Steuernachzahlung bei Vergleich

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6 Antworten

Ich habe mir Deinen Fall nochmal überlegt. Also Dein Ex-Arbeitgeber scheint wirklich keine Ahnung von Lohnabrechnungen zu haben. Nicht nur, dass er mit ziemlicher Sicherheit die 890€ auf einen Bruttobetrag hätte hochrechnen müssen; er hat auch bei der Steuerberechnung der 890€ als Bruttobetrag falsch gerechnet. Denn er hat mit Sicherheit nicht mit Steuerklasse 6 abgerechnet, sondern mit Deiner in 2011 gültigen Steuerklasse, denn bei Steuerklasse 6 wäre in jedem Fall Lohnsteuer angefallen. Deine in 2011 gültige Steuerklasse hätte er aber nicht verwenden dürfen, da Du ja 2012 komplett bei einem anderen Arbeitgeber gearbeitet hattest.

Von daher würde der von "FREDL2" genannte fiktive Lohnsteuerprüfer doch was finden, ist schon witzig. Allerdings würde der meiner Meinung nach das Gehalt nicht hochrechnen, sondern nur die 890€ mit Steuerklasse 6 nachberechnen. Und dabei kommen immerhin auch über 100€ Steuern raus. Und das ist Deine Chance: Wenn Dein Ex-Arbeitgeber innerhalb der nächsten 4 Jahre turnusmäßig vom Finanzamt geprüft wird und Dir die Lohnsteuer aufgrund der Nettovereinbarung gutgeschrieben wird (sollte der Prüfer den Fall finden, wovon ich eigentlich ausgehe), könnte es doch noch zu einer Erstattung für Dich kommen.

Dein Veranlagungsfinanzamt einzuschalten, sehe ich kritisch, denn Du würdest, sollten tatsächlich die 890€ durch das Finanzamt auf einen Bruttolohn hochgerechnet werden, noch mehr nachzahlen (da ja trivialerweise Dein Bruttolohn ansteigt). Der Anspruch gegenüber Deinem Ex-Arbeitgeber auf Erstattung der Lohnsteuer ist aber ein zivilrechtlicher, den Dein Finanzamt für Dich nicht durchsetzen wird.

Der einzige Weg läuft also über Deinen Ex-Arbeitgeber.

Muss ich die Nachzahlung ans Finanzamt bezahlen oder ist der Ex-AG in Regress zu nehmen?

Beides.

Die Steuerforderung des Finanzamts ist für sich genommen erst mal korrekt; sie wird sich aber noch erhöhen. Und zwar dann, wenn der Ex-Arbeitgeber an dich die Lohnsteuer und ggf. die Sozialversicherungsbeiträge an die SV-Träger nachzahlt. Das ist dann nämlich jeweils ebenfalls noch Arbeitslohn und folglich steuerpflichtig, weil es sich ja auf das Brutto berechnet und nicht auf das Netto.

Der Arbeitgeber ist in Regress zu nehmen aufgrund des von ihm abgeschlossenen Vergleiches; denn er wusste ja, dass 890 EUR Auszahlungsbetrag eben nicht 890 EUR brutto, sondern 890 EUR netto sind und dass das ggf. nach oben hin open end bedeutet.

Wahrscheinlich wird er sich dem aber nicht kampflos beugen, sodass du erst wieder wegen §§ 133, 157 BGB einen Rechtsstreit darüber führen müssen wirst, was ihr eigentlich mit eurem Vergleich gemeint habt.

Es wäre als erstes zu klären, was "netto" bedeutet. Wenn es sich lediglich um laufende Gehaltsnachzahlungen handelt, und wenn mit "netto" das gemeint ist, was einem der gesunde Menschenverstand sagt, nämlich 890€ als Auszahlungsbetrag, wäre es in der Tat so, dass der Arbeitgeber falsch abgerechnet hat. Er hätte nämlich den Nettobetrag auf einen Bruttobetrag hochrechnen müssen. Die Nachzahlung stellt in jedem Fall lohnsteuerrechtlich einen "sonstigen Bezug" dar, weil er das Vorjahr betrifft. Als solcher muss er mit der Lohnsteuer-Jahrestabelle abgerechnet werden. Und das bedeutet, der Arbeitgeber muss den voraussichtlichen Jahreslohn ermitteln, AUCH DEN lOHN VON ANDEREN ARBEITGEBERN! (Das kann er natürlich nur, wenn er den von Dir mitgeteil bekommt.) Hättest Du ihm also Deinen voraussichtlichen Arbeitslohn aus 2013 bei Deinem jetzigen Arbeitgeber mitgeteilt, wäre Lohnsteuer angefallen, gleichgültig, ob 890€ netto oder brutto abgerechnet worden wären, vor allem auch deshalb, weil die Nachzahlung mit Steuerklase 6 abgerechnet werden muss. Und dann wäre es auch nicht zu einer Steuernachzahlung gekommen (zumindest nicht aufgrund der Vergleichszahlung). Wenn der Arbeitgeber die 890€ auf einen Bruttobetrag hochgerechnet hätte, hätte er außerdem noch die Lohnsteuer / SV-Beträge getragen.

Du musst Dich an Deinen EX-Arbeitgeber wenden, um die Abrechnung berichtigen zulassen.

Gruß

arminius

AUCH DEN lOHN VON ANDEREN ARBEITGEBERN!

Schade, dass das dabei stand. Sonst wäre die Antwort richtig gut gewesen.

Was, wenn der Fragesteller zufällig noch eine Beteiligung an der XY KG hat, aus der er in dem entsprechenden Jahr einen Gewinn von 600.000 Euro zugewiesen bekommt? Willst du die etwa auch in den Arbeitslohn einbeziehen?

Wovon die Lohnsteuer einbehalten wird, ist der Lohn und nichts anderes. Und zwar genau der Lohn von dem jeweiligen Arbeitgeber. Dafür gibt es die Lohnsteuerklasse 6, um hier mögliche Mehrfachfreibeträge abzufangen.

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@EnnoBecker

Schön wär's (für den Arbeitgeber), wenn du Recht hättest, Kollege.

Ganz so leicht haben wir es aber in diesem Fall nicht. Grund: Keiner weiß, was die Beteiligten bei Abschluss des Vergleiches wirklich gemeint haben und ob das, was da im Vergleich steht, auch das bedeutet, was es bedeuten sollte. Ich sehe da den nächsten Rechtsstreit wegen der Auslegungsbedürftigkeit des Begriffes "netto" aufziehen...

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@EnnoBecker

Was, wenn der Fragesteller zufällig noch eine Beteiligung an der XY KG hat, aus der er in dem entsprechenden Jahr einen Gewinn von 600.000 Euro zugewiesen bekommt? Willst du die etwa auch in den Arbeitslohn einbeziehen?

Selbsverständlich nicht, das wären auch kein Arbeitslohn

Wovon die Lohnsteuer einbehalten wird, ist der Lohn und nichts anderes. Und zwar genau der Lohn von dem jeweiligen Arbeitgeber. Dafür gibt es die Lohnsteuerklasse 6, um hier mögliche Mehrfachfreibeträge abzufangen.

Ich muss mich bei meiner Aussage korrigieren. Der Arbeitslohn von anderen Arbeitgebern wird bei Steuerklasse 6 in der Tat nicht mit einbezogen. Er muss aber sehr wohl bei den Steuerklassen I bis IV mit einbezogen werden (also wenn zum Zeitpunkt der Nachzahlung bei keinem anderen Arbeitgeber gearbeitet wird), sollte der Arbeitnehmer hierzu Angaben machen, nachzulesen in den Lohnsteuerrichtlinien:

R39b.6 (3) LStR, insbe. Satz 4: Werden sonstige Bezüge gezahlt, nachdem der Arbeitnehmer aus dem Dienstverhältnis ausgeschieden ist und bezieht der Arbeitnehmer zur Zeit der Zahlung des sonstigen Bezugs Arbeitslohn von einem anderen Arbeitgeber, so hat er dem Arbeitgeber für die Besteuerung des sonstigen Bezugs eine zweite oder weitere Lohnsteuerkarte vorzulegen. Der sonstige Bezug ist dann nach § 39b Abs. 3 EStG unter Anwendung der Steuerklasse VI zu besteuern. Bezieht der Arbeitnehmer zur Zeit der Zahlung des sonstigen Bezugs keinen Arbeitslohn von einem anderen Arbeitgeber, so ist der sonstige Bezug nach § 39b Abs. 3 EStG auf Grund einer ersten Lohnsteuerkarte zu besteuern. Der voraussichtliche Jahresarbeitslohn ist dann auf der Grundlage der Angaben des Arbeitnehmers zu ermitteln. Macht der Arbeitnehmer keine Angaben, ist der beim bisherigen Arbeitgeber zugeflossene Arbeitslohn auf einen Jahresbetrag hochzurechnen. Eine Hochrechnung ist nicht erforderlich, wenn mit dem Zufließen von weiterem Arbeitslohn im Laufe des Kalenderjahres, z. B. wegen Alters oder Erwerbsunfähigkeit, nicht zu rechnen ist.

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@blackleather

@blackleather

Genau, es könnte eine Abfindung dabei sein, die evtl. ermäßigt besteuert wird. Oder "netto" könnte bedeuten, dass der Auszahlungsbetrag eines bestimmten Monats einfach noch offen steht. Ohne genauere Angaben kann das alles nicht beurteilt werden.

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@arminius3

Gut, da haben wir es doch zusammen.

Er bezieht einen anderen AL - und so ist kein Raum für Satz 6, sondern nur für Satz 4, wenn ich richtig abgezählt habe. Also Versteuerung nach StKl 6.

Aus meiner Sicht folgerichtig, denn den Freibetrag hat er ja bereits in seinem ersten AV.

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Du musst dir wohl vor dem Arbeitsgericht deine Forderungen einklagen. In Regress nehmen ist zwar nett gesagt, aber dazu fehlen dir die rechtlichen Mittel...

..und ein Steuerbescheid kann man nur mit einem Einspruch angehen, nach Bekanntgabe hast du dafür aber nur einen Monat Zeit.

Meiner Auffassung nach müsste der AG aber die daraus resultierende Lohnsteuer tragen, nicht ich, da das Urteil mit ja 890€ netto zugesagt hat.

Da hast Du völlig recht. Leider interessiert dies Dein Finanzamt erstmal nicht. Der beklagte und verurteilte AG hätte eine Nettohochrechnung vornehmen müssen. Dabei wäre Dein Steuerbrutto um den hochgerechneten Betrag erhöht worden und das und nur das wäre bei richtigem Vorgehen für Dein Finanzamt interessant gewesen. Lohnsteuern wären bei hochzurechnenden 890,00 und sonst nix vermutlich nur bei StKl. 5 oder 6 angefallen.

Wie soll man da weiter vorgehen.

Idealerweise nimmt man einen Anwalt und verklagt den AG erneut. Ebenso idealerweise schickt Dein FA diesem AG eine Lohnsteueraussenprüfung. Der Prüfer wird dem AG freudig und fix bei der Nettolohnversteuerung behilflich sein. Das wäre ein Prüfungsmehrergebnis im Vorbeigehen für den.

Die richtige Versteuerung und Nachforderung vom AG könnte auch der Innendienst, bzw. die Lohnsteuerarbeitgeberstelle des Finanzamts machen, nur tun das nicht alle. Ist von Bundesland zu Bundesland und da wieder von FA zu `FA verschieden.

Ich wüsste schon, wie ich die dazu kriegen könnte, das hilft Dir jedoch nichts. Immerhin hast Du nun Argumente.

Irgendwo in den Antworten hab ich was von Abfindung gelesen. Spekulation, oder gibts noch eine andere Frage von Dir? Falls nein, finde ich es äusserst seltsam, dass Antworter die Fragesteller auch noch mit selbst zugefügten Komplikationen völlig überfordern.

Der Beklagte und verurteilte AG hätte eine Nettohochrechnung vornehmen müssen

Das ist vermutlich richtig. Den genauen Sachverhalt wissen vermutlich nur die Anwälte und der Richter. Ich habe bereits genug Vergleiche gesehen, in denen nicht genau erläutert wurde, wie sich der Vergleich zusammensetzt. Und netto heißt nicht immer "Nettolohn".

Lohnsteuern wären bei hochzurechnenden 890,00 und sonst nix vermutlich nur bei StKl. 5 oder 6 angefallen.

Die Nachzahlung muss, wenn es sich um unversteuerten Lohn handelt mit Steuerklasse 6 abgerechnet werden, weil die erste Steuerklasse bereits dem Hauptarbeitgeber zugeordnet wurde. Hier fallen, wenn der Betrag auf ein Brutto hochgerechnet wird, knapp 180€ Steuern an (bei Kirchensteuerpflicht und Zugrundelegung der Lohnsteuerjahrestabelle) plus Sozialabgaben. Ergibt ein Brutto von 1.346,02.

Idealerweise nimmt man einen Anwalt und verklagt den AG erneut.

Das kann man machen. Besser, man überlegt in Ruhe, ob sich diese Vorgehensweise lohnt. Es geht hier um 180€ Steuern (plus Sozialabgaben). Auf der Ausgabenseite stehen die Anwaltskosten (wenn keine Rechtsschutzversicherung vorliegt) und die steuerliche Mehrbelastung bei der Einkommensteuer durch den Anstieg des Bruttoarbeitslohns von 890€ auf ca. 1.346€! Diese Mehrbelastung trägt der Arbeitnehmer nämlich alleine!

Ebenso idealerweise schickt Dein FA diesem AG eine Lohnsteueraussenprüfung

Da bin aber mal gespannt, wie Du das anstellen willst

Der Prüfer wird dem AG freudig und fix bei der Nettolohnversteuerung behilflich sein

Das bezweifel ich doch sehr. Im Lohnsteuerrecht gilt das Zuflussprinzip. Das bedeutet, Arbeitslohn ist zu versteuern, wenn er dem Arbeitnehmer zugelossen ist. Erhält der Arbeitnehmer nichts, ist auch nichts zu versteuern. In diesem Fall sind dem Arbeitnehmer 890€ brutto zugeflossen, siehe Abrechnung des EX-Arbeitgebers. Der Prüfer überprüft lediglich, ob der Lohnsteuerabzug aus 890€ brutto richtig berechnet wurde. Anders wäre es nur, wenn die 890€ auf der Abrechnung als "Netto" ausgewiesen worden wären.

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@arminius3

@arminius3

Die Nachzahlung muss, wenn es sich um unversteuerten Lohn handelt mit Steuerklasse 6 abgerechnet werden, weil die erste Steuerklasse

Ach, sag bloss. Woher weisst Du, ob die 1. zum Zeitpunkt der Auszahlung bereits bei einem neuen AG war? Kennst Du den Fragesteller? Dann bist Du natürlich im Vorteil, ich habe davon nichts gelesen.

Du bist doch auch der mir der Abfindung, von der nirgends etwas stand. Nun ja.

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@FREDL2

FREDL2:

Woher weisst Du, ob die 1. zum Zeitpunkt der Auszahlung bereits bei einem neuen AG war?

Ich kann lesen:

normanigb:

Ausserdem war ich 2012 ja komplett bei einem anderen Arbeitgeber angestellt,

FREDL2:

Du bist doch auch der mir der Abfindung, von der nirgends etwas stand. Nun ja.

Das ist richtig, meine Anmerkung war aber gar nicht direkt an den Fragesteller gerichtet. Außerdem war das keine Behauptung, noch nicht mal eine Vermutung. Ausschließen kann man es aber ohne den Vergleich genau zu kennen auch nicht.

Und zum Thema "Lesen" fällt mir nur Folgendes ein:

einmal mehr habe ich keine Überschrift gelesen.

(Eine Kleine Retourkutsche von Deinem Übergang von der sachlichen zur persönlichen Ebene ;-) )

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weil sein Programm bei der Berechnung wohl gesagt hat "890€ in einem Jahr sind nicht lohnsteuerpflichtig".

Ist doch so.

Woher soll das Programm wissen, welche EInkünfte du noch so hast?

Und warum sollte der AG dich hinsichtlich der 890 Euro komplett von der Einkommensteuer freistellen? Stell dir vor, du hättest noch eine Mietskaserne, aus der du 500.000 Euro Mieten einnimmstö. Da bist du schnell bei 45% Steuersatz. Soll das der AG bezahlen?

Soll das der AG bezahlen?

In diesem Fall ja. Er hat sich im Vergleich auf eine Nettolohnvereinbarung eingelassen. Schön blöd, wer so was macht.

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@blackleather

Und? Netto heißt doch nach Abzug von Lohnsteuer und sozialen Lasten.

Da beides nicht abzuziehen war, hat er doch netto ausgezahlt.

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@EnnoBecker

Schon. Aber dann kann er auf der Lohnsteuerbescheinigung eben nicht 890 EUR als Arbeitslohn bescheinigen, sondern vielmehr das Brutto, das sich daraus ergibt - unter Einschluss aller für ihn möglichen Risiken, die du in deiner Antwort so hervorragend umrissen hast.

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@blackleather

Nein.

Meine Antwort ist insoweit falsch, als éine Lohnsteuer nach Steuerklasse 6 hätte einbezogen werden müssen und auf diese Weise hochgerechnet werden.

Auch die SV-rechtliche Seite müsste nochmal durchleuchtet werden, aber bin ich nicht so helle.

Aber mehr auch nicht.

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@blackleather

@BL

Schön blöd, wer so was macht.

Na, das Gericht hat dem die Wahl ja nicht gelassen. Der AG hat sich urteilswidrig für die für ihn günstigere Variante entschieden. Oder keine Ahnung.

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@FREDL2

Na, das Gericht hat dem die Wahl ja nicht gelassen.

Wieso nicht? Zu dem Vergleich hat ihn keiner gezwungen, und wahrscheinlich war der Arbeitgeber sogar anwaltlich beraten.^^

Auch, wenn der Fragesteller im ersten Absatz von "Urteil" spricht, gehe ich davon aus, dass es ein solches gerade nicht gab, weil er in der Überschrift wiederum betont, der Rechtsstreit habe durch Vergleich geendet. Wahrscheinlich kann er beides nur nicht auseinanderhalten.

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@blackleather

@BL: einmal mehr habe ich keine Überschrift gelesen. Ich kam über`s Antwortenlesen zur Frage.

Üblicherweise wird eine gerichtl. festgesetzte Nettozahlung aber durch Hochrechnung erfüllt. Bei den 890,00 kann es meiner Vorstellung nach jedoch so und so nicht um existenzbedrohende (Nach)Zahlungen gehen. Von der Steuerklasse wissen wir gar nichts, sonst hätte ich es circa ausgerechnet.

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@blackleather

Wahrscheinlich kann er beides nur nicht auseinanderhalten.

Das halte ich nicht für beanstandenswert. Wenn der Fragesteller Jurist wäre, gäbe es die Frage doch nicht. Also, immer ruhig bleiben.

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