Steuervorteil ehrenamtliche Tätigkeit

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3 Antworten

Wollt Ihr nicht, da wo es passt, etwas tun, was auch was bringt?

Zahlen 2.400,-, die bleiben steuerfrei Nach § 3 Nr. 26 EStG.

Dann Spendet man die 2.400,- zurück und zieht gem. § 10 b EStG als Spende ab. das bringt wenigstens etwas.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

also das mit den 190€ war nur ein Beispiel.

Desweiteren habe ich gelesen, dass der Verein ja auch dazu in der Lage sein muss den Betrag zahlen zu können.

Wenn ich z.B. sage, dass ich alle aktiven Mitgliedern 1200€ im Jahr zahle (z.B. 20 Personen * 1200 = 24.000€) und dem Verein stehen nur 10.000€ Einnahmen im Jahr gegenüber, dann passt das ja nicht.. Da würde ich vermuten, dass sich das Finanzamt dann auch einmischt..

Das weitere Problem, was sich stellt ist, dass das Geld, meiner Meinung nach, auch in einem Verein bleiben sollte. Laut dem Link oben geht es aber nicht, dass man die Aufwandsentschädigung an eine Zwangsrückspende knüpft, daher hätte ich die Angst, dass ein Mitglied irgendwann (z.B. im Streit) sagt, dass die Rückspende entfällt..

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@jack90
  1. Diese Vorschriften sind ja nicht dazu da, dass jede Vereinsaktivität der Mitglieder vergütet wird, sondern gilt für Übungsleiter usw.

  2. Ich glaube das ist für den Verein zu riskant

Macht es doch umgekehrt, man spendet den Betrag und dann kommt die Vergütung.

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Nicht jede ehrenamtliche Tätigkeit ist mit 2400,00 € Freibetrag verbunden. Zu beachten ist § 3 Nr. 26 a ESTG : sonstige ehrenamtliche Tätigkeit, da ist der Freibetrag auf 720 € beschränkt, verbunden mit Einschränkungen, z.B. muss die Vergütung an Vorstandsmitglieder in der Satzung geregelt sein. Nach meiner Erfahrung mit unserem Finanzamt gibt es auch Probleme, wenn die Zahlung an Ehrenamtliche schriftlich mit der Pflicht zur Rückspende verbunden ist. Deshalb solche Vereinbarungen mit dem Ehrenamtlichen nur mündlich vereinbaren, mit der Gefahr dass die Spende nicht kommt !!

Danke für die Antwort. Ich glaube das ist für den Verein zu riskant und könnte den passiven Mitgliedern auch nicht erklärt werden, falls die Spende nicht zurückkommt..

Vllt fällt jemandem ja noch eine Möglichkeit ein, damit man irgendwelche Steuervorteile nutzen kann.. Gerne her damit :)

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Es besteht durchaus die Möglichkeit auf Aufwandsersatz oder Tätigkeitsvergütung durch eine Rückspende zu verzichten und somit eine Zuwendungsbescheinigung zu erhalten.

Diese Spendensumme wirkt sich bei der Einkommenssteuererklärung günstig aus.

Hier kannst Du etwas über diese Praxis erfahren:

http://www.ehrenamt.bayern.de/service/lexikon/neue/24978/index.php

Danke für den Link! Leider ist es so, wie ich es befürchtet habe.. Man darf den Verzicht nicht als Bedingung stellen.. :/

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