Steuernummer für Kleingewerbe?

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Eine Steuernummer hast du für das Gewerbe und muss auf der Rechnung vorhanden sein. Die müsstest du allerdings relativ schnell bekommen. Als Kleinunternehmen musst du allerdings keine Umsatzsteueridentifikationsnummer auf den Rechnungen ausweisen. Nur der entsprechende Hinweis, dass du Kleinunternehmer bist.

Nur der entsprechende Hinweis, dass du Kleinunternehmer bist.

Woraus soll sich denn diese Verpflichtung ergeben?

Es ist gerade umgekehrt: Weder Steuernummer noch dieser Satz sind notwendig für die Rechnung eines Kleinunternehmers.

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Frage bezüglich einer unregelmäßigen freiberuflichen Tätigkeit?

Hallo,

meine Freundin ist Studentin und war seit Anfang dieses Jahres in geringem Umfang freiberuflich (Künstlerin) tätig. Sie hat insgesamt 1300 Euro an Gewinn erzielt. Da ihr Einkommen jedoch unter dem Grundfreibetrag von 9.168 Euro (2019) liegt, sollte sie nicht (als momentan Ledige) steuerpflichtig sein.

Wir haben allerdings vor, dieses Jahr noch zu heiraten und wollen die Steuerklassen 3 (für mich) und 5 (für sie) wählen. Da ich jedoch fest angestellt bin und somit unser gemeinsames Einkommen höher als 18.336,00 € (Grundfreibetrag für Ehepaare bei gemeinsamer Veranlagung zur Einkommensteuer) betragen wird, würde ich gerne erfahren, wie wir nach dem Steuerklassenwechsel verfahren sollten. Ist es dann möglich, bei der gemensamen Steuererklärung nächstes Jahr einfach ihre freiberuflichen Tätigkeiten miteinzugeben, ohne sie vorher als Freiberufliche beim Finanzamt eintragen zu lassen? Ihr Einkommen ist sehr unregelmäßig. Sie weiß nicht mal, ob sie auch nächstes Jahr freiberufliche Aufträge kriegen wird.

Außerdem hat sie bezüglich ihrer freiberuflichen Tätigkeit eine Rechnung und einen freien Dienstvertrag ausfüllen müssen. In diesen hat sie keine Steuernummer eingeben können, weil sie keine hatte. In diesen steht jedoch der auszuzahlende Betrag, ihr Name, ihr Geburtsdatum, die Adresse und die Bankdaten drin. Auf diesen Papieren steht, dass der Auftraggeber eine Kontrollmitteilung ans Finanzamt machen wird und es sich dabei um eine selbstständige Tätigkeit handelt. Ist dies überhaupt rechtsgültig, wenn sie keine Steuernummer eingegeben hat? Wird so etwas vom Finanzamt berücksichtigt?

Ich frage, weil ich grundsätzlich keine Ahnung habe und bis jetzt nie eine Steuererklärung abgeben musste. Bitte entschuldigt mein Unwissen.

Vielen Dank.

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Abrechnungsfrage

Hallo. Ich habe da mal zwei knifflige Fragen.

Folgende Situation:

Ich habe im Dez. 2014 einen Monitor für einen Kunden bei meinem Händler bestellt. Der Händler hat den Betrag von 330€ Netto zzgl. USt abgebucht. Dem Kunden habe ich die Rechnung noch im Dez. 2014 ausgestellt, das Geld aber erst 2015 erhalten. Bei der Montage wurde festgestellt, dass der Monitor defekt ist. Die Abwicklung habe ich dann mit meinem Händler vorgenommen. Versteckter Transportschaden. Deswegen habe ich jetzt den Monitor zurück geschickt. Der Betrag von 330€ Netto zzgl. USt wird mir zurück überwiesen. Dafür habe ich jetzt, beim gleichen Händler, einen neuen Monitor bestellt.

Soweit die Geschichte. Das ganze wäre auch kein großes Problem. Jetzt das große "Aber":

Vorweg: Ich verwende den Standardkontorahmen 03 (SKR03). Von 2010 bis Ende 2014 habe ich auf die Kleinunternehmerregelung verzichtet, führte entsprechend die USt ab und konnte sie auch in meinen Rechnungen ausweisen. Seit 2015 habe ich dies beim Finanzamt (FA) umgestellt und nutze somit die Kleinunternehmerregelung. Der Grund: Ich widme mich inzwischen überwiegend Privatkunden und da bin ich zum größten Teil auch nur als Dienstleister tätig.

Ich teile meine Fragen auf:

1) Da ich die Ware 2014 bestellt habe, habe ich die USt geltend gemacht und vom FA die USt von 62,70€ zurück erhalten. Bei der Rücküberweisung sind diese 62,70€ natürlich auch mit drin. Daher werde ich die 330€ auf dem Erlöskonto 8400 verbuchen und die USt auf dem Konto 1776. Da stelle ich mir die Frage: Ist das richtig? Einerseits ja, denn der Kauf wurde ja rückgängig gemacht und die Steuer die ich vom FA bekommen habe, soll dieses ja auch wieder zurück bekommen. Andererseits nein, denn ich bin ja nun Kleinunternehmer und kann weder USt ausweisen noch muss ich sie abführen.

2) Jetzt habe ich den Monitor nochmals bestellt. Dieses mal als Kleinunternehmer. Ich zahle also den vollen Preis von 330€ + 62,70€ USt = 392,70€. Vom FA erhalte ich nichts zurück. Der Monitor ist jetzt also auf dem Konto Wareneingang 3400. Wenn ich diesen wieder verkaufe, darf ich auf meiner Rechnung die USt nicht ausführen, mein Kunde kann sie also auch nicht abführen. Allerdings handelt es sich dabei ja, in den Augen meines Kunden, lediglich um ein Austauschgerät. Er hat mir ja Anfang des Jahres meinen geforderten Betrag inkl. USt überwiesen und ich habe diese USt auch ans FA abgeführt (da die Rechnungsstellung 2014 war, musste ich das ja machen auch wenn ich jetzt der Kleinunternehmerregelung unterliege). Meine Frage nun: Muss ich meine ausgestellte Rechnung von 2014 an meinen Kunden stornieren, ihm den Betrag von X inkl. USt zurücküberweisen, dieses als Ausgang buchen undihm dann eine neue Rechnung OHNE ausgeführte USt ausstellen? Oder gebe ich ihm einfach den neuen Monitor und alles ist gut?

Einen Steuerberater suche ich noch auf, aber mich würde eure Meinung und euer Wissen dazu interessieren.

Vielen Dank!

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Fragen zum Kleingewerbe - OnlineShop - Ebay - Paypal - Buchhaltung - Gesetze

Hallo,

ich bin dabei einen Ebayshop zu öffnen (Kleinunternehmer) und hätte ein paar letzte Fragen. Vielleicht könnt ihr mir dabei helfen? Sie sind teilweise sehr speziell... deswegen gehe ich nicht davon aus dass jemand sie ALLE beantworten kann, aber ich freue mich über jede Teilantwort!

1.) Welche Belge sollte ich bei einem EIN- sowie VERKAUF über Ebay aufheben (Ausdrucken oder als Pdf speichern)? Artikelbeschreibung? "Einzelheiten über den Kauf" - Ansicht? Oder die Emailbenachrichtigung von Ebay? Und bei Paypal, die Email oder lieber die Transaktionsdetails-Seite?

2.) Ich habe meinen ganzen Keller voll von Waren, die ich im Shop verkaufen möchte. Ich habe keine Einkaufbelege und möchte die Einkäufe dieser nicht als Betriebsausgaben geltend machen um den Gewinn zu mindern. Ich möchte sie also von meinem Privatvermögen zum Betriebsvermögen machen. Muss ich irgendein Protokoll oder einen Beleg über diese Waren schreiben (was ich angesichts des imensen Aufwands nicht hoffe)?

3.) Laut Abgabenordnung heißt es, dass ich zwar nicht gegenüber privaten, aber gegenüber gewerblichen Käufern verpflichtet bin, eine Rechnung zu schreiben. Bin ich verpflichtet dies unaufgefordert zu tun, oder reicht es, wenn ich eine ausstelle, wenn der Käufer den Wunsch äußert?

4.) Muss ich Versandkosten für den Versand meiner Waren aufzeichnen? Muss ich irgendwo dokumentieren, mit welchen Briefmarken ich die Sendungen frankiert habe? Zumindest belege ich ja die Briefmarkeneinkäufe und mache sie als Betriebsausgaben geltend. Dann wäre es für mich eigentlich logsich, dass das FA, das sonst ja auch immer alles so genau wie möglich wissen will, auch wissen will wohin diese Briefmarken gehen. Anders könnte man diese (die Briefmarken) theoretisch auch zum Warenausgang zählen, welcher ja dokumentiert werden muss.

5.) Was muss in meiner EÜR formal zu einer Buchung alles notiert werden? - Datum der Buchung - Belegnr. (Referenz zum Beleg) - Einnahme bzw. Ausgabebetrag - Bezeichnung des Kontos (falls mehrere Konten vorhanden) Die obigen Punkte sind klar. Wie sieht es z.B. mit einem Kommentar bzw. Beschreibung des zugrunde liegenden Sachverhalts aus? Z.B. die Beschreibung der verkauften Ware. Oder würde reichen zu schreiben "Verkauf über Ebay". Ist sowas überhaupt Pflicht? Ich würde nämlich gerne darauf verzichten, weil man die Info sowieso aus dem Beleg entnehmen könnte, wenn es einen interessiert.

6.) Angenommen, ein Käufer reklamiert einen defekten Artikel und ich sende ihm einen neuen unentgeldlich zu. Muss ich diesen Warenausgang irgendwie irgendwo protokollieren?!

7.) Wenn ein Kaufvertrag abgeschlossen wird,z.B durch Ebay, und dieser anschließend storniert wird, muss ich dieses Ereignis irendwie protokollieren/festhalten, oder kann ich es ignorieren? Was ist mit einer bereits ausgestellten Rechnung, wenn der Kaufvertrag widerrufen wird? Kann ich die Rechnung löschen und so tun, als hätte sie nie existiert, oder muss ich sie aufbewahren?

Danke

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