Steuerrückerstattung bei einer Abfindung

2 Antworten

Einkünfte, die dem Progressionsvorbehalt unterliegen - und dazu zählt auch das Arbeitslosengeld, verpflichten zu weiteren Einkommenssteuererklärungen.

Wenn Du mir Dein normales Gehalt nennst und die Höhe des ALG I, sowie den Familienstand, kann ich Dir das berechnen.

Aber es wird wegen des Progressionsvorbehalts auf das ALG I vermutlich weniger sein, als erwartet.

kein problem

brutto 4500 € = 3200 netto wegen zuschuss privater krankenversicherung

alg 1 = 1680 €

single steuerklasse 1

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@Netter1000

Du hast durch die Abrechnung im Jahr 2015, mit geringen anderen Einkünften kommt ohne die Abfindung nur eine Jahressteuer von 664,- raus. mit der Abfindung 1/5 davon = 30.000,- das bringt es auf ca. 8.500,-

Das ALG I bringt Dir ein Problem, da kommt nichts mehr raus, sondern Du solltest einige Tausend für eine Nachzahlung zurück legen.

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Frage zur Lohnsteuerbescheinigung, Abfindung nach Aufhebungsvertrag, Nettogehalt stimmt nicht, was kann ich tun?

Liebes Finanzfrage-Forum,

Ich hoffe sehr, von euch/Ihnen einen Rat zu bekommen. Vielen herzlichen Dank schon mal für das Lesen meiner Frage!

Folgendes Problem:Zum 31.12.2014 habe ich mich von meinem ehem. AG getrennt (aus betriebsbedingten Gründen, Aufhebungsvertrag nach Elternzeit). Die Abfindung wurde im Januar 2015 ausgezahlt. Nun habe ich die Lohnsteuerbescheinigung erhalten und festgestellt, dass ich ca. 5000,- EUR zu wenig ausgezahlt bekommen habe.Abfindungsbetrag brutto (in Zeile 10 eingetragen): 35.650,-Lohnsteuer (Zeile 11): 4.210,-Soli (Zeile 12): 232,-Kirchenstr. (Zeile 12): 379,-Ich gehe davon aus, dass die Fünftelregelung angewendet wurde, da die Steuern sehr niedrig sind und der Betrag in Zeile 10 eingetragen wurde. Korrekt? Außerdem hatte mir die Buchhaltung damals gesagt, dass dies automatisch gemacht werden würde.

Das Problem: im Januar 2015 habe ich nur 25.000,- EUR ausgezahlt bekommen. Wo liegt mein Denkfehler? Wenn ich die Beträge vom Brutto abziehe komme ich doch auf ca. 30.000,- EUR netto? Sonstige Abzüge wurden nicht gemacht meines Wissens. Hat jemand einen Rat? Lt. Finanzamt, die ich bereits danach gefragt habe, wäre nicht korrekt abgerechnet worden. Mein AG reagiert leider nicht auf meine 5 Nachfragen. Ich überlege nun, einen Rechtsanwalt einzuschalten, wollte aber vorher natürlich ganz sicher sein...

Ich bedanke mich nochmals sehr herzlich für Ihre Zeit und Hilfe.Freundliche GrüßeIlona S.

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