Steuersituation bei zwei geringfügigen Beschäftigungen (Studentin)

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3 Antworten

Hi, also es ist so:

unter 400€ musst du keine Steuern zahlen (keine Steuererklärung etc) weil es ein Minijob ist.

Wenn du jetzt aber mehr verdienst dann hwirst du in die Kategorie "Midijob" eingestuft (wer sich den Namen ausgedacht hat, der...) von 400.01€ bis 800€ geht der Prozentsatz für die Solzialversicherung von 4% bis 21% hoch. Du zahlst deinen Betrag irgendwo zwischen, 4 und 21% aber dein Arbeitsgeber muss die vollen 21% Prozent zahlen. Ich schätz mal dass du deswegen zusammengefaltet wurdest...

Soweit ist die Regelung wenn du EINEN Arbeitsgeber hast.

Wenn es zwei sind dann müssen ALLE Minijobs versicherungspflichtig, sobald du über 400 INSGESAMT kommst. Wie man das dann genau regelt wirst du wohl mit deinem Arbeitsgeber regeln müssen, ich hab immer nur einen Arbeitgeber gehabt. Mach dir jetzt aber keinen Kopf, Scheiße gebaut, Augen zu und durch. Wahrscheinlich muss iwo iwas nachgezahlt werden. Aber ich würde dir dringend raten von jetzt an deinen Arbeitgeber so was zu sagen. Soll heißen auch den zweiten Arbeitsgeber Bescheid geben...

Das ist wirklich so. Man kann zwar mehrere Minijobs haben, aber insgesamt nicht mehr als 400/Monat damit verdienen. Finde ich logisch, denn wäre es anders, könnte man mit 10 verschiedene Minijobs a`400,00 = 4.000/Monat verdienen, sozusagen steuerfrei. Und die Menschen, die ihr Gehalt versteuern? Warum denkst Du tun die das? Der zusammenfaltende Chef hatte Dich zu Recht beschuldigt, denn üblicherweise füllt man zu Beginn einer solchen Tätigkeit einen Vertrag aus, in dem genau so etwas drinsteht.

Du darfst ja trotzdem arbeiten gehen, es heißt dann eben nur nicht mehr Minijob.

Ausserdem weiss doch jeder, dass man seinen Chef informieren sollte, wenn man noch woanders arbeitet!

Abgesehen davon, wenn kein Bafög-Anspruch besteht, müssen die Eltern Unterhalt zahlen! Ausserdem kann man auch einen Studienkredit aufnehmen. Es gibt also genug Möglichkeiten...

Das ist schon richtig dass ich weiter arbeiten gehen darf. Allerdings bin ich weder Deutsche noch EU-Bürgerin, soll heißen dass ich weder von meinen Eltern unterstützt werden kann (in meinem Land gibt es gerade eine große Wirtschaftskrise), noch dass mir eine Bank einen Kredit geben würde. Oder stimmt das nicht mit dem Kredit?

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