Steuerprogramm Elster oder Wiso benutzen?

4 Antworten

Welche Einkünfte hast Du denn? Die Verpflichtung zur elektronischen Abgabe besteht nur bei Gewinneinkünften. https://www.finanzamt.bayern.de/Fuerth/Verpflichtung_elektronische_Abgabe.pdf

WISO ist eine Elster-Software. Du kannst die Steuererklärung damit erstellen. Du solltest darauf achten, wenn Du die Software erwirbst, dass sie auch für Deine Einkunftsarten geeignet ist. Meistens sind die Arbeitnehmerversionen auch für Vermietung geeignet, nicht aber für gewerbliche Einkünfte. Aber wie das bei WISO ist, das weiß ich nicht.

Die kostenlose Software der Finanzverwaltung steht für 2019 letztmals zur Verfügung und läuft dann aus. Hier sind die Eingabefelder stark an die amtlichen Formulare angelehnt, was für viele eine Erleichterung ist.

Auch mit Mein Elster (elster.de) kannst Du die Steuererklärung erstellen. Das ist womöglich etwas unübersichtlicher, aber weil ElsterFormular zukünftig wegfällt die beste kostenlose Alternative.

Wenn Du viele Rechnungen aufführen möchtest dann solltest Du Deine Summen vielleicht vorher in einer Tabellenkalkulation bilden. In der Regel interessiert sich das Finanzamt nicht für die einzelnen Posten, und wenn, dann wird eine Liste oder die Rechnungen angefordert werden. In Deinem Fall scheint ja dem Finanzamt schon alles vorzuliegen.

Eigentlich solltest Du ja auch eine eigene Ausfertigung Deiner Aufstellungen für Dich behalten haben, so dass Du diese problemlos in die Software übertragen kannst.

Herzlichen Dank für deine Antwort. Natürlich habe ich die Aufstellungen schon im PC, ich musste diese auch meinem Schweizer Steueramt einreichen. Ich habe nur Einnahmen aus Vermietung, ich werde den Schweizer Wohnsitz nicht aufgeben und bin in der Schweiz steuerpflichtig. Herzlichen Dank, dass ich jetzt weiss, dass ich die Exel-Aufstellung einreichen darf und die Beträge einfach in das Steuerformular eintragen kann.

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@Schulstrasse
in das Steuerformular

Vermutlich sind es doch "Steuerformulare", also neben Anlage V noch mindestens ein Weiteres, das Steuererklärung heißt.

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Tja, da ist wohl so einiges schiefgegangen.

Warum werden denn Belege an das Finanzamt geschickt? Das Finanzamt ist doch keine Aufbewahranstalt.

Sodann ist das Verhalten des Finanzamt von Anfang bis Ende schwer nachvollziehbar und die Steuerberaterin scheint auch nicht die hellste Kerze auf der Torte zu sein.

Die weiteren dir gemachten Angaben (Hausverkauf gewerblich, Umsatzsteuer) kannst du knicken, das ist falsch.

Und überhaupt passt hier nichts so richtig zueinander und ich fürchte, ohne einen Steuerberater, der auch was macht und zwar mal was Richtiges, wirst du diesen Knoten nicht lösen können.

Du also wieder.

Hier gibt es keine Bussandrohung.

Es gibt keine Ermessensveranlagung.

Man schickt unaufgefordert keine Belege ans Finanzamt.

Es ist wurscht, ob Du Ausländerin oder Klingonin bist - in Deutschland gelten die (man glaubt es kaum) deutschen Vorschriften.

Der Verkauf eines Hauses ist nicht "gewerbsmässig".

Es wird (bei Dir) auch keine Umsatzsteuer fällig.

Viel Spass - jetzt kommt wohl die Retourkutsche.

Es wird (bei Dir) auch keine Umsatzsteuer fällig.

Auf den Verkauf freilich nicht, das ist eine nicht steuerbare GiG.

Aber die Vermietung löst auf jeden Fall Umsatzsteuer aus. Betrachtungen über die Umsatzhöhe erübrigen sich, da sie nicht Kleinunternehmerin sein kann.

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Es gibt kein Finanzamt Deutschland, vermutlich meinst Du ein deutsches Finanzamt, aber egal.

Also ich lese daraus heraus, dass Du Schweizerin mit Wohnsitz in der Schweiz bist und in Deutschland ein Ferienhaus vermietet.

Du bist daher vermutlich in Deutschland nur beschränkt steuerpflichtig; dann macht es auch Sinn, dass Du nur irgendwelche Aufstellungen für das Haus einreichen wolltest.

Leider sagt mir "Ermessenveranlagung" nichts. Hast Du einen Einkommensteuerbescheid erhalten, in welchem Deine Einnahmen geschätzt wurden, oder hast Du lediglich eine Schätzungsandrohung erhalten?

Dem Finanzamt ist es egal, ob Du Elster oder WISO nutzt, Hauptsache es kommt am Ende eine Steuererklärung raus. Die Frage ist, ob WISO überhaupt beschränkte Steuerpflicht kann.

Das mit dem Hausverkauf und der Umsatzsteuer ist im übrigen komplett falsch.

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