Steuerrecht Einzelveranlagung / getrennte Veranlagung - ergeben sich Nachteile?

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3 Antworten

Die beiden Antworten kann man so nicht lassen, aber davon später.

Was du gelesen hast, ist nur die Minireform der Ehegattenveranlagung. Wählen kann man schon - nur heißt die getrennte Veranlagung jetzt nicht mehr so, sondern eben Einzelveranlagung. Was aber günstiger ist, muss man sich im Einzelfall immer ausrechnen.

Die Zusammenveranlagung führt nicht immer zu besseren Ergebnissen. Wenn einer 1 Mio verdient und der andere 1.000, so führt eine Zusammenveranlagung dazu, dass die 1.000 mit 45% besteuert werden statt mit Null.

Also immer hübsch durchrechnen.

Bei Einzelveranlagung wird jeder Ehegatte/Lebenspartner getrennt betrachtet und nach der Grundtabelle besteuert.

Bei gemeinsamer Veranlagung nach der Splittingtabelle, dies ergibt für Paare mit stark unterschiedlichem Einkommen einen Steuervorteil.

Die Einzelveranlagung stellt in jedem Fall eine schlechter Stellung dar.

Es sind eine ganze Reihe von Konstellationen denkbar, bei denen die Einzelveranlagung Steuern spart.

Außer beim Extrembeispiel von Enno häufig dann, wenn z. B. ALG1, Krankengeld, erziehungsgeld u. ä. (Progressionsvorbehalt) mit im Spiel sind.

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