Steuerpflicht bei Auszahlung nach ausgeschlagenem Erbe

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1 Antwort

Wie es aussieht hat man die einzige Chance zu fassen bekommen in dieser Koinstellation Erbschaftsteuer auszulösen.

Durch die Ausschlagungen ist dsas Haus an den Enkel gegangen (Sohn vom Sohn) udn wegen des Freibetrages für Enkel in Höhe von 200.000,- ist das auch steuerfrei.

Aber durch die fehlende Vereinbarung könnte man auf die Idee kommen (zumindest Finanzbeamte), dass der Enkel seiner Tante 75.000,- euro schenkt und das löst nach Abzug von 20.000,- Euro 15 % Schenkungssteuer auf die verbleibenden 55.000,- Euro aus, also 8.250,- Euro.

Ein Hunderter für etwas Beratung vorher investiert, hätte geholfen.

Oder Hast Du nur vergessen im Sachverhalt zu erwähnen, dass man eine entsprechende Vereinbarung über das Ausschlagen der Erbschaften, gegen eine Entschädigung für die Tante im Schrank hat? Dann wäre es eine Zahlung im Zuge der Erbauseinandersetzung und m. E. wegen des höheren Freibertrages frei.

So eine Vereinbarung muss nicht beurkundet sein.

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Ben0812 25.12.2014, 19:54

Vielen Dank für Ihre Antwort. Die Familie wurde anwaltlich, jedoch nicht durch einen Steuerberater beraten. Diese Vereinbarung existiert in jedem Fall mündlich, im Schrank müsste ich da nochmal gucken....hätte es aus Ihrer Sicht von Beginn an einen besseren Weg gegeben?

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Mikkey 25.12.2014, 20:04
@Ben0812

Na klar, nur Sohn a schlägt aus, Enkel a hätte dann gemeinsam mit Tochter b geerbt. Dann hätte die Zahlung ganz unzweifelhaft der Erbauseinandersetzung gedient.

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wfwbinder 25.12.2014, 20:08
@Ben0812

So wie @mickey schon schreibt (bzw. so ähnlich, aber das nimmt sich nichts), eine Vereinbarung, dass der Vater, die Tante und die Nichte ausschlagen und der Enkel im Ausgleich an die Tante 75.000,- = Höhe von deren gesetzlichem Erbe zahlt.

Das hätte der Anwalt innerhalb von 15 Minuten, einschließlich einer Tasse Kaffee erledigen müssen und dafür eine Stunde Arbeit liquidieren können.

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Ben0812 25.12.2014, 20:23
@wfwbinder

Okay, also wäre jetzt ein Anwalt auch die richtige Anlaufstelle, um die Verinbarung noch einmal schritlich zu fixieren - also ein anderer Anwalt?! Oder kann die Famlie das mit Euren Hinweisen selbst formlos aufsetzen?

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Ben0812 25.12.2014, 20:15

Vielen Dank für Ihre Antwort. Die Familie wurde anwaltlich, jedoch nicht durch einen Steuerberater beraten. Diese Vereinbarung existiert in jedem Fall mündlich, im Schrank müsste ich da nochmal gucken....hätte es aus Ihrer Sicht von Beginn an einen besseren Weg gegeben?

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