Stiefmutter Alleinerbin, was tun?

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1 Antwort

Die Situaton ist etwas unklar.

  • Wie es scheint wir kein Erbe um den Pflichtteil gebracht. Damit entfällt der Anfechtungsgrund.

  • Im Prinzip wird ja das Wohnrecht/der Nießbrauch (was soll es denn sein?), als zusatzanteil ausgestzt.

  • Anscheinend sind die FRonten klar, Stiefmutter möchte Bargeld und Wohnrecht, Kinder das Haus.

Wenn das geklärt ist, wozu der Streit? dann geht es doch nur noch um Ausgleich der Interessen.

Also auf zum Notar. Die Stiefmutter verzichtet gegen ein Wohnrecht für X-Jahre und gegen Y-Euro aus dem Erbe auf Ihren Teil am Haus.

Ist eine Urkunde von 1 seite.

Micky7019 24.10.2010, 02:03

Hallo, brauche nochmal dringend Hilfe, da der Testamentsvollstrecker das Haus versteigern lassen möchte. Eine Einigung mit den Kindern kommt nicht zustande, da diese nicht genug Geld für das Haus aufbringen können.

Den Kindern gehören seit 5 Jahren 25% vom Haus aus dem Erbe der Mutter. Stiefmutter hat die anderen 75% vom Vater geerbt. Testament ist noch nicht vollstreckt, eine Auflistung des Nachlasses ist noch nicht erfolgt. Kinder möchten nicht verkaufen, da das Haus ein Familienangehöriger bekommen sollte. Der Anwalt der Stiefmutter, gleichzeitig Testamentsvollstrecker, will jetzt Zwangsversteigerung nach §180 ZVG beantragen, Kinder bieten Ihre Anteile aber der Stiefmutter zum Verkehrswert an und fordern als Pflichtteilsberechtigte ein Verkehrwertgutachten zum Zeitpunkt des Erbfalles. Kann trotzdem Zwangsversteigerung von der Stiefmutter beantragt werden? Mit einem Verkauf möchte niemand etwas zu tun haben, da es der Wunsch des Vaters war, dass das Haus in der Familie bleibt, wenn die Stiefmutter sich als Familienmitglied darüber hinwegsetzt, ist das ihre Entscheidung. Desweiteren scheinen Baugenehmigungen zu fehlen und niemand will sich in die Nesseln setzen.

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wfwbinder 24.10.2010, 20:11
@Micky7019
  • Wenn der Vater wollte, dass das Haus in der Familie bleibt, htte er nict so in Testament erstellen, sondern einen Erbvertrag abschißn sollen.

  • aus der geschilderten Situation gibt es nur die Chance der Zwangsversteigerung zum Zwecke der Auseinandersetzung (also es wrd versteigert und jeder bekommt seinen Anteil aus dem Versteigerungserlös). Wenn die 2. Ehefrau den Anteil nicht kaufen will, oder sich eine leichtere Lösung durch die Versteigerung erhofft, kann man nichts machen.

  • Wenn die

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wfwbinder 24.10.2010, 20:38
@wfwbinder

Wenn die 2. Ehefrau nicht kaufen, will, oder auch ncht kan kappt es nicht. Möglich wäre auch, sie denkt es aus der Versteigerung billiger zu bekommen.

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Micky7019 05.11.2010, 06:48
@wfwbinder

Tja, nun wird verkauft. Aufgrund der Androhung des Testamentsvollstreckers das Haus zwangsversteigern zu lassen, haben alle dem Verkauf zugestimmt. Jetzt gibt es aber diverse Fragen, da nur 75% des Hauses zur Erbmasse gehören und der Rest Eigentum der Kinder ist. Wie wird sichergestellt, dass den Miteigentümern durch den erzwungenen Verkauf kein Schaden oder Minderwert entsteht? Wer legt den Kaufpreis fest? Der Testamentsvollstrecker gibt nur eine grobe Schätzung ab. Die Stiefmutter bewohnt das Haus, zieht jetzt aber aus. Wer stellt sicher, dass der Wert des Hauses erhalten wird (im Winter jetzt z.B. Wasserrohrbruch, wenn Heizung nicht läuft, Beschädigungen durch Schneelasten, etc., Winterdienst). Wer zahlt Energiepass? Schließlich will nur die Stiefmutter verkaufen. Die Stiefmutter hat nicht vor, dass Haus leer zu hinterlassen sondern wird 99% aller Sachen einfach liegen lassen. D.h. Haus, Garage und Dachboden sind vollgemüllt. Das senkt definitiv den Verkaufswert des Hauses, zumal man sich so gar kein Bild über die Raumgrößen machen kann und Möbel älterer Leute nicht jedermanns Geschmack sind. Ich würde auch lieber einen leeren Raum sehen und mir dann meine Vorstellungen machen und mal etwas ausmessen können.Der Testamentsvollstrecker muß ja den Wert des Erbes erhalten und ggfs. vermehren, bisher macht er aber nichts als sich auf die Angaben der Erbin zu verlassen, eine unvollständige Kontenübersicht abzugeben und eine ungenaue Schätzung zum Hauswert mit Übergabe des Verkaufes an den Makler. Auch bewertet er den Hausrat mit 0,00 Euro, obwohl sich Schmuck, eine Standuhr und Sammelgegenstände im Nachlass befinden.

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wfwbinder 05.11.2010, 09:35
@Micky7019

Ihr seid eine Grundstücksgmeinschaft. Als slche müßt Ihr das Haus in Ordnung halten.

Die Frau muss das Haus natürlich selbst räumen, bzw. die Kosten tragen. Das kann ggf. von Ihrem Verkaufserlös abgezogen werden.

Das gleiche gilt für die Verkehrssicherungspflicht. die Grundstücsgemeinschaft muss sich einigen, wie der Schnee geräumt wird, die Heizung geregelt wird usw.

Preisfindung? Zusammensetzen und festlegen, wie man verkaufen will.

Ich weiss, ich habe gut schribn, aber es sind eben Sachen die geregelt werden müssen.

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