum Pflegefall. Aufgrund der Zeichenbegrenzung etwas mehr Hintergrund dazu im ersten Kommentar.

Sie hatte bereits früher (unbegründet) eine Pflegekraft, wodurch uns damals das Sozialamt anschrieb aber glücklicherweise befreite. Da sie ihren Lebensstil nicht geändert hat, kommen mittlerweile auch (alkoholbedingte) Krankheiten hinzu, wodurch sie wirklich bald ein Pflegefall werden könnte. 

Nun versuchen meine Schwester und ich natürlich, unser Erbe und "Vermögen" zu schützen, da unsere Mutter uns im Leben bisher ausschließlich geschadet hat, zudem nichts (außer Schulden) hinterlassen wird. Auch haben wir im letzten Jahrzehnt sehr sparsam gelebt, um aus diesen Verhältnisse rauszukommen. Jetzt zusehen zu müssen, wie dies uns ggf. wieder genommen wird, fühlt sich sehr unfair an. 

Daher haben wir folgende Fragen:

  • Denkt ihr, dass wir für unsere Mutter aufkommen müssen? Diverse Nachweise über das Fehlverhalten unserer Mutter in der Kindheit (z.B. Unterhaltstitel) und ggü. unserem Vater liegen vor und hatte das Sozialamt bereits einmal akzeptiert. Allerdings war das Erbe damals noch kein Thema.
  • Könnte meine Mutter ihren Pflichtteil einklagen? Wie hoch wäre dieser?
  • Sie ist neu verheiratet, natürlich mit einem Alkoholiker. Dieser hat durchblicken lassen, nur wegen dem potenziellen Erbe geheiratet zu haben. Hat er hier irgendwelche Möglichkeiten?
  • Kann das Sozialamt, sobald eine Forderung vorliegt und es über die Nachlasssituation Bescheid weiß, den Pflichtteil einklagen?
  • Können private Gläubiger irgendwie dafür sorgen, dass der Pflichtanteil eingeklagt wird? Unserer Mutter ist vermutlich in einem privaten Insolvenzverfahren.
  • Das Nachlassverfahren ist noch nicht ganz durch - kann unsere Mutter das Erbe ablehnen? Gibt es eine Frist? Entfällt dadurch auch ihr Anspruch auf den Pflichtteil?
  • Kann das Sozialamt uns zwingen, die Wohnungen zu verkaufen, wenn wir nicht anderweitig für die Pflege aufkommen können?
  • Falls sie ihren Pflichtteil einklagen könnte, also z.B. einen Teil der Wohnungen, wer bekommt diesen dann, wenn sie verstirbt? Wir hatten eigentlich vor, ihr Erbe aufgrund der Schulden abzulehnen.
  • Wäre es vielleicht sinnvoll, direkt zu einem Anwalt für Familienrecht / vor Gericht zu gehen?

Wir versuchen aktuell, uns solange wie möglich selbst um sie zu kümmern. Bei einem Stundensatz von ca. 60€/h des Dienstes erledigen wir den Einkauf lieber selbst, soweit/solange noch möglich. Natürlich gegen unseren Willen, aber unsere Mutter scheint hier leider am längeren Hebel zu sitzen.

Vielen Dank für die Zeit und Auskünfte. 

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Pflichtteil unterschlagen?

In einer Familie mit drei Kindern haben die Eltern ein gemeinsames Testament gemacht, sich zu Alleinerben erklärt und das Nacherbe so geregelt, dass zwei Kinder nach Ableben des Längerlebenden etwas weniger als der Pflichtteil bekommen. Der Dritte den Rest. Der länger Lebende kann das Testament aber ändern.

Vater stirbt. Nach Absprache mit dem Steuerberater der Mutter und der Mutter hat einer der beiden Minimalerben den Pflichtteil (also 1/12; sie lebten in Gütergemeinschaft) eingefordert und bekommen. Weil der Erbteil der anderen aus etwas Geld und einigen Wohnungen bestand, von deren Miete die Mutter leben wollte - in Wirklichkeit auch aus Nettigkeit - hat sie es nicht gemacht.

Acht Jahre später trifft man sich beim Notar, weil die Mutter nicht nochmals ein Pflichtteilthema haben möchte. Es wird eine Summe vereinbart und die beiden Minimalerben sollten auf ihren Pflichtteil verzichten. Weil in der Pflichtteilsvereinbarung die Wohnungen nicht enthalten sind, gibt es beim Notar eine Diskussion darüber, wie das denn sein kann. Die Mutter erklärt, dass die Wohnungen (Vaterteil der Tochter, die keinen Pflichtteil einforderte) ja erst bei Ihrem Ableben an die Tochter gehen sollen natürlich ihr zustehen! Mit dieser vor den drei Kindern und dem Notar getroffenen Aussage, die natürlich auch alle, die nicht lügen wollen bezeugen können (sicher die Erben), unterschreibt die Tochter den Pflichtteilsverzicht.

Zwei Jahre später überschreibt die Oma die Wohnungen an ein paar Enkel. Nebenbei bei dem Notar, der auch den Pflichtteilsverzicht beurkundete. Weil das Ganze noch sehr frisch ist, kann es sein, dass sie auch nur ihr Testament geändert hat. Die, die dabei waren, sagen entweder nichts (Enkel) oder wissen es nicht so genau (Oma).

Darf ein Notar mit einer Klientin insofern gemeinsame Sache machen, als dass er bei einem Pflichtteilsverzicht gut 3/4 des Erbes "vergisst", die Mutter reden lässt und nicht auf die Rechtsfolgen hinweist?

Gibt es ein Gesetz oder eine andere Handhabe, durch das die sich beim Pflichtteilsverzicht um ihren Pflichtteil betrogen fühlende Erbin gegen die Mutter, vielleicht auch den Notar vorgehen kann?

Es geht mir nicht darum, dass jeder mit seinem Erbe machen kann, was er will (irgendwie war das ja auch beim gemeinsamen Erbe vorgesehen) oder ob Pflichtteile gerecht sind. Es geht mir nur darum, ob bei einem Vertrag, der Schriftform erfordert, beim Notar gelogen und betrogen werden kann und der Betrogene keine Chance hat, sich zu wehren.

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Pflichteil einfordern wie ist etwa die Höhe im konkreten Fall ?

Pflichteil einfordern Berliner Testament Eltern erben gegenseitig , Kinder Pflichtteil , Eheliches Güterrecht Haus vorhanden Wert 400 Tausend -Vater steht alleine im Grundbuch , weil er ein Bauplatz vor 30 Jahren von seinen Eltern geschenkt bekam ! . Vater hat Grundstück geerbt von seinen Eltern vor 20 Jahren =50Tausend wert steht ebenfalls in Vaters Grundbuch - Mutter gestorben war überwiegend Hausfrau 2 Kinder 1 Kind will den Pflichtteil Mutter ist im Grundbuch nicht eingetragen ?? -Bargeld 10 Tausend vorhanden Was muss Vater als Pflichtteil abdrücken Gruß Karl

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Mein Vater verstarb 2010 und setzte mich & meinen Bruder als befreite Vorerben und meine Stiefmutter -die ein lebenslanges Wohnrecht in seinem/bzw. jetzt unseremHaus hat- als Nacherbin ein. Sie hat mündl. einen Pflichtteilsanspruch angekündigt, allerdings nicht weiter nachgefragt. Vermacht hat er ihr einen Festbetrag, der bereits an sie ausgezahlt wurde. Meine Fragen: 1. Hat sie Anspruch auf einen Pflichtteil, obwohl sie als Nacherbin im Testament steht? 2. Wem gehören die in der Wohnung befindlichen Gegenstände, wie Möbel, Bilder etc.,( sie sind in unserem Falle bei der Stiefmutter verblieben und auch nicht ohne Konfrontation zu bekommen)? Danke im Voraus!

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Also, wir hatten großen Familienrat, und irgendwie kamen wir nicht auf einen gemeinsamen Nenner. Vater hat nun gelesen, das man mit einem Vermächtnis das Erbe vorwegnehmen kann.

Da es aber nur das Haus zum vermachen gibt, unsere Frage: 1) Wenn Vater das Haus uns zwei Geschwistern vermacht, und im Todesfall beider Elternteile nur nur minimal Geld vorhanden ist, wie ist dann der Pflichtteil der übrigen Geschwister - die ja nichts, bzw. möglichst wenig erben sollen- zu berechnen?

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3) Ist es überhaupt möglich ein Haus zu vermachen, wenn es sonst nichts zu vererben gibt?

Vielen Dank schon mal im vor raus für alle informativen Antworten :)

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