Steuervorteil ehrenamtliche Tätigkeit

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4 Antworten

Nicht jede ehrenamtliche Tätigkeit ist mit 2400,00 € Freibetrag verbunden. Zu beachten ist § 3 Nr. 26 a ESTG : sonstige ehrenamtliche Tätigkeit, da ist der Freibetrag auf 720 € beschränkt, verbunden mit Einschränkungen, z.B. muss die Vergütung an Vorstandsmitglieder in der Satzung geregelt sein. Nach meiner Erfahrung mit unserem Finanzamt gibt es auch Probleme, wenn die Zahlung an Ehrenamtliche schriftlich mit der Pflicht zur Rückspende verbunden ist. Deshalb solche Vereinbarungen mit dem Ehrenamtlichen nur mündlich vereinbaren, mit der Gefahr dass die Spende nicht kommt !!

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Kommentar von jack90
16.02.2015, 18:24

Danke für die Antwort. Ich glaube das ist für den Verein zu riskant und könnte den passiven Mitgliedern auch nicht erklärt werden, falls die Spende nicht zurückkommt..

Vllt fällt jemandem ja noch eine Möglichkeit ein, damit man irgendwelche Steuervorteile nutzen kann.. Gerne her damit :)

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Wenn von vorneherein vereinbart ist, dass die Vergütung nur gezahlt wird, wenn eine Rückspende statt findet, dann sieht das Finanzamt das als Gestaltungsmißbrauch und die ganze Sache löst sich in Rauch auf.

Der Empfänger der Vergütung benötigt ein Anspruch die Vergütung, und nur wenn dieser Anspruch tatsächlich vorhanden ist, dann kann auch etwas "zurückgespendet" werden.

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Es besteht durchaus die Möglichkeit auf Aufwandsersatz oder Tätigkeitsvergütung durch eine Rückspende zu verzichten und somit eine Zuwendungsbescheinigung zu erhalten.

Diese Spendensumme wirkt sich bei der Einkommenssteuererklärung günstig aus.

Hier kannst Du etwas über diese Praxis erfahren:

http://www.ehrenamt.bayern.de/service/lexikon/neue/24978/index.php

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Kommentar von jack90
15.02.2015, 19:02

Danke für den Link! Leider ist es so, wie ich es befürchtet habe.. Man darf den Verzicht nicht als Bedingung stellen.. :/

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Wollt Ihr nicht, da wo es passt, etwas tun, was auch was bringt?

Zahlen 2.400,-, die bleiben steuerfrei Nach § 3 Nr. 26 EStG.

Dann Spendet man die 2.400,- zurück und zieht gem. § 10 b EStG als Spende ab. das bringt wenigstens etwas.

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Kommentar von jack90
15.02.2015, 20:20

also das mit den 190€ war nur ein Beispiel.

Desweiteren habe ich gelesen, dass der Verein ja auch dazu in der Lage sein muss den Betrag zahlen zu können.

Wenn ich z.B. sage, dass ich alle aktiven Mitgliedern 1200€ im Jahr zahle (z.B. 20 Personen * 1200 = 24.000€) und dem Verein stehen nur 10.000€ Einnahmen im Jahr gegenüber, dann passt das ja nicht.. Da würde ich vermuten, dass sich das Finanzamt dann auch einmischt..

Das weitere Problem, was sich stellt ist, dass das Geld, meiner Meinung nach, auch in einem Verein bleiben sollte. Laut dem Link oben geht es aber nicht, dass man die Aufwandsentschädigung an eine Zwangsrückspende knüpft, daher hätte ich die Angst, dass ein Mitglied irgendwann (z.B. im Streit) sagt, dass die Rückspende entfällt..

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