Steuerzahlung auf Erbe - Wer zahlt?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das nennt man gegenseitiges Vertrauen;-)

Das volljährige Patenkind muss ohnehin selber eine Schenkungsanzeige an das Finanzamt machen und kann darin vermerken, dass die Schenkungsteuer vom Testamentsvollstrecker (Name, Adresse) einbehalten und vermutlich abgeführt wurde.

Andernfalls hätte der Testamentsvollstrecker auch das Problem, ob das liebe Patenkind wirklich die Schenkungsteuer abgeführt hätte, denn der Testamentsvollstrecker bliebe auch dafür in der Zahlungspflicht.

Testament! vorhanden Bevollmächtigte manipuliert Konten und ist Testamentvollstreckerin Was tun.?

Ich werde wohl irgendwann ein Erbe antreten, welches meine Freundin in einem schriftlichen Testament für mich und eine andere Dame festgehalten hat.

Nun treten kurz nach der Beerdigung fragen auf? Die Freundin hat einer fremden Frau Vollmachten erteilt, damit diese für sie, ihre Rechtsgeschäfte wahrnehmen kann.

Wir haben ledeglich von der Frau, eine eigene Kostenaufstellung für Einnahmen und Ausgaben erhalten.

Die Sterbeurkunde und das Testament liegen uns nur in Kopie vor. Diese Frau wird im Testament nur mit Vor und Zunamen als Testamentvollstreckerin gennant.

Wir haben berechtigte Zweifel, das hier nicht alles mit rechten Dingen zu geht, weil uns einige Kontobewegungen irrtieren. Hier wurde vom Girokonto z.b 30.0000 euro abgehoben, obwohl das Konto gar keine Deckung hergab, sondern im Gegenteil ein Minus entstand. Am gleichen Tag wurde allerdings vom Depotkonto die gleiche Summe 30.000.00 euro auf das Girokonto überwiesen.

Warum?

Ich befürchte, das diese Frau Geld unterschlagen hat. Was können wir tun.

Ich habe um Herausgabe sämtlicher Kontenbewegungen, Depot-Tagesgeld,

Lebensversicherung, Kontoauszüge und Sterbeurkunde im Orginal ggf. Kopie gebeten. Diese Frau taucht ab und meldet sich nicht mehr

...zur Frage

Erbrecht: Haben drei enterbte Söhne ein Recht auf fiktiven Mehrwert bei Hausverkauf zu Lebzeiten unter "Kurswert"?

Hallo zusammen,

ich habe die Möglichkeit als Außenstehender (Freund, nicht verwandt) eine Immobilie zu einem Preis von 500.000€ zu kaufen, da ich den Besitzer kenne und er mir einen "Freundschaftspreis" machen würde. Der Wert der sich auf dem freien Markt erzielen lassen würde, läge etwa 50.000€ bis 100.000€ höher, je nachdem wie viel Geschick/Glück man hat und wie viel Zeit man investiert.

Die drei Söhne des Besitzers sind enterbt und erhalten somit nur Ihren Pflichtteil, Alleinerbe soll sein einziger Enkel sein.

Der Besitzer macht sich nun Sorgen, dass bei seinem Tod seine drei enterbten Söhne seinen Enkel verklagen können mehr als jeweils den Pflichtteil von 500.000€ zu erhalten, etwa den Pflichtteil, der bei einem fiktiven Erbe von 600.000€ entstehen würde.

Ist das möglich, wenn der Besitzer an eine dritte Person die Immobilie zu einem Preis, der niedriger als der unter Umständen zu erzielende Preis ist, verkauft? Für mein Verständnis handelt es sich dabei ja nicht um eine Schenkung.


Vielen Dank für Ihre Antworten,


LG

...zur Frage

Haus mit Schulden übertragen, was im Todesfall?

Hallo,

meine Eltern besitzen zwei Häuser. Das eine wurde vor Jahren bereits an mein Geschwister übertragen, das andere, in dem meine Mutter derzeit noch lebt soll nun an mich übertragen werden. Meine Mutter wird eine Wohnung beziehen. Ein (hoher) finanzieller Ausgleich an meine Mutter ist meinerseits bereits erfolgt. Jedoch sind auf dem Haus noch sehr hohe Schulden (über 120000€). Meine Mutter wird/möchte diese weiterhin abtragen, ich frage mich jedoch, was ist, wenn ihr etwas passiert. Werden die Schulden automatisch an mich übertragen, weil ich der Eigentümer des Hauses bin oder an mein Geschwister und mich zu gleichen Teilen, weil wir beide Erben sind? Was wäre mit der Überlegung, das Erbe auszuschlagen (was ich eigentlich gar nicht will und nicht drüber nachdenken will, momentan stünde da allerdings eine sehr hohe Summe im Raum)? Ginge das in diesem Fall überhaupt? Weil ich ja der Eigentümer des Hauses bin, auf dem die Belastung eingetragen ist. Könnte man mir das Haus dann quasi weg pfänden, obwohl es ja meiner Mutter nicht mehr gehört?

Ein ziemlich komplizierter Fall, ich hoffe aber, dass es vielleicht die ein oder andere hilfreiche Antwort gibt.

Vielen Dank und viele Grüße

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?