Steuernachzahlungen auf Grund von Rückstellung im Rahmen der Wohlverhaltensperiode

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2 Antworten

Zusammen mit Deinem Kommentar zu der Antwort von Vulkanismus, die übrigens korrekt ist und eine Hilfe sein sollte, wird langsam ein Schuh draus.

Nachzahlung wegen der Aufhebung  einer Rückstellung ist logisch, Nachzahlung wegen einer Rückstellung war unlogisch.

Wenn Ihr einen Steuerberater habt (was im Sachverhalt auch nicht stand, dort war davon die Rede, dass ihr die Rückstellung gebildet hattet, was Selbstbearbeitung vermuten lies), so wusste der vom Insolvenzverfahren udn hätte, von sich aus die Rückstellung korrigieren müssen, denn die Nachzahlung wäre in die Privatinsolvenz einbezogen werden müssen.

http://www.ra-franzke.de/beratung/verbraucherinsolvenz/faq/steuerschulden/

Ihr solltet klären, wann die Voraussetzungen für die Auflösung der Rückstellung vorgelegen haben. Eventuell kann man die Steuerforderung noch in das Insolvenzverfahren einbeziehen.

Nicht einfach, aber es besteht evtl. eine Chance. Der Link kommt in einem Kommentar.

Es wäre einfach interessant zu wissen, ob ein Steuerbescheid geändert wurde (wenn ja, welches Jahr), oder ob es in einem aktuellen Bescheid enthalten ist.

So, oder so:

1. Einspruch einlegen 2. Antrag auf Aussetzung der Vollziehung

aber nicht um die Schulden zu schieben, sondern nur um Zeit zu gewinnen, die Sache zu klären, wie es geregelt werden kann.

Vorab: Deine Insolvenzverwalterin ist in dieser Sache - vornehm ausgedrückt - wenig hilfreich.

Sie kann nicht beurteilen, ob die Forderung des Finanzamts berechtigt ist. Oder ist sie auch Steuerberaterin?

Wenn sie schon sagt, dass sie zurecht besteht, wie kommt sie dann auf Aussetzung der Vollziehung - dafür gibt es keinen Grund.

Aus Deiner Insolvenz hättest Du doch lernen müssen, dass warten das schlechteste ist, was Du tun kannst.

Du dackelst also sofort zum Finanzamt. Dort gehst Du zur Vollstreckungsstelle. Dem Bearbeiter schilderst Du die Lage - er wird Dir weiterhelfen.

Garnichtsotoll 13.03.2015, 12:30

Danke erst einmal für eine Antwort, die ich leider wenig hilfreich finde- aber - vielleicht/ bestimmt habe ich mich nicht deutlich genug ausgedrückt!!!

1.Laut meinem Steuerberater ist die Nachberechnung bzw. Aufhebung der Rückstellung korrekt.

2.Aussetzung soll beantragt werden, um ZUNÄCHSTdie Zahlungsverpflichtung zu umgehen.

  1. lernen müssen!? Ich habe nicht gewartet! Der Bescheid kam gestern!

  2. Das Finanzamt befindet sich in Bayern und ich lebe mittlerweile in Bremen - also so gerne ich "dackeln" würde...ich habe es eben telefonisch versucht und wurde auf Montag vertröstet.

Dennoch Danke!

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blackleather 13.03.2015, 14:30
@Garnichtsotoll

Laut meiner Insolvenzverwalterin ist diese Forderung berechtigt und ich solle die Aussetzung der Vollstreckung beantragen

§§ 257 ff. AO, nicht § 361AO!

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vulkanismus 13.03.2015, 16:59
@Garnichtsotoll

Vom Steuerberater hast Du in der Frage nichts gesagt (Mangel im Sachverhalt).

Auch ein unbegründeter Antrag entbindet Dich nicht von der Zahlungsverpflichtung.

Du hast doch gefragt, ob Du warten sollst, bis die Vollstreckung einschreitet. Also!

Das Finanzamt befindet sich nicht in Bayern. Es ist immer da, wo Du wohnst - also in Bremen (woher der Bescheid kam ist egal).

Du gehst also am Montag zum Finanzamt.

Ich verspreche Dir großen Ärger, wenn Du das nicht tust.

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Primus 13.03.2015, 17:34
@vulkanismus

@Garnichtsotoll: An Deiner Stelle wäre ich vulkanismus dankbar für den Rat, denn er weiß wovon er spricht.

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