Steuernachzahlung mindern?

4 Antworten

Nur nebenbei: Hast Du die Nebentätigkeit denn Ende 2016 wieder eingestellt? Oder auch in 2017 und 2018 fortgeführt? Die Steuererklärung für 2017 ist ja auch schon überfällig.

Außerdem wird mit dem Steuerbescheid ja normalerweise gleichzeitig eine Vorauszahlung festgesetzt, das käme dann ja beides noch dazu.

Dann könnte man sich evtl. langsam schonmal um ein P-Konto und um Heraufsetzung des pfändungsfreien Betrages kümmern.

Natürlich trotzdem einen Stundungsantrag stellen, unter Darstellung der aktuellen wirtschaftlichen Verhältnisse. Und die eigene Steuererklärung nochmal daraufhin prüfen, ob man auch nichts vergessen hat (Anlage Vorsorgeaufwand, Anlage Kind). Zuguterletzt prüfen, ob die Ehefrau trotz der Kinder einen Minijob ausüben könnte.

das mit den Vorauszahlungen habe ich in sofern geklärt dass ich mit dem FA gesprochen habe und erstmla gesagt habe dass für 2017 und 2018 weniger zu erwarten sei. So gewinne ich Zeit und muss dann halt nachzahlen, richtig ? Bis zur Abgabe der 2017er Erklärung habe ich im schlimmsten Fall schon noch ein bisschen Zeit oder ?

Mein Plan gerade sieht so aus, dass ich nun für 2015 auf ein Guthaben von ca. 200€ komme und für 2016 auf eine Nachzahlung von ca. 2400€. Also unterm Strich hätte ich 2200€ zu zahlen. Circa 1000€ könnte ich direkt zahlen und den Rest würde ich dann gerne entweder in Raten oder per Stundung bis Ende des Jahres zahlen. Sollte klappen oder ?

Was meinst Du mit (Anlage Vorsorgeaufwand, Anlage Kind) ?

DANKE

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@someoneelse

Da wäre ich aber gespannt, wie Du die Nachzahlung von 4000,- auf 2400,- gedrückt hast. Durch Schulbedarf, Fernseher, Spülmaschine und Wäschetrockner? Das kannst Du vergessen.

Die Büromöbel und die anteiligen Renovierungskosten für das Arbeitszimmer wären ansetzbar. Büromöbel ggf. über Abschreibung über mehrere Jahre, oder sofort als GwG, je nach Preis. Ggf. auch anteilig der PC und ein Grafikprogramm.

"Bis zur Abgabe der 2017er Erklärung habe ich im schlimmsten Fall schon noch ein bisschen Zeit oder ?"

Zum 31.5.18 wäre die Steuererklärung für 2017 fällig gewesen. In einigen Bundesländern bis 31.7.18, wenn man Elster benutzt. Wann dann gemahnt und ggf. wieder geschätzt wird, weiß ich nicht. Das ist evtl. auch bei Rentnern anders als bei Unternehmern, die schon vorher nicht rechtzeitig erklärt haben :-(

"Was meinst Du mit (Anlage Vorsorgeaufwand, Anlage Kind) ?"

Das sind Anlagen, die zur Steuererklärung dazugehören und von manchen Laien vergessen werden. Wie machst Du denn Deine Steuererklärung? Irgendeine Vorstellung muß man doch vom Thema haben...?

Das mit den Vorauszahlungen hast Du geklärt, weil für 2017 weniger zu erwarten sei? Für 2017 ist nichts mehr zu erwarten, das Jahr ist schon vorbei. Du mußt nur noch die Erklärung machen.

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@frodo1405 hat Dir ja schon die Kosten aufgezeigt.

Da du uns leider nicht sagst, womit Du Dein Geld verdienst, kann man auch keine spezifischen Auskünfte geben.

Leider bist Du nicht mein Mandant, sonst würde ich dafür sorgen, dass Dir ganz schnell einfällt, dass Du in 2018, oder 2019 bis zu 10.000,- in den Betrieb investieren möchtest und dafür einen Investitionsabzugsbetrag gem. § 7 g EStG bilden.

Wenn Du nicht investierst, ist es zwar nur ein Steuerstundungseffekt, aber Du gewinnst eben Zeit.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

ich betreibe ein kleines Büro für Grafikdesign

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@someoneelse

Vermute ich richtig, dass Du für Unternehmer verschiedene Dinge für die Werbung entwirfst? Privatleute werden kaum Deine Kunden sein.

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@someoneelse

Aus der Formulierung "Kleinstunternehmen" habe ich entnommen (meinte entnehmen zu dürfen), dass Du die Kleinunternehmerregelung in der Umsatzsteuer nutzt.

Wenn das so sein sollte, verschenkst DU Geld.

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@wfwbinder

ja ich schreibe Rechnungen ohne Steuer und bin natürlich auch nicht VSt abzugsberechtigt. Meinst Du das mit "Geld verschenken" ?

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@someoneelse

Genau. einem Unternehmen ist es egal, ob Du denen eine Rechnung über 500,- Euro als Kleinunternehmer stellst, oder eine über 500,- Euro + 95,- Euro USt = 595,- eur.

Aber dadurch hast Du die Berechtigung als Kosten udn Investitionen die Vorsteuer zu ziehen. Und irgendwann ist ja auch ein neuer Computer, oder ein Notebook fällig.

Ausserdem macht man sich als Kleinunternehmer in der Wirtschaftswelt unnötig klein, zu einer Art Semiprofessional.

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@wfwbinder

das stimmt. Problem ist, dass ich mich vor der ewigen Buchführung bisher gescheut habe. Naja mal sehen, wenn sich das so weiter entwickelt hat sich die Frage eh erledigt, weil ich weit über die 17.5K komme. Besten Dank

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@someoneelse

DAs Argument höre ich immer wieder, aber:

  1. ist die schnellste Methode einen kleinen Betrieb zu buchen noch die, einfach ein Kostenloses Buchführungsprogramm aus dem Internet zu nehmen und da ist die Möglichkeit mit Steuer zu buchen enthalten udn macht dann keine Arbeit mehr.
  2. Auch wenn man seine Sachen nur mit einer Excel Tabelle zusammenstellt ist die Spalte Vorsteuer/Umsatzsteuer nur ein Eintrag mehr.
  3. Ausserdem, hättest DU Deine Belege mit so einem kostenlosen Programm erfasst, wäre Dir das derzeitige Problem erspart geblieben.
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Das ist ohne deine Tätigkeit zu kennen nicht ganz einfach. Weitere Kosten könnten sein :

  • Telefonkosten
  • Internet
  • Fahrtkosten
  • Porto

Eventuell Anschaffungen wie Computer, Drucker, Tastatur, Handy etc.

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  • 2016

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  • 2017

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Damit habe ich folglich über dem Grundfreibetrag verdient.

Als Ausgaben hatte:

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·     Mieten

·     Fahrtkosten

·     Umzug

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Vielen Dank schon mal für eure Hilfe!

Sollte ich relevante Informationen vergessen haben werde ich diese natürlich sofort ergänzen.

Viele Grüße 

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